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Die Mischung zwischen britischer Weltmusik (Afro Celt Sound System), der südafrikanischen Sängerin Yvonne Chaka Chaka, der Amerikanerin Deborah Cox sowie Ugandas Bernard Kabanda mit dem bedrückenden Score von Robert Gregson-Williams macht (so blöd es sich anhören mag) betroffen. So emotional sind die Songs bzw. das Thema, dass auch der omnipräsente Wyclef Jean mit "Million Voices" mit einem Klagelied alà Bob Marley incl. Backgroundchor von Kindern "Why Can`t Africa Unite" einen seiner besten Songs der letzten Jahre schrieb. Einzig Deborah Cox`s "Nobody Cares" ist etwas nah am Kitsch angesiedelt.
Ein bewegender Soundtrack mit gutem Afro-Pop zu einem sehr guten Flm.
An diese CD bin ich aber geraten, weil u.a. auch die Afrocelts Musik beigesteuert haben. Einerseits ist es schade, das sie dann doch nur auf zwei Tracks zu Hören sind, andererseits bleibt so aber Raum für die vielen sehr unterschiedlichen, interessanten Beiträge anderer Interpreten. Mit anderen Worten - alles andere als ein üblicher Soundtrack.
So gibt es auch zwei stimmungsvolle Tracks mit der "klassischer" Filmmusik von Andrea Guerra. Daneben liefern die Afrocelts und ein gewisser Rupert Gresson-Williams etwas moderenere Klänge, die in ihrer Verknüpfung mit ethnischen Elementen stark an Peter Gabriels Musik zum Film Passion erinnern. Hier also eher unerwartete Klänge von den Afrocelts.
Genauso interessant und gut ausgewählt sind dann aber auch Stücke mit traditioneller, als auch aktueller afrikanischer Musik, die in sich wieder breit gefächerte Stilarten afrikanischer Musik präsentieren. Beim Chorgesang auf "Mwari Sigaramahoro" z.B. glaubt man sich tatsächlich mitten auf einen Dorfplatz in ein traditionelles afrikanisches Fest versetzt.
Und dann wären da noch ein paar grossartige "Pop"-Songs. Zum Bespiel Deborah Cox mit dem phantastischen, vielsagenden "Nobody cares", den Whitney nicht besser hätte interpretieren können. Ebenso schön, aber noch trauriger klingt das französisch gesungene "Ne Me Laisse Pas Seule Ici (Don't Leave Me Here by Myself)", von Tilly Key. Und wer hätte gedacht, das Wycleaf Jean mit einem Kinderchor, einen solch fröhlichen Song wie "Million Voices" beisteuern würde - der Ohrwurm dieser CD.
Wie soll das alles zusammenpassen? Nun - es passt, und ist ein überzeugender, ambitionierter Soundtrack geworden, interessant für Freunde der Vielseitigkeit und der Worldmusic.
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