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Hotel Lux
 
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Hotel Lux

Michael Bully Herbig , Jürgen Vogel , Leander Haußmann    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Bully Herbig, Jürgen Vogel, Thekla Reuten
  • Regisseur(e): Leander Haußmann
  • Komponist: Ralf Wengenmayr
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 26. April 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005WUA6E8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.440 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Er will nach Hollywood. Er kommt nur bis Moskau. Er wird Stalins Sterndeuter.

Das war ein Hitler-Gag zu viel: Der Komiker und Stalin-Parodist Hans Zeisig (Michael Bully Herbig) muss 1938 mit falschen Papieren aus Nazi-Berlin fliehen. Eigentlich träumt er von einer Karriere in Hollywood, doch er landet in Moskau und gerät in das berüchtigte Exilantenhotel „Lux“. Es ist der Zufluchtsort kommunistischer Funktionäre aus aller Welt und insbesondere aus Deutschland. Der sowjetische Geheimdienst verwechselt Zeisig mit dem abtrünnigen Leibastrologen Adolf Hitlers. So gerät der unpolitische Entertainer zwischen die Fronten blutiger Intrigen in Josef Stalins Machtapparat. Zu seiner Überraschung trifft Zeisig im „Lux“ auch seinen früheren Bühnenpartner, den jüdischen Hitler-Parodisten Siggi Meyer (Jürgen Vogel) und die niederländische Untergrundkämpferin Frida van Oorten (Thekla Reuten) wieder, die beide fest an das Gute im Kommunismus glauben. Für die drei Freunde beginnt ein Abenteuer auf Leben und Tod.

Produktbeschreibungen

Das war ein Hitler-Gag zu viel: Der Komiker und Parodist Hans Zeisig (Michael Bully Herbig) muss 1938 mit falschen Papieren aus Nazi-Berlin fliehen. Eigentlich träumt er von Hollywood, doch dann landet er in Moskau und gerät in das berüchtigte Exilantenhotel LUX. Es ist der Zufluchtsort kommunistischer Funktionäre aus aller Welt und insbesondere aus Deutschland. Der sowjetische Geheimdienst verwechselt Zeisig mit dem abtrünnigen Leibastrologen Adolf Hitlers. So gerät der unpolitische Entertainer zwischen die Fronten blutiger Intrigen in Stalins Machtapparat. Zu seiner Überraschung trifft Zeisig im LUX auch seinen früheren Bühnenpartner Siggi Meyer (Jürgen Vogel) und die niederländische Untergrundkämpferin Frida (Thekla Reuten) wieder, die beide fest an das Gute im Kommunismus glauben. Für die drei Freunde beginnt ein Abenteuer auf Leben

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Keine Sonne in Moskau 5. November 2011
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Der heimliche Hauptdarsteller dieses Films ist das Haus Cumberland, ein - man kann es nicht anders sagen - mächtiger Gebäudekomplex aus der Kaiserzeit direkt am Kurfürstendammm in Berlin. Eine Art von Hotel mit Dauerwohnungen sollte dies einmal werden, aber schnell fand dieses Haus dann seine wahre Bestimmung als Behörde, mit klaustrophobisch langen Gängen und Zimmern, die ihre Bewohner ob ihrer Größe und Dunkelheit erschlagen.

Die Dreharbeiten in diesem Gebäude sind in einem ansonsten etwas zu langen Making-Of gut beschrieben. Man brauchte nicht viel zu verändern, um die Räume aus einer preußischen Behörde in einen anderen Ort des Schreckens zu verwandeln. Moskau sollen diese Räume im Film jetzt darstellen. Und zwar einen besonderen Ort, nämlich das Hotel Lux in den Jahren kurz vor dem Beginn des zweiten Weltkriegs. Dort wurden die europäischen Kommunisten einquartiert, die während der Jahre des Faschismus aus ganz Europa fliehen mussten. Dieses Hotel wurde allerdings zu einem Ort des Terrors, als Stalin vor allem zwischen 1936 und 1938 seine politischen Säuberungen durchführte. Viele der Bewohner des Hotel Lux begannen jeweils andere als politische Abweichler zu denunzieren. Nachts wurden diese dann abgeholt, sie verschwanden, man sprach nicht über sie und hörte nichts mehr von ihnen, und man lebte in der Angst, der nächste zu sein, dem dieses Schicksal widerfuhr.

In diese Atmosphäre des Schreckens gerät nun Bully Herbig. Er spielt einen Komiker, einen eigentlich apolitischen Menschen, den es durch einen Zufall hierher verschlagen hat, und der keinesfalls hierher gehört, der die merkwürdige Welt des Hotel Lux noch nicht einmal verstehen kann. Und Bully ist halt auch in diesem Film Bully, er macht halt "Tingeltangel", so wie das im Film mehrfach heißt. Es ist fast ein Wunder, dass dieser Kontrast zwischen der Komik und dem ernsten Thema den Film nicht zerreist. Aber tatsächlich funktioniert das dann doch, vielleicht deshalb, weil die ideologische Verbohrtheit der Kommunisten in dem Hotel eben noch viel absurder ist als jede Pointe, die sich der Komiker überhaupt ausdenken kann.

