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The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit (Exklusive Edition) [2 DVDs]
 
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The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit (Exklusive Edition) [2 DVDs]

Meryl Streep , Julianne Moore , Stephen Daldry    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Meryl Streep, Julianne Moore, Nicole Kidman
  • Regisseur(e): Stephen Daldry
  • Komponist: Philip Glass
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 18. September 2003
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 115 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000088EMX
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.495 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Gefühlvoll und hypnotisierend verwebt The Hours mit bemerkenswerter Kunstfertigkeit drei Geschichten zu einer. In der ersten, die in den 20er-Jahren spielt, kämpft Virginia Woolf (gespielt von Nicole Kidman) mit ihren inneren Dämonen und arbeitet mühsam an ihrem Roman Mrs. Dalloway; in der Geschichte aus dem Jahre 1949 spürt die Hausfrau Laura Brown (Julianne Moore) ihre eigenen destruktiven Kräfte; und in der letzten -- 1999 -- bereitet die Herausgeberin Clarissa Vaughn (Meryl Streep), ganz wie die Titelfigur im Woolf-Roman, eine Party zu Ehren ihres liebsten Freundes vor, eines ernsthaft erkrankten Dichters (Ed Harris).

Kleine Details hallen in allen Geschichten wider, während eine dynamische Besetzung (darunter Allison Janney, Toni Collette, Claire Danes, Jeff Daniels, John C. Reilly, Stephen Dillane und Miranda Richardson) subtile und wunderschön modulierte Darbietungen liefert. In den Händen des Regisseurs Stephen Daldry (Billy Elliot) ist The Hours eher ein Musikwerk geworden als eine Geschichte und kann -- wie es bei Musik oft der Fall ist -- auf unerwartete Art und Weise bewegen. --Bret Fetzer

Kurzbeschreibung

"Drei Frauen aus unterschiedliche Epochen, die dennoch eine Gemeinsamkeit haben, und deren Lebensgeschichten dieser Film verknüpft: eine Lektorin im heutigen New York, eine Hausfrau im Los Angeles des Jahres 1952 und die britische Schriftstellerin Virginia Woolf, die 1923 in der Nähe von London einen Selbstmordversuch unternimmt."

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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Überragendes Schauspieler-Kino!!!!!, 11. November 2003
Rezension bezieht sich auf: The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit (Exklusive Edition) [2 DVDs] (DVD)
Eigentlich galt der Roman von Michael Cunningham als unverfilmbar, als dann doch Pläne für eine Verfilmung auf dem Tisch lagen, haben sich die besten Schauspielerinnen Hollywoods um eine Rolle geprügelt. Wer eine der begehrten Hauptrollen ergatterte, konnte sich einer Oscar-Nominierung so gut wie sicher sein.

Drei Frauenschicksale kunstvoll miteinander verflochten und das auf eine so brillante Art und Weise ist ein Verdienst von Regisseur Stephen Daldry. Selten habe ich das vermischen von einzelnen Handlungssträngen so kunstvoll und elegant gesehen wie hier.
Die erste Story spielt 1923 an dem Tag als Virginia Woolf (Nicole Kidman in ihrer Oscarrolle) ihren berühmten Roman "Mrs Dalloway" beginnt. Die zweite Geschichte spielt im spießigen Amerika der 50iger. Die frustrierte Laura Brown (überragend Julianne Moore) liest den Roman "Mrs Dalloway", der ihr die Augen öffnet. Der Tag der Clarissa Vaughan (großartig Meryl Streep), deren Spitzname Mrs. Dalloway ist, erlebt Teile des Romans als Deja vue und erkennt am Ende, daß sie aufhören muß für einen anderen zu leben und die Augen öffnet ihr der aidskranke Schriftsteller (hervorragend: Ed Harris)
Der Film schildert jeweils einen Tag dieser drei Frauen, der trivial beginnt, doch ihr Leben verändert sich entscheidend.Laura Brown beschließt ihre Familie zu verlassen. Überragend spielt Julianne Moore diese Frau, die in ihrer ganzen Verzweiflung im Badezimmer überlegt wie es weitergehen kann und während sie ein banales Gespräch mit ihrem Mann führt. Unbedingt im Original anschauen, diese Szene geht unter die Haut und zeigt auf unglaublich intensive Weise, daß eigentlich auch die Moore einen Oscar verdient gehabt hätte.
Der Film ist ein anspruchsvoller Kunstfilm, der sich einem erst bei mehrmaligem Ansehen völlig erschließt. Allein die brillante Besetzung mit drei der besten Schauspielerinnen unserer Zeit ist ein Genuß. Auch die restliche Besetzung ist hervorragend: Claire Daines als Clarissas Tochter und John C. Reilley als liebender, langweiliger Ehemann von Laura.
Zusätzlich ist die wunderbare Klaviermusik von Philip Glass zu nennen, die einem unter die Haut geht.
Ich muß es einfach sagen, daß es sich bei "The Hours" um einen der besten Filme der letzten Jahre handelt. Bei den Extras ist ein interessantes Porträt über Virginia Woolf hervorzuheben.

