Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit seinem fünften Album
Hotel ist Moby eine wahrhaft runde Sache gelungen. Der einzelgängerische Tausendsassa setzt auf Melodien und Gesang und schert sich nicht um musikalische Schubladen. Dabei sind ihm -- fast im Alleingang -- verspielte, detailverliebte Popsongs mit Tiefgang gelungen, mit vielen Referenzen an seine Vorbilder David Bowie, New Order oder Sisters Of Mercy. Doch die Verbeugung vor den Spätsiebzigern und Früh-80-ern ist kein nostalgischer Trip, denn Moby greift geschickt auf seine Rave- und Housemusic-Wurzeln zurück und macht daraus wie immer sein eigenes Ding, um seine Gitarrenläufe gebaut. Und was beim ersten Hören sehr eingängig klingt, bekommt beim zweiten Mal eine neue Dimension.
"Raining Again" erinnert stark an die Arbeiten von Brian Eno (Ex-Roxy Music), mit "Beautiful" nimmt er die Medien-Hysterie über Promi-Pärchen auf die Schippe, das vordergründig Party-lustige "Lift Me Up" setzt sich mit dem Fundamentalismus auseinander, und auf "I Like It" ganz ungeniert und unkaschiert mit dem Thema Sex. Die wirklichen Highlights sind aber das New-Order-Cover "Temptation" mit Sängerin Laura Dawn und ihrer traumhaften Hauchstimme, sowie "Spiders" eine hinreissende Hommage an David Bowie. Und auch die Liebe kommt bei diesem betont emotionalen Album nicht zu kurz, am schönsten mit der hymnischen Piano-Ballade "Love Should". Flirrend und betörend. -- Ingeborg Schober
Das Beste von Moby
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Produktbeschreibungen
MOBY Hotel (2005 UK 14-track CD album this release shows the full range of Mobys eclectic styles from quiet instrumental [Homeward Angel] to electro disco [Very] via anthemic pop [the single Lift Me Up] unlike previous albums this is completely sample free)