Man merkt dem Film an, mit wie viel Routine das ganze in eine Geschichte und in Bilder umgesetzt ist. Damit wären wir dann beim Dritten Hauptakteur dieses Films. Leander Hausmann hat hier Regie geführt. Dieser hat bereits im wunderbaren "Sonnenallee" große Geschichte aus der Perspektive kleiner Leute erzählt und damit einen Nerv beim Zuschauer getroffen. Und so schafft es Hausmann dann auch hier, ein weiteres historisches Thema mit Eleganz in Form einer Filmkomödie darzustellen. Vorwerfen kann man dem Film allenfalls, dass er beim deutschen politischen Personal in diesem Hotel sich auf die platten Gags beschränkt. Gerade Herbert Wehner bleibt mir hier zu blass beschrieben. Da wäre noch mehr drin gewesen. Aber vielleicht ist dies auch einfach der Menge der genialen Nebendarsteller geschuldet, allen voran sicher Jürgen Vogel als proletarischer Kollege von Bullys Komiker "Zeisig".

Inzwischen wird das Haus Cumberland renoviert. Diese in vielen Filmen und Fernsehserien verwendete Kulisse wird nun in ein Wohnhaus mit Geschäften umgestaltet. Ob es gelingt, den Räumen den beklemmenden Charakter auszutreiben? Sieht man den Film, mag man es kaum glauben.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Könnte Kultstatus erlangen 31. Oktober 2011
Von Wolfgang Keller TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Dieser Film von Regisseur Leander Hausmann ist schon gewagt. Das Hotel Lux ist schwerer Stoff. Das Hotel war ja quasi so einen Art kommunistisches Gefangenen- oder Internierungslager. Und über so etwas eine Kommödie zu machen erfordert eine gewisse Vorsicht, oder sehr viel schwarzen Humor. Was daraus geworden ist, ist eine Art Märchen über die finstere Zeit, als manche Menschen nur die Wahl zwischen Pest (Hitler) oder Cholera (Stalin) hatten, mit wirklich guten Gags, bei denen einem manchmal das Lachen allerdings im Halse steckenbleibt. Ich möchte jetzt hier nicht zu viele Gags verraten, aber es sind schon wunderbar zynische Gags drin. Zm Beispiel - weil der glaube ich auch im Trailer ist: Als Walter Ulbricht aus Langweile beim Kaffeeersatz-Trinken aus Zuckerstückchen eine Mauer baut, seine Frau ihn fragt, was er da denn macht und er sagt "nichts weiter" (falls es jemand nicht weiß: Walter Ulbricht war dann später für die Deutsche Mauer verantwortlich).
Von solcher "fiesen Qualität" sind unzählige Gags drin und vermute mal, es wird so werden, wie bei den besseren Monty Python Filmen wie Brian oder Ritter der Kokosnuss: Man kann beliebig "reinklicken" und sich schief lachen. Aber Sie wollen ja wissen, ob man sich den Film ansehen sollte: JA! Ist aus meiner Sicht der zweitbeste Film mit Bully nach dem Schuh des Manitu (immer noch unübertroffen) und hat Monty-Python-ähnliche Qualitäten und diverse Anklänge an den "Großen Diktator" von Chaplin. Daher: Kultstatus zu erwarten. Pflichtprogramm für Liebhaber, schwarzen schrägen Humors. Wer allerdings Monty Python zum Beispiel nicht ausstehen kann, wird an dem Film nicht wirklich große Freude haben.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genialer Film auf hohem Niveau 29. Dezember 2011
Format:DVD
Obwohl als Komödie gedacht würde ich eher sagen ist es eine Art Tragikomödie.Es ist schon schwerer Stoff,was dem Zuschauer geboten wird.Man weiss eigentlich wirklich nicht ob man lachen darf oder nicht.Aber genau das ist es ,was dieser Film zu etwas besonderen macht.Ich wusste vorher was mich erwartet...kein Schuh des Manitou oder Traumschiff Surprise abklatsch.Es ist ein Film von hohem Niveau mit einer Prise Humor mit ernstem Hintergrund.Es gibt auch Szenen ,die einem Erschrecken und diese man so in der Art nicht erwarten hätte.
Ich war mit meinem 15 jährigen Sohn in dem Film im Kino und hatte Ihm gleich gesagt,dass der Film keine überschäume Komödie ist,aber Ihm gefiel der Film im Ganzen auch weil er Ihn verstanden hat.
Ich kann wirklich jedem diesen Film empfehlen,weil in diesem Film die Tragig und die Komik eng beianander liegen.
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