Zum Schluß die letzten Worte des Film: "Leonard always the years between us, always the years, always the love, always the HOURS!"
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hervorragend!, 1. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit (Exklusive Edition) [2 DVDs] (DVD)
Da meint man, schon unendlich viele Filme gesehen zu haben und kaum noch überrascht werden zu können und dann kommt ein Film wie "The Hours" daher, den man sich eigentlich nur aus Langeweile ansehen wollte. Ja, "The Hours" hat mich überrascht und überwältigt, denn er ist erfrischend anders und dabei weder eigenartig noch unerwartet (in dem Sinne eines chaotischen Endes und einer unwirklichen Handlungsentwicklung). Dabei ist der Film so einfach, so simpel, dass man ihn ohne weiteres erst einmal vollkommen auf sich wirken lassen kann.
Die Handlung, eigentlich die drei Handlungen, dreht sich um die Autorin Virginia Woolf (Nicole Kidman) und ihr Werk "Mrs. Dalloway". Gequält von zunehmender Verrücktheit flüchtet die Autorin schließlich in den Tod und läßt ihren liebenden und sorgenden Ehemann zurück. Dieses Leben der Woolf und die Entstehung ihres Werkes "Mrs. Dalloway" bilden den einen der drei Handlungsstränge. Den zweiten Strang bildet das Leben der zu Fleisch gewordenen Mrs. Dalloway, Clarissa Vaughn (Meryl Streep), die in der Neuzeit lebt, eine lesbische Beziehung führt und zuerst ihren aidskranken langjährigen Freund und dessen Liebe gehen lassen muß, um ihr eigenes Leben zu entdecken. Die dritte Handlung schließlich verbindet die beiden anderen Handlungen miteinander. Sie spielt in der Kindheit von Clarissas aidskrankem Freund Richard (Ed Harris). Als er ein Kind war, hat seine Mutter Laura Brown (Juliane Moore) das Buch "Mrs. Dalloway" gelesen und sich zusehens damit identifiziert. Sie ist hochschwanger und bereits Mutter des kleinen Richard. Zudem Ehefrau eines liebenden Mannes. Doch kann sie sich weder in die Rolle als Mutter noch als Ehe- und Hausfrau einfügen. Sie ist in ihrer Seele vollständig unglücklich und plagt sich mit Selbstmordgedanken. Zu schwach, diese auszuführen, verläßt sie schließlich einfach ihre Familie nach Geburt des zweiten Kindes. Zurück bleibt der kleine verstörte Richard, der beginnt, "Mrs. Dalloway" in seinem Leben einen festen Platz einzuräumen...
"The Hours" besticht nicht durch lange Dialoge und eine klar aufgeführte Handlung. Vielmehr besticht es durch eine unglaubliche musikalische Untermalung und wunderschöne Bilder. Seine Wortkargheit reicht gerade genug dazu aus, um am Ende ein vollkommenes Bild auf den Zusammenhang zwischen den drei Hauptfiguren zu werfen. Doch gerade das macht den Film so unheimlich erfrischend. Die Musik bedrückt, ebenso die Handlungen. Zurück bleibt der Zuschauer nach dem Film mit einem unbegreiflich bedrückendem Gefühl und dennoch dem Wunsch, sich den Film sofort noch einmal anzusehen. Er ist keine leichte Kost, aber eine lohnenswerte! Im Nachhinein bleibt man mit seinen Gedanken und Gefühlen in einer großen Leere allein zurück und muß erst einmal einige Augenblicke darüber verschnaufen, eh man sich in die Realität zurückversetzen kann.
Weiterhin besticht der Film durch seine Darstellerinnen und Ed Harris, der in diesem Film eine unglaubliche Rolle abliefert, die ihn in seinem Niveau als Schauspieler meiner Meinung nach erheblich heben sollte. Bei den Damen ist es Meryl Streep, die am meisten bewegte, Nicole Kidman, die am meisten überraschte (ich hätte sie beinahe wirklich nicht erkannt!) und Juliane Moore ebenfalls unglaublich überzeugend und schwermütig mittendrin.
Für mich zählt "The Hours" zu einem der schwermütig-schönsten Filme, die ich je gesehen habe und ich kann ihn nur weiter empfehlen. Hier stimmt einfach alles und man bekommt etwas Unvergleichliches zu sehen.
