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am 16. Dezember 2015
Die zweite Staffel von "House of Cards" liegt nun schon eine Weile hinter mir, und es ist endlich an der Zeit, wie versprochen auch ihr eine Rezension zu widmen.
Um es schon einmal auf den Punkt zu bringen: Was für ein rasantes, ausgefeiltes Polit-Spiel! Wieder starrte ich wie gebannt auf den Bildschirm und verfolgte fasziniert und angewidert zugleich die Schachzüge Frank Underwoods, den Kevin Spacey brilliant darstellt. Underwood, dieser König der Heuchler, der sich wie eine Zecke ins US-Politsystem bohrt und es aussaugt, um nach oben zu kommen. Nach ganz oben.

War die erste Staffel schon hochintelligent und packend zugleich, so setzt die zweite Staffel für mich noch eins drauf. Sie ist von ihrem Ton und ihrer Art her schärfer. Was ich damit meine? Underwood hat seine Ziele nun deutlicher denn je vor Augen, und er ist daher noch durchtriebener und skruppelloser in seinem Umgang mit Menschen, die ihm im Weg stehen – oder ihm auf seinem Weg zur Macht helfen können (das läuft bei ihm aufs selbe heraus).

Meinem Empfinden nach rückt auch Franks Frau Claire etwas stärker in den Fokus als vorher – was ich als einen absoluten Gewinn betrachte! Denn Robin Wright ist einfach fantastisch in der Rolle der Claire Underwood – bitte sehen Sie es mir nach, wenn ich hiermit in gewisser Weise wiederhole, was ich schon in der ersten Rezension schrieb. Mehr noch als in der ersten Staffel wird deutlich: Hier haben sich zwei gesucht und gefunden. Claire steht vorbehaltslos hinter Frank – und unterstützt ihn mit allen Mitteln, die sie hat. Denn genauso wie er wird sie angetrieben vom Willen zur Macht. Ich werde hierzu nichts weiter schreiben, denn ich will nicht spoilern.

Ich hatte in der Rezension zu Staffel 1 geschrieben: Underwood ist kein unfehlbares Wesen auf seinem unaufhaltsamen Weg zur Macht. Er macht Fehler.
In dieser zweiten Staffel indes hat sich der Blickwinkel etwas verschoben. Es sind weniger Fehler, die Underwood hier und da zurückwerfen, nein, vielmehr sind seine Gegner ebenfalls hochintelligente Machtmenschen, die seine Manipulationen bisweilen durchschauen. Das gibt der zweiten Staffel eine ganz besondere Note, weil wir hier ein viel zu kleines Becken für einige sehr gefräßige Haifische vorfinden, deren Intelligenz nur noch von ihrem Ego übertroffen wird. Es sind nicht mehr bloß Marionetten, die Underwood nach Herzenslust manipulieren kann. Es sind Menschen, die – wie auch er – ihre eigenen Ziele verfolgen und ein Bündnis mit ihm als ihnen selbst dienlich erachten. Oder eben nicht. Sie sind genauso durchtrieben wie er. Und auch Underwood muss daher bisweilen einräumen, dass es für ihn nun "Alles oder Nichts" heißt – er wirklich alles auf eine Karte setzen muss, auch auf die Gefahr hin, fulminant unterzugehen.

Nein, sympathisch ist Frank Underwood mir schon in Staffel 1 nicht gewesen. Doch sein planerisches Talent und seine Intelligenz faszinieren durchaus. Das ist es, was ich mit "grau" bezeichnete: Ich mag ihn nicht, er ist widerwärtig. Und doch fasziniert er, weshalb ich mit ihm mitfieberte. Staffel 2 treibt diese Ambivalenz auf die Spitze: "Was für ein Drecksack", denke ich oft, und muss dabei anerkennen, dass er brilliant gepockert hat.
Staffel 2 ist nicht mehr grau. Sie ist dunkelgrau.

Etwas sparsamer als in Staffel 1 wird das besondere Stilmittel der Serie eingesetzt, den Protagonisten direkt in die Kamera schauen zu lassen, um mit dem Publikum zu sprechen, es teilhaben zu lassen an seinen Absichten und Gedanken – oder auch, um die ein oder andere Situation kurz für den Zuschauer einzuordnen. Doch seien Sie gewiss: Es gibt sie wieder, jene unnachahmlichen Blicke der Genervtheit, der Verärgerung oder der Amüsiertheit, die Spacey dem Publikum verschwörerisch zuwirft, hier und da gefolgt von sarkastischen Kommentaren.

