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Hotel Mama: Nesthocker, Nervensägen und Neurosen
 
 
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Hotel Mama: Nesthocker, Nervensägen und Neurosen [Taschenbuch]

Elfriede Hammerl
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423212276
  • ISBN-13: 978-3423212274
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 328.699 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Elfriede Hammerl
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Mit viel Humor erzähkt Elfriede Hammert von Nesthockern, Nervensägen und Neurosen.«
Kärntnerin April/Mai 2011

Kurzbeschreibung

Ach, was muss man oft von bösen Kindern lesen, die das »Hotel Mama« voll genießen: Witzig, teils bissig, aber immer unterhaltsam sind Hammerls Geschichten von längst erwachsenen Nesthockern. Wie beispielsweise die von dem Sohn, der nach der Trennung von seiner Freundin zu den Eltern zurückzieht – die ihm schon bald das Haus überlassen und sich eine Wohnung mieten.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leicht zu lesen 31. März 2011
Format:Taschenbuch
Ein amüsantes Büchlein, in dem Frau Hammerl in der ihr ganz speziellen eigenen Art (ich habe schon vor 40 Jahren, als sie noch Kulumnistin bei der österreichischen Tageszeitug Kurier war, ihre Artikel genossen) schildert, daß Frauen - in diesem Fall Mütter - eigentlich nur immer alles falsch machen können; und es gibt keine Chance, keinen Ausweg, kein Entkommen. Diese eigentliche deprimierende Erkenntnis ergibt sich aus einer loser Folge von Dialogen, in denen die Gesprächspartner (Mann/Frau, Sohn bzw. Tochter/Mutter, und besonders köstlich: Elternpaar/Psychologin!) herrlich aneinander vorbeireden - wobei es in den meisten Fällen (wie im richtigen Leben!) sehr wohl die Mutter ist, die die stichhaltigeren Argumente hat. Wahrscheinlich niemand, der sich in solchen Situationen nicht wiederfinden kann - wer kennt sie nicht, diese familiären Diskussionen, die zum Haareraufen sind! Und genau dieser Wiedererkennungseffekt ist es, der das besondere Lesevergnügen dieses Buches ausmacht. Ich erinnere mich mit Vergnügen an Frau Hammerl als begnadete Journalistin, die sehr gerne und sehr treffend in erster Linie Frauenthemen publiziert hat und außerdem immer eine Meisterin der amüsanten Formulierung war und darin, Dinge auf den Punkt zu bringen. Auch wenn sie auch nicht immer davor gefeit ist, eine Spur zu stark zu überspitzen - egal, man verzeiht es ihr, dient es doch zum noch besseren, noch eindeutigeren Verständnis. Und die Moral von der Geschicht? Mütter bleiben immer Mütter, obwohl sie es - eigentlich! - gar nicht wollen, aber andererseits sich auch gar nicht so sicher sind, ob sie es nicht doch wollen. Und Kinder wiederum zeichnen sich je nach Entwicklungstadium durch ihren naturgegebenen Egoismus aus - na ja, dann viel Vergnügen auf der Reise zum "Zusammenfinden"!
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Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Laut Statistik leben 47 Prozent der jungen Männer mit 24 Jahren noch im elterlichen Haushalt, mit 30 Jahren noch 15 Prozent und mit 40 Jahren sind immerhin noch 5 Prozent bei Mama und Papa, quasi als "lediges Kind".

Elfriede Hammerls versammelte Geschichten "Hotel Mama" erzählen von solchen Nesthockern, Nervensägen und Neurosen. Am schönsten ist's bei Muttern. Die macht ihrem Sprössling artig die Wäsche, bereitet das allmorgendliche Frühstück zu und räumt sein Zimmer auf. Jawohl, tägliche Hausmannskost, ein voller Kühlschrank und ein geputztes Bad, dazu ein super Zimmerservice und stets gebügelte Hemden machen das "Hotel Mama" mit all inclusive so beliebt.

