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Hotel Lux

Michael Bully Herbig , Jürgen Vogel    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Bully Herbig, Jürgen Vogel, Thekla Reuten, Alexander Senderovich, Valery Grishko
  • Komponist: Ralf Wengenmayr
  • Künstler: Frank Kruse, Jan S. Kaiser, Dr. Matthias Esche, Simone Bär, Ute Paffendorf, Helmut Dietl, Hagen Bogdanski, Kitty Kratschke, Mark Nolting, Leander Haußmann, Hansjörg Weißbrich, Uli Hanisch, Anne Leppin, Gilbert Möhler, Prof. Dr. Günter Rohrbach, Georg Korpas, Katharina Nädelin, Corinna Eich
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 26. April 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005WUA6E8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.282 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Er will nach Hollywood. Er kommt nur bis Moskau. Er wird Stalins Sterndeuter.

Das war ein Hitler-Gag zu viel: Der Komiker und Stalin-Parodist Hans Zeisig (Michael Bully Herbig) muss 1938 mit falschen Papieren aus Nazi-Berlin fliehen. Eigentlich träumt er von einer Karriere in Hollywood, doch er landet in Moskau und gerät in das berüchtigte Exilantenhotel „Lux“. Es ist der Zufluchtsort kommunistischer Funktionäre aus aller Welt und insbesondere aus Deutschland. Der sowjetische Geheimdienst verwechselt Zeisig mit dem abtrünnigen Leibastrologen Adolf Hitlers. So gerät der unpolitische Entertainer zwischen die Fronten blutiger Intrigen in Josef Stalins Machtapparat. Zu seiner Überraschung trifft Zeisig im „Lux“ auch seinen früheren Bühnenpartner, den jüdischen Hitler-Parodisten Siggi Meyer (Jürgen Vogel) und die niederländische Untergrundkämpferin Frida van Oorten (Thekla Reuten) wieder, die beide fest an das Gute im Kommunismus glauben. Für die drei Freunde beginnt ein Abenteuer auf Leben und Tod.

Movieman.de

Hotel Lux ist eine nette Parodie auf die unangenehme Zeit und das Geschehen hinter den Türen des Hotels. Der Film schwankt immer wieder zwischen zum Teil grandiosen Gags (Ulbricht baut aus Zuckerwürfeln eine Mauer), ist aber dann doch wieder sehr dramatisch. Dies führt dazu, das man sich nicht so recht entspannt auf die nächsten witzigen Elemente freuen kann. So ist Hotel Lux gute und sehr solide Unterhaltung, der ein ganz klein wenig die Erwartungen an einen frischen Leander Haußmannfilm enttäuscht.

Moviemans Kommentar: Der Film hat eine weiche und Gelbtöne bevorzugende, zeitkolorit ähnliche Grundstimmung (11.37). Lampen am Schminkspiegel hinten fransen erheblich (gewollt) aus. Die weiteren Farben leuchten satt und angenehm. Vor allem Rottöne auf Uniformen und Fahnen und natürlich der roten Stern des Hotels werden sehr sauber und weitgehend ohne Säume abgebildet. Gesichter wirken etwas weichgezeichnet (12.49). Wenn die Dame bei 11.38 aus dem Bild läuft, zeigen sich ein paar Artefakte. Geringes Grieseln lässt sich nicht verhindern, stört aber auch nicht wirklich den Bildeindruck. Der Kontrastumfang ist dank guter Ausleuchtung der Sets stets hoch und gibt eigentlich keinen Grund zur Klage. Der leicht vorderlastige Filmton besitzt eine gute Dynamik, die man zunächst gar nicht erwarten würde, etwa bei 13.50, wenn die Tür laut zuknallt. Auch nutzt der Film die vordere Breite sehr effektiv aus, etwa wenn Bully nach rechts aus dem Bild läuft und man ihn von dort weiter reden hört (14.15). Insgesamt sind die Höhen eingeschränkt und lassen den Filmton etwas eng und dumpf klingen (Musik, Applaus 03.05). Stimmen klingen nah und kraftvoll aus den Lautsprechern, bleiben aber auch hier im Hochtonbereich unter den Möglichkeiten. Die hinteren Kanäle geben an geeigneten Stellen Atmo wieder (04.19). Das Extraprogramm ist opulent angerichtet. Knapp eine dreiviertel Stunde lang geht das Making-of auf die Geschichte und die Dreharbeiten ein Es folgt ein weitreres VFX-Making of, in dem einige Szenen und ihre digitale Nachbearbeitung dargestellt werden. Dann gibt es noch einige Interviews, deren Essenz jedoch bereits im Making-of zu sehen waren. Sehr lobenswert ist der Einsatz einer kostspieligen Tonspur für Blinde, was einen Bonuspunkt verdient. --movieman.de


