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Hotel Ruanda [Blu-ray]

Nick Nolte , Don Cheadle , Terry George    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Nick Nolte, Don Cheadle, Sophie Okonedo, Joaquin Phoenix
  • Regisseur(e): Terry George
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 28. Oktober 2011
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 122 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005EJIIT2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.463 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

In Ruanda öffnet 1994 während des Bürgerkriegs ein Hotelmanager trotz der Gefahr für sich und seine Familie das Haus für Hunderte von Tutsi-Flüchtlingen, die vor dem Massaker fliehen, das die Hutus in den Straßen Kigalis anrichten. Während der Mann verzweifelt auf Hilfe aus dem Ausland wartet, wird die Situation aus dem belagerten Gebäude immer dramatischer.

Produktbeschreibungen

Hotel Ruanda - Blu Ray Disc

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Morgen werden wir und unsere Familien tot sein" 12. Juni 2005
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Der ruandische Hotelmanager Paul Rusesabagina ist ein Angestellter, wie er im Lehrbuch steht: freundlich und zuverlässig, stets gut gekleidet und leidenschaftlich um das Wohlergehen seines Arbeitgebers bemüht. Das Vier-Sterne-Hotel Des Mille Collines ist nicht zuletzt deshalb eine Oase für die europäische und afrikanische Elite, weil Rusesabagina durch ein kompliziertes Geflecht aus guten Kontakten und kleinen Gefälligkeiten die Bürgerkriegswirren seines Landes vor den Toren hält. Paul und das Hotel werden dann auch zum letzten Zufluchtsort in einer Zeit der Anarchie und unkontrollierter Grausamkeit: Auf das über Radio verbreitete Kennwort "Es ist Zeit, die großen Bäume zu fällen", stürzen sich Hutu-Milizen auf die Tutsi-Bevölkerungsminderheit (die in Kolonialzeiten von den belgischen Besatzern als Handlanger gebraucht wurden), um diese zumeist mit Macheten dahin zu metzeln.
Paul selbst ist Hutu, seine Frau Tutsi. Ein (westlicher) Fernsehkameramann (Joaquin Phoenix) lässt sich den Unterschied erklären und sagt dann, bezogen auf zwei Frauen, bei denen die eine Hutu und die andere Tutsi ist, "sie könnten Zwillinge sein".
So handelt "Hotel Ruanda" weniger von unvorstellbaren Greueltaten als von dem Mut der Menschlichkeit in Zeiten der Gewalt. Vom Mut Irrsinn als Irrsinn zu bezeichnen und doch rational und überlegt zu handeln. Er handelt auch vom Versagen der westlichen Welt, repräsentiert im kanadischen Uno-Offzier (Nick Nolte), der zur Passivität mit nur wenigen Soldaten verdammt ist.
Die Geschichte des Paul Rusesabagina beruht auf Tatsachen und ist im Stile von "Schindlers Liste" inszeniert: Es ist eine Innenperspektive, aus der Sicht des Hotels und seines Managers, der wider Willen zum Helden wird, obwohl auch er viel zu lange die Augen vor der sichtbar drohenden Katastrophe verschlossen hat. Als bereits die westlichen Gäste und Soldaten das Land verlassen haben und der korrupte General des heimischen Militärs keinen Schutz mehr gewährt (weil der Bestechungs-Wiskey ausgegangen ist), dringen Milizen auch in das Hotel ein und es scheint alles vergebens gewesen zu sein. Paul ruft in der belgischen Konzernzentrale an und sagt zum dortigen Chef (Jean Reno): "Morgen werden wir und unsere Familien tot sein". In der gerade stattfindenden Geschäftsbesprechung herrscht Fassungslosigkeit und Bestürzung, aber der Angesprochene greift zum Hörer und ruft den französischen Präsidenten und andere Verantwortliche an: Das Wunder geschieht, die Soldaten und Milizen ziehen wieder ab. Ein kleines, begrenztes Wunder nur.
Am Ende der Massaker, 1994, waren ca. 1 Million Tote zu beklagen und die Aufarbeitung dauert bis heute an und wird wohl nie wirklich abgeschlossen sein.
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55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflicht 27. März 2006
Von Tysan
Format:DVD
Ich befürchte fast, dieser Film wird nicht die Aufmerksamkeit erfahren, die er verdient. Schon fast bezeichnend, genau wie das Thema selber behandelt wurde: unbequem und da nicht recht bedeutend, kann man es wegschieben. Ich selber habe auch mit mir gerungen, mich gefragt, ob ich mich in meiner freien Zeit wirklich mit diesem unbequemen Thema rumschlagen will. Heute, danach, bin ich froh, mich dem Film gestellt zu haben.

Der Film schafft es, sich dem Thema zu nähern, ohne mit reisserischen, brutalen Bildern zu schocken Die Tatsache, dass dieser Völkermord noch nicht lange zurückliegt, wir uns wohl alle gut an das Zuschauen der übrigen Welt erinnern, unsere eigene Reaktion auf die Berichte wieder einfallen, reicht wohl schon.

