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Hotel Shanghai
 
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Hotel Shanghai [Taschenbuch]

Vicki Baum
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1997 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462026720
  • ISBN-13: 978-3462026726
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 946.841 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Vicki Baum
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Produktbeschreibungen

Klappentext

Vicki Baum erzählt in diesem faszinierenden Roman von neun Menschen, die ein sehr verschiedenes Schicksal nach Shanghai ins große und mondäne "Hotel Shanghai" verschlug. Die Autorin erzählt vom Lauf des Lebens dieser Abenteuer, Gescheiterten, Erfolgreichen, Träumer und von der Stunde ihres Todes, als im chinesischjapanischen Krieg 1937 eine Bombe das Hotel zerstört. Ein Meisterwerk der populären Literatur. Im chinesischjapanischen Krieg von 1937 wurde die Stadt Shanghai schwer bombardiert und dabei zum ersten Mal auch die internationale Kolonie im Herzen der Stadt nicht geschont. Auf das erst vier Jahre zuvor gebaute, große und mondäne "Hotel Shanghai" fiel eine Bombe. Das berühmte Hotel mit seinen Kolonnaden, den achtzehn Stockwerken und seinem märchenhaften Dachgarten wurde schwer beschädigt. Viele Menschen wurden damals verwundet und neun getötet, neun von Tausenden, die bei den schweren Kämpfen ums Leben kamen. Von diesen neun Menschen erzählt Vicki Baum in ihrem spannenden Roman. Aus allen Teilen der Welt kamen sie gerade in jene Stadt, wo ein gefährdeter Mensch am wenigsten Heimat findet: eine russische Abenteurerin, ein deutschjüdischer Arzt und Emigrant, ein gescheiterter deutscher Musiker, ein amerikanischer Fotograf und seine naivliebenswerte Frau, der reiche Chinese Chang und sein Sohn, der sich der Revolution verschrieben hat, ein japanischer Journalist und ein armer chinesischer Kuli. Von Hotelzimmer zu Hotelzimmer knüpfen sich Fäden, Fäden der Freundschaft, des Hasses und der Liebe. Ein faszinierender, bewegender Roman.

Autorenporträt

Vicki Baum, geboren am 24. 1. 1888 in Wien, gestorben am 29. 8. 1960 in Hollywood. Zunächst Musikerin, 1926 Redakteurin in Berlin, seit 1931 in den USA; verheiratet mit dem Dirigenten R. Lert. Ihre Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und teilweise verfilmt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Hotel Shanghai ist ein sehr schoenes Buch,welches einen aus dem Alltag entführt. Die Story spielt in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts und handelt von 8 verschiedenen Personen.Erzählt wird in einzelnen Kapitel deren Lebensgeschichte, von Ihren Gedanken, Liebeleien, Sorgen und Nöten. Bis sich zum Schluß alle im Hotel Shanghai treffen und sich in irgendeiner Art und Weise die Leben der z.T. völlig Unbekannten überschneiden. Letztendlich finden sich alle wieder in der Notsituation einem militärischen Angriff der Chinesen zu entgehen.

Bei den 8 Personen handelt es sich um einen sehr reichen Chinesen, der sich vom Eseltreiber zu einem der größten Bankiers des Landes hochgearbeitet hat, allerdings auch entsprechend korrupt ist. Seinem Sohn, welcher seine idealistischen Ziele verfolgt und die korrupte Art des Vaters weder verstehen noch akzeptieren kann,
Ein Mulitreiber, der sich nichts mehr wünscht, als seinen Sohn zu sehen, welcher weit weg auf dem Lande lebt - ihm aber fehlt das Geld diesen zu besuchen.
Eine Europäerin, welche Ihre besten Tage bereits hinter sich hat, aber immer noch dem großen Glück und der großen Liebe hinterherrennt.
Ein deutscher Jude - Arzt, welcher im Zuge der europäischen Geschichte geflohen ist und versucht sein Glück zu finden, sein Sohn, welcher seine eigenen Wege geht.
Ein amerikanischer Arzt und seine liebe und naive Frau.
All diese Leute suchen in Shanghai Ihr neues Glück.

Die Geschichte ist faszinierend, oftmals gerät man ins philosophieren, da die unterschiedlichen Typen natürlich sämtliche Seiten einer Sache oder Person zum Vorschein bringen. Wenn man es liebt sich mit fremden Ländern, anderen Kulturen und vor allem den innersten Gedanken verschiedener Menschentypen auseinanderzusetzen wird einen dieses Buch nicht mehr los lassen. Die exotischen Kulissen und die Zeit des Shanghai der 30er, mit seinem dekadenten Lebensstil und der berühmten Jazzszene tun Ihr übriges um sich einen Nachmittag - ob am Strand oder im verregneten November - aus der realen Welt auszuklincken.

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Shanghai 1937 2. September 2003
Von Joerg Dittmann TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Hotel Shanghai befand sich in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts auf internationalem Territorium der chinesischen Metropole. Es handelte sich um ein Luxushotel, das 1937 im chinesisch-japanischen Krieg bombardiert wurde, wobei sich die Historiker nach wie vor uneinig sind, ob nun eine japanische oder eine chinesische Bombe auf das Hotel bzw. das internationale Settlement fiel.

Anders als bei "Menschen im Hotel" stellt Vicki Baum hier ihre Charaktere zunächst in einzelnen Biografien vor, bevor sie sich im Hotel begegnen. Das Lebensschicksal der Einzelpersonen wird auf diese Weise wichtiger; die mehr zufällige Begegnung im Hotel ist für die Handlung zwar bedeutsam, aber die Figuren werden durch ihre eigenen Biografien lebendig, nicht so sehr durch die Interaktion mit den anderen Hotelgästen.

Für den Leser interessant ist die Tatsache, dass er bereits fast alle Figuren kennt, bevor sie sich begegnen - gerade so, als sei auch er ein Langzeitgast in dem Hotel. Am Ende trifft sie alle das gleiche Schicksal. Aber zuvor dürfen sie vor dem inneren Auge des Lesers noch einmal das quirlige Leben der Stadt genießen. Aber auch die Schattenseiten und die teilweise unbeschreibliche Armut weren durch die Figuren lebendig.

Das "Hotelleben", wie der Titel es impliziert, wird in "Menschen im Hotel" plastischer beschrieben. Auch dieser Roman ist jedoch keiner der sogannten Frauenromane der Autorin. Insgesamt ein interessantes, lesenswertes Buch.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schicksale, die sich treffen 21. September 2011
Von Michael84
Format:Gebundene Ausgabe
Wer "Menschen im Hotel" gelesen hat, weiß, dass Vicki Baum gerne Menschen und deren Schicksale aufeinandertreffen lässt. Auch hier werden Leben verschiedenster Art miteinander verwoben, doch diesmal holt sie weiter aus, denn jeder bringt einen Teil seiner kulturellen Identität mit. Im Hintergrund lauert der chinesisch-japanische Krieg, der wie ein dunkler Schatten über die Existenz aller schwebt.
Doch bevor sie die Schicksale und Lebensweisen zusammenbringt (und wo könnte das besser funktionieren als in einem Hotel, entwirft sie meiner Ansicht nach ein fast schon zu detailliertes Bild dieser acht Figuren. Es sind keine "glatten" Menschen, sondern sehr facettenreiche Menschen. Bei ihrer Figurendarstellung beweist Vicki Baum ein feines Gespür.
Der Roman zeichnet sich durch eine hohe Textdichte aus und teilweise sind die prosaisch erzählten Biographien aus dem ersten Teil zu lang geraten.
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