Noch etwas zum Abschluss: Staffel 2 hat es in sich, was ihre Anforderungen angeht. Das heißt: Sie sollten sehr konzentriert die Handlung verfolgen, um ihr ÜBERHAUPT folgen zu können. Und man braucht sich auch nicht zu genieren, ab und zu einmal eine Szene ein oder zwei Minuten zurückzuspulen, um die politischen oder wirtschaftlichen Konsequenzen wirklich voll zu begreifen, von denen gesprochen wird. Diese Serie ist nicht zum "nebenher schauen" geeignet. Man muss sich auf sie einlassen und ein Faible für diese politisch-menschlichen Schachzüge haben. Wenn das der Fall ist, belohnt "House of Cards" die Zuschauer Folge um Folge, um sie in ein rasantes Finale zu führen.

Großartige Unterhaltung!

Fabian Feger
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am 7. Mai 2015
Also das kann doch nicht wahr sein: Die erste Staffel war exzellent, tolle Schauspieler und schöne, vor allem aber klare und nachvollziehbare Handlungsstränge!

In einem Rutsch durchgeschaut und weiter ging es mit Staffel 2. Oje .... nach zwei, drei Folgen dämmerte es mir, dass das irgendwie ganz anders läuft. Ist das jetzt ein anderer Regisseur, Drehbuchautor...? Nur Kevin Spacey brilliert noch. Aber die Handlung! Uninteressante Pillepalle-Themen, aus denen politisches Bohai gemacht wird; wirre Linien und Allianzen; Motive, die man nicht versteht - und am Ende gewinnt immer Frank Underwood??

Sagen wir, wie es ist. Die zweite Staffel ist eine riesige Enttäuschung - nur überdeckt durch den ersten Aufschlag und den legendären Ruf. Ich habe mich bis zum Ende durchgequält, weil ich dachte, es ändert sich wieder und kehrt zu alter Form zurück!
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am 9. Juni 2014
Der eine oder andere möchte der Serie ja eine abfallende Tendenz antragen, soviel gleich vorweg: Es gelingt der Serie meiner Meinung nach ihr Niveau zu halten. Vielleicht haben die Macher sogar noch eine Schippe drauf gelegt. Denn ohne zu viel verraten zu wollen, nimmt die Serie eigentlich gleich ab der zweiten Folge gehörig Fahrt auf. Auch die Hauptcharaktere erhalten etwas mehr Feinschliff, wenn beispielsweise mehr aus der Vergangenheit von Claire bekannt wird. Nicht zuletzt werden natürlich auch die Fans der politischen Scharmützel gehörig auf ihr Kosten kommen, so dass ich insgesamt nicht bereue, die Staffel gekauft zu haben. Abschließend sei noch gesagt, dass der Kauf der Bluray durchaus sein Geld wert ist. Die Farben wirken einfach satter und der Ton erscheint deutlich ausgewogener, als man ihn sonst gewohnt war.
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am 15. August 2015
Die geniale und - sowohl hinsichtlich der Story als auch hinsichtlich der Produktionsleistung - konsequente Fortsetzung einer schon nicht zu übertreffenden ersten Staffel rund um Frank Underwood!
Die Story setzt sich an dem Punkt fort, an dem Frank die Vizepräsidentschaft übernimmt, verlagert sich jedoch insgesamt stärker auf Claires Aktivitäten als das in der ersten Staffel der Fall war.

Alle Schauspieler erbringen weiterhin großartige Leistungen; allen voran Robin Wright und Kevin Spacey in der Rolle seines Lebens:
Frank Underwood hat Blut geleckt!

Ich freue mich wahnsinnig auf das Release der dritten Staffel im Oktober!
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am 16. Januar 2015
nachdem mir die erste Staffel hervorragend gefallen hat, habe ich mir gleich die zweite bestellt. Auch deswegen, da die erste nicht wie bei anderen Serien ein relativ abgeschlossenes Ende hat, sondern nahtlos an die zweite anknüpft. Im Prinzip sind beide Staffeln wie eine zu sehen.
Dennoch gibt es ein paar kleine Kritikpunkte, die aber bislang nur einen kleinen Kratzer am sonst makellosen Lack der Serie hinterlassen. Die ersten Folgen (14-17) der ersten CD der zweiten Staffel finde ich etwas lahm, da man das Gefühl hat die Geschichte tritt etwas auf der Stelle. Es scheint so, nachdem Frank Underwood Vizepräsident geworden ist, ist seine zur Zeit einzige Bedrohung durch den Journalisten relativ gebannt.

