Hotel Lux 2011

Amazon Instant Video

(25)
In HD erhältlich

Bullis bittersüße Satire üer ein ganz dunkles Kapitel unserer Geschichte. Das war ein Hitler-Gag zu viel: Komiker Hans Zeisig muss 1938 aus Nazi-Berlin fliehen. Eigentlich träumt er von Hollywood, landet dann aber in Moskau.

Darsteller:
Michael Bully Herbig, Jürgen Vogel
Laufzeit:
1 Stunde 42 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

Hotel Lux

Verkauft durch Amazon Instant Video. Mit Ihrer Bestellung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.

Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Leander Haußmann
Darsteller Michael Bully Herbig, Jürgen Vogel
Nebendarsteller Thekla Reuten, Alexander Senderovich, Valery Grishko, Juraj Kukura, Sebastian Blomberg, Axel Wandtke, Steffi Kühnert, Matthias Brenner, Robert Dölle, Josef Ostendorf, Thomas Thieme, Gennadi Vengerov, Johann Adam Oest, Daniel Wiemer
Studio Constantin Film
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Keller auf 31. Oktober 2011
Format: DVD
Dieser Film von Regisseur Leander Hausmann ist schon gewagt. Das Hotel Lux ist schwerer Stoff. Das Hotel war ja quasi so einen Art kommunistisches Gefangenen- oder Internierungslager. Und über so etwas eine Kommödie zu machen erfordert eine gewisse Vorsicht, oder sehr viel schwarzen Humor. Was daraus geworden ist, ist eine Art Märchen über die finstere Zeit, als manche Menschen nur die Wahl zwischen Pest (Hitler) oder Cholera (Stalin) hatten, mit wirklich guten Gags, bei denen einem manchmal das Lachen allerdings im Halse steckenbleibt. Ich möchte jetzt hier nicht zu viele Gags verraten, aber es sind schon wunderbar zynische Gags drin. Zm Beispiel - weil der glaube ich auch im Trailer ist: Als Walter Ulbricht aus Langweile beim Kaffeeersatz-Trinken aus Zuckerstückchen eine Mauer baut, seine Frau ihn fragt, was er da denn macht und er sagt "nichts weiter" (falls es jemand nicht weiß: Walter Ulbricht war dann später für die Deutsche Mauer verantwortlich).
Von solcher "fiesen Qualität" sind unzählige Gags drin und vermute mal, es wird so werden, wie bei den besseren Monty Python Filmen wie Brian oder Ritter der Kokosnuss: Man kann beliebig "reinklicken" und sich schief lachen. Aber Sie wollen ja wissen, ob man sich den Film ansehen sollte: JA! Ist aus meiner Sicht der zweitbeste Film mit Bully nach dem Schuh des Manitu (immer noch unübertroffen) und hat Monty-Python-ähnliche Qualitäten und diverse Anklänge an den "Großen Diktator" von Chaplin. Daher: Kultstatus zu erwarten. Pflichtprogramm für Liebhaber, schwarzen schrägen Humors. Wer allerdings Monty Python zum Beispiel nicht ausstehen kann, wird an dem Film nicht wirklich große Freude haben.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sirius-sx auf 19. August 2013
Format: Blu-ray
Vorweg: Ich bin ein richtiger Deutschlandfilm-Hasser, da es in meinen Augen zu 99,9 % billiges Laientheater ist. Auf "Hotel Lux" habe ich dementsprechend skeptisch reagiert, war aber interessiert wie gut Michael Bully Herbig eine ernste Rolle hinbekommt, schließlich bin ich ein Fan seiner Filme.
Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert!
Man kann wirklich kaum glauben, dass es sich bei diesem Film um ein deutsches Machwerk handelt. Sämtliche Darsteller, egal wie klein ihre Rollen sind, spielen fast hollywoodreif! Es ist erstaunlich zu was deutsche Schauspieler fähig sind, wenn sie denn endlich mal richtig und ernsthaft schauspielern. Dieses typisch deutsche Dahinsagen auswendig gelernter Texte spürt man hier nie.
Es gibt auch keine lächerliche Musikuntermalung oder Durststrecken. Alles passt bis ins Detail. Was an "Hotel Lux" besonders beeindruckt, ist die geniale Kameraführung, ebenso wie Kulisse und Ausstattung. Ich konnte keine Sekunde das Produktionsland spüren. Die Hollywood-Illusion ist perfekt und ich kann mich an keinen deutschen Film erinnern, der je eine solche Qualität erreicht hat. Lediglich "Die Wanderhure" besitzt ähnlich hohes Niveau.
Bully meistert seine ernste Rolle mit Bravour. Ähnlich wie Jim Carrey in "Number 23", der den krassen Wechsel von Komik zu ernst noch um einiges beeindruckender hinbekommen hat, beweist er seine darstellerische Vielfalt.
Lediglich Thekla Reuten erinnert einen daran, dass der Film deutsch ist. Sie schafft es nicht ganz dieses künstliche Getue abzuschütteln.

Es ist mehr als erstaunlich, was Regisseur Leander Haußmann, der auch das Drehbuch schrieb, hinbekommen hat, ist er doch sonst durch, typisch deutsch, schlechte Filme bekannt.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. München auf 6. Juni 2012
Format: DVD
Eine Komödie, die im finstersten stalinistischen Zeitalter in Moskau spielt? Ich hatte befürchtet dass das wieder so eine "Kommunisten sind eigentlich ganz cool"-Nummer wird, bestenfalls oberflächlicher Klamauk, der das berüchtigte "Hotel Lux" nur als nostalgisch-schauerlichen Kulisse hernimmt. Aber nichts da. Es ist ambitioniert und mutig, diese finstere Zeit als Rahmen zu nehmen, sich so eine Handlung auszudenken, Bully Herbig als Hauptdarsteller zu nehmen, Stalin und seine Nomenklatura und nebenbei eine ganze Rige von deutschen KPD-"Legenden" durch den Kakao zu ziehen (Ulbricht, Pieck, Wehner, Becher, ...). Hätte schief gehen können. Ist es aber nicht, weil der Film die Gratwanderung zwischen Klamauk, schwarzer Komödie und Melodram gut schafft und niemals peinlich wird. Und man erfährt ganz nebenbei trotzdem einiges über die ganzen Auswüchse des Stalinismus. Und die Besetzung passt: Bully Herbig macht seine Sache locker und gut; ich würde ihm irgendwann sogar eine ernste Rolle zutrauen. Sehr beeindruckend die Leistung der (russischen) Darsteller Grishko und Senderowitsch als Stalin und Jeschow. Die beiden Rollen sind der Kitt des Films. Herrliche Karikaturen. Man muss bei so einem Film natürlich mit vielen historischen Fehlern, Ungereimtheiten und seehr viel Fiktion leben. Wer auf historisch korrekte Filme steht, wird hier ähnlich große Qualen erleiden wie bei Inglourious Basterds (auch wenn man hier sonst kaum was vergleichen kann). Für mich war es gute Unterhaltung und eine absolut positive Überraschung, was den deutschen Film angeht.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Produktbilder von Kunden

Die neuesten Kundenrezensionen

Suchen