Witzig und unterhaltsam, aber auch scharfzüngig macht die Autorin mit solch verhätschelten Muttersöhnchen bekannt, die die Abnabelung von der Mama nicht schaffen. Wie beispielsweise von dem Sohn, der nach der Trennung von seiner Freundin wieder bei den Eltern einzieht. Oder von dem Besuch eines Elternpaares beim Psychosachverständigen, weil ihr "großes Kind" ein begnadeter Chaot ist.

Die unterhaltsamen Texte sind häufig als Dialoge zwischen den Nesthockern und genervten Eltern angelegt. Da geht es um das Wegräumen der schmutzigen Socken oder um das Aufstehen am Sonntagmorgen (sprich Sonntagnachmittag). Doch die erwachsenen Schoßkinder verschließen sich allen Argumenten. Schließlich steht einiges auf dem Spiel: Keine Miete, keine Stromrechnung und keine monatlichen Versicherungen. Da genießt man gerne die Rundum-Versorgung des mütterlichen Beherbergungsbetriebs in vollen Zügen und nimmt gelegentliche Standpauken liebend gern in Kauf.

Die heiteren Geschichten sind aber nicht nur für jene leidgeplagten Eltern gedacht, die so ein Schürzenkind in den eigenen vier Wänden haben, sondern sie warnen auch jene Eltern, die kleine Kinder haben - damit sie wissen, was in Zukunft auf sie zukommt. Und wer keine Kinder hat? Der kann sich hämisch freuen, was ihm alles erspart bleibt. Ehrliches Fazit nach 158 Seiten: Der Kerl muss raus! Natürlich auch die Tochter!

Manfred Orlick
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Von Sophia ! TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Nesthocker, Nervensägen und Neurosen ... darum geht es in Elfriede Hammerls Werk. Auf eine leicht lockere, ironische aber manchmal auch extrem zynische Art und Weise setzt sie sich mit dem bekannten Generationskonflikt zwischen Kindern und Eltern auseinander.
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Die 23 kleinen Kapitel, von denen einige wie Kurzgeschichten, andere wie einzelne Kolumnen oder gar Dialoge aufgebaut sind, berichten episodenhaft von problematischen und dennoch typischen Situationen. Die Texte sind sehr humorvoll, regen aber auch zum Nachdenken an.
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Besonders gut finde ich die unterschiedlichen Perspektiven, mit denen der Leser konfrontiert wird. Die Sichtweisen sowohl der Eltern als auch der Kinder werden (auch ruhig mal in überspitzer Weise) deutlich gemacht. Interessant ist, dass der Text an einer Stelle ebenfalls die Probleme zwischen Großmutter und Mutter in Erziehungsangelegenheiten des Enkels thematisiert.
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Ein Stern Abzug, weil der Titel eigentlich nicht so richtig passt. Es geht eben nicht nur um "Nesthocker", sondern um den Konflikt der Generationen und verschiedene Ansichten im Alltag. Vieles ist meiner Meinung nach zu radikal dargestellt. Kinder sind nicht nur nervend und Mütter sind nicht an allem Schuld, komme was da wolle.
Hier ein Beispiel:
" > Mutter duldet spätes Heimkommen von Partys: Die Kinder, die trotzdem ihre Grenzen erfahren wollen, werden sich gezwungen sehen, Bierflaschen vom Balkon zu schmeißen.
> Mutter duldet spätes Heimkommen von Partys nicht: Die Kinder geben die Unterdrückung, die sie erfahren, später weiter und entwickeln sich zu kontrollierenden, tyrannischen Persönlichkeiten."
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Fazit: Ein gut zu lesender Text. Ideal als Aufmunterer für Mütter (sie sehen, dass sie mit so mancher Schwierigkeit nicht alleine sind), als Kritik für Kinder (um so manches Verhalten zu überdenken), aber auch als amüsante Lektüre für Jedermann.
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