Bei der Serie mag es vorkommen, daß politische Laien/oder Uninteressierte ggf kurzfristig mal "auf Durchzug-stellen", wenn man gerade mal wieder nicht im Bilde ist, wer auf dem Bildschirm zu den Demokraten oder Republikanern gehört. Frank hatte ja vorher die Funktion eines Einpeitschers im Repräsentantenhaus inne, der in einem Parlament sicherstellen soll, dass die Mitglieder der eigenen Partei (und auch der gegnerischen?!) bei Abstimmungen anwesend sind und im Sinne der Parteiführung abstimmen. Die Funktion des "Whip" hat er bereits in Staffel 1 an Jackie Sharp abgegeben. Wer oder von welcher Partei gerade dazu gedrängt wird, für oder gegen jemanden zu stimmen, habe ich teils nicht immer verstanden. Macht das was ? Nicht wirklich. Unter dem Strich gewinnt ohnehin meistens Frank Underwood.

Ein Handlungsstrang der mir weniger gut gefällt, ist der mit Claire Underwood und ihrer Gesetzesreform, bzw. wie es dazu kam. Die Claire, die man aus Staffel 1 kennt war kontrolliert und zu clever, als freiwillig vor laufender Kamera die Hosen runter zu lassen. Ich weiß auch nicht wohin dieser Handlungstrang hätte führen sollen. Ich finde er ging nicht auf, und passt nicht zu ihrem bisherigen Charakter.

Manchmal drängt sich einem daß Gefühl auf, daß auch jemand wie F.U. nicht unbegrenzt seinen Kollegen oder der Öffentlichkeit etwas vormachen kann. Und man kann sich vorstellen, daß es zum Ende er Staffel ziemlich eng für den erfolgsverwöhnten Francis wird. So eng, daß das Staffelfinale fast etwas unglaubwürdig wird. Aber naja...es ist nur Fernsehen.

Trotz diverser Abstriche hat mir auch die zweite Staffel gut gefallen, so daß ich mich über eine Fortsetzung freuen würde.

PS: eines muß ich doch noch loswerden. Falls jemand den Sinn dahinter erkennt, warum bei Staffel 1 UND 2 die Folgenübersicht und der Klappentext in Form eines Kartonlabels extra auf die Umverpackung draufgeklebt wurde, der möchte es bitte erklären. Bei Staffel 1 hat das Ablösen die Packung beschädigt, bei Staffel 2 wird das Klebeettiket auch nicht ewig halten und es wird zum Verlust der Folgenübersicht kommen. Extrem schlechtes Packungsdesign !
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Francis Underwood (Kevin Spacey), dessen Ziel ursprünglich das Amt des Außenministers war und der dann aus parteistrategischen Gründen zum Fraktionschef der Demokratischen Partei ernannt wurde, hatte es mit seinen allumfassenden Manipulationen und Intrigen am Ende der 1. Staffel zum US-Vizepräsidenten gebracht. Zuvor brachte er noch seinen scheinbaren Schützling Peter Russo, der sich um das Amt des Gouverneurs von Pennsylvania bewerben wollte, um und ließ es scheinbar erfolgreich wie einen Suizid erscheinen. Doch die Journalistin Zoe Barnes (Kate Mara) zweifelt an der Unschuld Underwoods. Sie hatte eine Zeit lang ein Verhältnis mit dem Fraktionschef, der sie zur Streuung von Nachrichten nutzte. Schon in der ersten Folge nimmt sich Underwood erfolgreich dieses möglichen Problems an - und stößt die Ex-Geliebte im Schutz eines unübersichtlichen Bahnsteigs vor eine einfahrende U-Bahn. Auch ein weiterer unbequemer Journalist kann erfolgreich kalt gestellt werden. Für die folgenden Manipulationen Underwoods im erfolgreichen Zusammenspiel mit seiner ebenso intriganten Frau Claire (Robin Wright) bietet der Handelskrieg mit China in Verbindung mit dem Energie-Magnaten Raymond Task hervorragende Möglichkeiten. Ziel ist es schließlich, an der Glaubwürdigkeit von US-Präsident Garrett Walker zu rütteln, mit dem noch eine Rechnung zu begleichen ist ...