Dieser Film führ keine Klage, berichtet nur, erzählt von einem Mann, (Paul Rusesabagina) der seinen Einfluss einsetzte, um möglichst viele der betroffenen Tutsis zu retten, der sich aber auch mit der Tatsache konfrontiert sah, nicht alle retten zu können. Das Thema „Machtlosigkeit" scheint das zentrale zu sein, aber auch das Beispiel, dass sie nicht zur Lähmung werden darf, dass man immer noch etwas tun kann, sei es auch noch so wenig.

Rwanda hatte keine Lobby, steht aber auch nicht als einziges Beispiel für ein Land, das zunächst von einer Kolonialmacht geplündert und dann im Stich gelassen wurde. Dies ist an vielen Orten passiert und geschieht in veränderter Form noch heute, auch wenn es scheinbar keine Kolonien mehr gibt. Sich dessen gewahr zu sein ist nötig, immer wieder...und deshalb ist dieser Film schon beinahe eine Pflicht! Wenn es zudem ein so guter Film ist, umso besser!

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wach werden...! 15. Februar 2007
Format:DVD
Wie paradox und perfide muss Paul Rusesabinga die Situation, in die er und sein Land damals geraten waren im Rückblick doch erscheinen... Völker, die, ginge es nach ihrem eigenen Kopf, gut auf militärische Hilfe der selbsternannten Weltpolizeien verzichten könnten, werden von diesen überrannt, weil egoistische politische Interessen nun mal eine unerschütterliche Triebfeder darstellen. Bittet man diese Weltpolizisten ohne für sie relevanten politischen Hintergrund um aus rein menschlicher Sicht absolut angezeigte, dringende, selbstlose Hilfe, wird man beinah lapidar und fast brutal im Stich gelassen... Ein Meisterwerk, das die Mutigen der Verzweiflung ehrt und abermals eindringlich zeigt, was noch soviele Reportagen, Brennpunkte und Sonderberichterstattungen zu akkuten Geschehnissen an (Kriegs)schauplätzen überall auf der Welt doch nicht zu transportieren vermögen: das Leid im kleinsten Radius derer, die sich (meist unverschuldet und unfreiwillig) mitten im Geschehen wiederfinden.

Nur am Rande bemerkt: Hier liefert der aus "Golden Palace" als gegen den Rest der "Golden Girls" ankalauernde Portier bekannte Don Cheadle großes Kino und wurde zu Recht mit einer Oscarnominierung bedacht!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Super Story
Tolle Story. Gut umgesetzt. Erschreckend zu sehen, wie der Rest der Welt zuschaut und einzelne vor Ort alles tun, um zu überleben. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Harry Schmidt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Beeindruckender Film
Der Film ist aufgrund seiner Thematik und guten schauspielerischen Leistungen wirklich sehenswert und bewegend. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Frank Faster veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ich wohne in der falschen region
leider bekam ich eine dvd, die ich in der region, in der ich wohne, nicht abspielen konnte. Das darf aus meiner sicht nicht passieren, dass dvds nicht abspuielbar angeboten werden.
Vor 4 Monaten von LoJo - 51 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach sehr gut umgesetzt
Dieser Film ist ein Muss für Afrika interessierte (Geschichte). Sehr spannend und sehr informativ, besonders was die Unruhen in Ruanda und deren grausamen Folgen mit sich... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von african photos veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einer der dunkelsten Momente jüngerer Geschichte, gezeigt am...
Einer der dunkelsten Momente jüngerer Geschichte wird in diesem unverkennbar westlich angehauchten "Drama" gekonnt und massentauglich aufbereitet. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Michael Krautschneider veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ergreifender Film
Für alle die sich für die Ereignisse des Genozids in Ruanda interessieren und nicht wegschauen wollen ein Muss. Gute Schauspieler und viel Tiefgang.
Vor 7 Monaten von JAMBO veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Beeindruckend, aber nicht sehr afrikanisch
Auch diesen Film über den ruandischen Genozid vergisst man nicht so schnell. Zu eindrücklich sind die Szenen, etwa wenn Paul (Don Cheadle) wieder mal die Sprache... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Stephan Bayer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt anschauen...
Hier wird der Menschheit ein Spiegel vorgehalten: Sitzen wir nicht abends am Tisch, schauen Nachrichten, sagen dann wie unglaublich schrecklich dass ist was irgendwo anders auf der... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Mad-dog veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Erschreckend wie Menschen sein können
Paul Rusesabagina (Don Cheadle) wird nach der Flucht des belgischen Hoteldirektors Manager des Hôtel des Mille Collines in Kigali. Er gehört zur Volksgruppe der Hutus. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Heinz Ketchup veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Vergessener Völkermord
Viele tragische Ereignisse der letzten 20 Jahre haben sich in unser Gedächtnis eingeprägt.
Jeder weiss noch genau was er am 11. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von svenf veröffentlicht
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