Ganz großes Kino!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wow!, 20. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit (Exklusive Edition) [2 DVDs] (DVD)
Ich habe mir nun Monate nach dem Verschwinden des Films aus den Kinosaelen "The Hours" nun schon zum 3. oder 4. Male auf DVD angesehen und er schafft es immer noch, mich zu bewegen.
Allen, die diesen Film noch nicht oder in nur auf Deutsch gesehen haben, moechte ich ans Herz legen, ihn im O-Ton zu sehen. Himmelweiter unterschied. Und groesstenteils ist das English durchaus gut verstaendlich. Ansonsten sind die Untertitel so gut gemacht, dass man ohne Probleme mitlesen kann.
Die Preise, die der Film gewonnen hat, sind meiner Meinung nach mehr als verdient, es ist sogar unverstaendlich, warum er bei der Oscar-Verleihung nur eine Auszeichnung erhalten hat und da haette man ihn dann schon Juliana Moore verleihen sollen, denn fuer mich lieferte sie die beste Darstellung bei an sich hervorragender Darstellung der anderen Schauspieler. Einzig Maryl Streep finde ich nach nun drei- oder viermaligem Ansehen als ein bisschen zu manieristisch, aber ohne dass es zu sehr stoert.
Hervorragend Nicole Kidman in der Rolle der anorexisch-nervoesen Virginia Woolfe, mit falscher Nase, was den Charakter der Rolle noch herausstreicht (Nicole Kidmans eigene Nase haette dazu wohl weniger gepasst). Wie die Schriftstellerin am starren, beschaulichen Leben im laendlichen Richmond erstickt und sie sich nach dem lebhaften, quirrligen Leben in London sehnt, verzweifelt, dass Aerzte ihr Leben bestimmen und ihr Mann sie durch seine Liebe erdrueckt.
Die Streep in der Rolle von Clarissa Vaughan (hab ich das jetzt richtig geschrieben??) in der Jetzt-Zeit, die eine Party fuer ihre Lebensliebe Richard gibt, welcher totkrank ist. Clarissa hat ihr Leben fuer Richard und dessen Pflege aufgegeben, lebt am eigenen Leben vorbei und wird sich erst an diesem einen Tag wirklich dessen bewusst.
Fuer mich aber herausragend: Juliana Moore, als eine Frau aus den 50er Jahren, die gemaess gesellschaftlicher Konventionen in einem Familienleben eingesperrt ist, aus dem sie ausbrechen moechte, und es schliesslich auch tut. Unlgaublich dargestellt die innere Zerrissenheit zwischen dem Zwang, den Schein der heilen Familie aufrechtzuerhalten und dem eigenen Ueberlebenswillen. Fuer mich die staerksten Szenen, die einem das Herz zusammenziehen lassen.
Zum Soundtrack braucht man nichts sagen, er ist wirklich klasse und genuegend zurueckhaltend und trotzdem tragend, um die Szenen zu unterstreichen und nicht zuzustreichen.
Wenn ich nicht wuesste, dass er von einem Mann in Szene gesetzt wurde, haette ich gesagt, das kann nur eine Frau gemacht haben. Ich habe selten einen Film gesehen, der sich derart einfuehlsam mit einem Thema beschaeftigt, das besonders Frauen ansprechen duerfte (eben der Zwiespalt sich fuer die Familie, die Kinder aufopfern, sich einfuegen oder sich selbst verwirklichen, ausbrechen, eigene Wege gehen). Dabei kommt dem Film gerade seine Ruhe und die Zurueckhaltung beim Erzaehlen der Geschichte zugute.
Sehr schoen auch die Bilder (diese Farben!) und die Kamerafuehrung.
Sicher werde ich ihn mir noch ein paar Mal ansehen und immer wieder neue Bilder und Momente, die die drei Zeitstraenge miteinander verbinden, entdecken.
Trotz aller Melancholie und der zugegebenermassen vorherrschenden depressiven Stimmung endet der Film doch optimistisch mit der Aussage, dass es immer einen Ausweg gibt und: take the life for what it is, love for the life for what it is and then to put it away ...
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