Die zweite Staffel der Erfolgsserie knüpft nahtlos an das Ende der 13. Folge an und hält ihren atemlosen Spannungsbogen bis zum Ende. Das Etikett der "Ausnahmeserie" wurde seit den zahlreichen Erfolgsproduktionen des US-PAY-TV-Kanals HBO schon deutlich überstrapaziert, ist hier aber dennoch gerechtfertigt. Denn das teilweise wahrhaft große Kino dieser Serie wurde vom Streaming-Anbieter NETFLIX exklusiv für sein Streaming-Angebot produziert. Schon der aufwändig produzierte Vorspann (der sich allerdings per Kapitelsprung beim Ansehen der Staffel reduzieren lässt) weckt Erwartungen, die in jedem Sinne erfüllt werden. Die zu Grunde liegende BBC-Serie aus den 1990-er Jahren (gemünzt auf das England der Margaret Thatcher) wurde erfolgreich auf Washington D.C. übertragen und umfassend erweitert. Kevin Spacey, der immer wieder den Zuschauer direkt anspricht und diesen mit zynischen Bemerkungen erfolgreich zu seinem Komplizen macht, spielt den Frank Underwood mit beängstigender Glaubwürdigkeit. Denn sicher wird in der Serie nahezu alles auf die Spitze getrieben, doch die kleineren Intrigen wirken in jedem Falle wie aus dem Alltag nicht nur der amerikanischen Politik. Wer - wie der Rezensent - den Berliner Politikbetrieb etwas besser kennt, wird durchaus Parallelen erkennen.

Die Blu-ray-Edition von SONY präsentiert auch die zweite Staffel in hervorragender Bild- und Tonqualität (Englisch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 5.1, Französisch DD 5.1). Untertitel sind in Deutsch, Englisch (auch für HG), Arabisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Hindi, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch und Türkisch enthalten. Auf allen vier Discs sind kleinere Extras enthalten (Englisch mit optionalen Untertiteln). Das aufklappbare Digipak mit Schubfächern für die Discs ist attraktiv gestaltet und befindet sich in einem Schuber ohne FSK und Rückseitenbedruckung. Auf der Rückseite der mit zwei Aufklebern befestigten Banderole (FSK) befindet sich eine Übersicht mit den Kurzinhalten der 13 Folgen. Der Startauflage liegt ein Einlösecode für Ultra Violet Copy (deutschsprachige Version, gültig bis Dezember 2017 in Deutschland, Österreich, Schweiz) bei.

Pflichtkauf für Sammler anspruchsvoller Serien! Der einzige Kritikpunkt ist, dass die 3. Staffel derzeit erst produziert wird und damit eine Wartezeit bis Herbst 2015 sicher ist ...
11 Kommentar12 von 16 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. November 2014
Nach dem Beenden der großartigen ersten Staffel von House Of Cards wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es mit Frank Underwoods Karriereplänen weitergeht. Würde er sich mit dem Amt des Vizepräsidenten zufriedengeben oder doch versuchen die absolute Macht über die amerikanische Politik zu erlangen...
Auch in der zweiten Staffel sind die Intrigen der einzelnen Charaktere sehr raffiniert konstruiert, wobei erst in den letzten zwei Folgen alle Fäden zusammenlaufen und die Handlung der einzelnen Episoden zu einem schlüssigen ganzen verknüpft werden. Dadurch kamen mir persönlich einige Episoden im Mittelteil etwas langweilig vor, aber am Ende der Staffel war ich doch überwältigt, da jede Folge einen wichtigen Teil des Gesamtkomplexes der Staffel bildete. Und das Ende der Staffel ist einfach überragend und ließ mich mit offenem Mund zurück.
Kevin Spacey gibt weiterhin eine großartige Performance ab, wobei besonders die dämonischen Kommentare, die der Politiker dem Zuschauer zugewandt von sich gibt, im Gedächtnis bleiben. Doch auch die anderen Schauspieler wissen zu überzeugen, wobei v.a. Robin Wright als die Mrs. Underwood und Michael Kelly als dessen Stabschef zu erwähnen sind
Fazit: Das Niveau der ersten Staffel kann die zweite Staffel auf jeden Fall halten, die Serie bleibt spannend, intelligent und in gewisser Weise informativ, falls man sich für amerikanische Politik interessiert (auch wenn ich hoffe, dass in der Realität Politiker wie Frank Underwood eher selten vorhanden sind :D)
5 von 5 Sternen
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am 10. Februar 2016
Als mir die erste Staffel zu Weihnachten geschenkt wurde, ahnte ich noch nicht, welches Suchtpotenzial in diesen DVD's steckt - kurze Zeit später musste natürlich Staffel 2 und 3 bestellt und reingezogen werden (ist wohl die korrekte Darstellung). Jetzt fiebere ich der 4. Staffel entgegen und langsam nährt sich der Verdacht, dass da die SKY-Mafia dahinter steckt, wo House of Cards ab März gesendet wird ..
Wie auch immer, es ist der amerikanische Traum (oder besser: Alptraum) von Intrigen, Lügen, (fehl-) geleiteten Emotionen und vor allem: die Navigation des Weges zur Macht - egal wie! Jeder, mich eingeschlossen, hat schon mal so einen Chef gehabt, der die gleichen Sprüche rausgehauen und so seine Vorstellungen verwirklicht wie es ihm gerade gepasst hat und bei einigen von Ihnen bin ich der festen Überzeugung, dass die alle bei Kevin Spacey in die Lehre gegangen sind. Gute Unterhaltung!
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am 29. September 2015
Diese Serie ist schon etwas besonderes. Angefangen von der ersten Staffel an zieht den Zuschauer Frank Underwood mit in seinen Bann. Macht den Zuschauer zum interaktiven Mitwisser. Es ist schon toll wenn sich Kevin Spacey zu einem zuwendet und seine Gedanken mitteilt. Man fühlt sich praktisch als Mitwisser.
Gut, man darf natürlich nicht immer davon ausgehen, das alles absolut real sein könnte, was scheinbar einige tun. Sicher vieles mag reell sein, aber das macht gerade den Reiz der Serie aus. Man überlegt dauernd, könnte es sein, oder nicht.
Wir finden die Serie wirklich toll und hoffen das Frank und Claire noch einige Zeit/Staffeln weiter Intrigen spinnen...

Vor ab war ich mir nicht ganz sicher ob sich der Kauf lohnen würde, aber dann hat mich der Trailer mit Sky du Mont bei Sky überzeugt...
[.....]
Ganz klare Empfehlung
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am 13. Dezember 2014
Diese Serie in Staffel 1 und 2 steht und fällt mit der schauspielerischen arroganten und selbstverliebten Leistung von Kevin Spacey und die ist Weltklasse. Auch die zweite Staffel ist wieder gespickt mit Intrigen, Scharaden und bösen Spielchen, die immer wieder mit direkten Kommentaren von Frank Underwood an den Zuschauer noch getoppt werden. Gerade diese direkte Ansprache an den Zuschauer ist das Markenzeichen dieser Serie und wird wieder durch Kevin Spacey bis zur intriganten Schmerzgrenze ausgekostet. Es ist einfach grossartig, wie er sich ständig im Leid der anderen, aber auch manchmal in seinem eigenen kurzfristigen Leid suhlt. Selbst seine Ehefrau Claire entwickelt sich nun anhand Ihres Ehemannes zur kleinen intriganten Bitch, welche nun auch Ihre eigenen kleinen Scharaden vollführt. Die gesamte Crew stellt sich wie ein Schachspiel dar: Es gibt den König (Kevin Spacey und nun entwickelt sich seine Frau Claire langsam zur Königin, weiterhin gibt es noch ein paar Springer, Läufer und Türme, aber der grosse Teil der Schauspieler repräsentieren die Bauern, welche in die Schlacht geschickt werden und ständig geopfert und den Wölfen vorgeworfen werden.

Wer Kevin Spacey als Schauspieler mag, bekommt auch hier wieder Frank Underwood in Vollendung. Man muss aber bei der Handlung aber sagen (ich selbst finde es gut), dass man sich mit Politik und dem amerikanischen System etwas beschäftigt haben sollte, da man sonst auch aufgrund der Komplexität der Handlung sehr schnell überfordert sein könnte. Die Gesamthandlung ist auch so komplex und deren Verstrickungen, dass man unbedingt die erste Staffel sehen muss. Auch ist ein Einstieg irgendwo in der Mitte nicht möglich, da man sehr schnell hoffnungslos in der Handlung bzw in einem der vielen Handlungsstränge verloren ist.

Wer sich also diese Staffel ansehen will, der muss wirklich diese Serie von Anfang und ohne Auslassen von Folgen sehen, dann wird es auch zum Erlebnis der Kategorie 5 Sterne. Alles andere kann schnell in einer Enttäuschung enden, denn diese Serie ist nicht eine Serie so für zwischendurch und kann dann echt in kompletter Verwirrung des Zuschauers enden.
11 Kommentar2 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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