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Könnte Kultstatus erlangen 31. Oktober 2011
Format:DVD
Dieser Film von Regisseur Leander Hausmann ist schon gewagt. Das Hotel Lux ist schwerer Stoff. Das Hotel war ja quasi so einen Art kommunistisches Gefangenen- oder Internierungslager. Und über so etwas eine Kommödie zu machen erfordert eine gewisse Vorsicht, oder sehr viel schwarzen Humor. Was daraus geworden ist, ist eine Art Märchen über die finstere Zeit, als manche Menschen nur die Wahl zwischen Pest (Hitler) oder Cholera (Stalin) hatten, mit wirklich guten Gags, bei denen einem manchmal das Lachen allerdings im Halse steckenbleibt. Ich möchte jetzt hier nicht zu viele Gags verraten, aber es sind schon wunderbar zynische Gags drin. Zm Beispiel - weil der glaube ich auch im Trailer ist: Als Walter Ulbricht aus Langweile beim Kaffeeersatz-Trinken aus Zuckerstückchen eine Mauer baut, seine Frau ihn fragt, was er da denn macht und er sagt "nichts weiter" (falls es jemand nicht weiß: Walter Ulbricht war dann später für die Deutsche Mauer verantwortlich).
Von solcher "fiesen Qualität" sind unzählige Gags drin und vermute mal, es wird so werden, wie bei den besseren Monty Python Filmen wie Brian oder Ritter der Kokosnuss: Man kann beliebig "reinklicken" und sich schief lachen. Aber Sie wollen ja wissen, ob man sich den Film ansehen sollte: JA! Ist aus meiner Sicht der zweitbeste Film mit Bully nach dem Schuh des Manitu (immer noch unübertroffen) und hat Monty-Python-ähnliche Qualitäten und diverse Anklänge an den "Großen Diktator" von Chaplin. Daher: Kultstatus zu erwarten. Pflichtprogramm für Liebhaber, schwarzen schrägen Humors. Wer allerdings Monty Python zum Beispiel nicht ausstehen kann, wird an dem Film nicht wirklich große Freude haben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sirius-sx
Format:Blu-ray
Vorweg: Ich bin ein richtiger Deutschlandfilm-Hasser, da es in meinen Augen zu 99,9 % billiges Laientheater ist. Auf "Hotel Lux" habe ich dementsprechend skeptisch reagiert, war aber interessiert wie gut Michael Bully Herbig eine ernste Rolle hinbekommt, schließlich bin ich ein Fan seiner Filme.
Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert!
Man kann wirklich kaum glauben, dass es sich bei diesem Film um ein deutsches Machwerk handelt. Sämtliche Darsteller, egal wie klein ihre Rollen sind, spielen fast hollywoodreif! Es ist erstaunlich zu was deutsche Schauspieler fähig sind, wenn sie denn endlich mal richtig und ernsthaft schauspielern. Dieses typisch deutsche Dahinsagen auswendig gelernter Texte spürt man hier nie.
Es gibt auch keine lächerliche Musikuntermalung oder Durststrecken. Alles passt bis ins Detail. Was an "Hotel Lux" besonders beeindruckt, ist die geniale Kameraführung, ebenso wie Kulisse und Ausstattung. Ich konnte keine Sekunde das Produktionsland spüren. Die Hollywood-Illusion ist perfekt und ich kann mich an keinen deutschen Film erinnern, der je eine solche Qualität erreicht hat. Lediglich "Die Wanderhure" besitzt ähnlich hohes Niveau.
Bully meistert seine ernste Rolle mit Bravour. Ähnlich wie Jim Carrey in "Number 23", der den krassen Wechsel von Komik zu ernst noch um einiges beeindruckender hinbekommen hat, beweist er seine darstellerische Vielfalt.
Lediglich Thekla Reuten erinnert einen daran, dass der Film deutsch ist. Sie schafft es nicht ganz dieses künstliche Getue abzuschütteln.

Es ist mehr als erstaunlich, was Regisseur Leander Haußmann, der auch das Drehbuch schrieb, hinbekommen hat, ist er doch sonst durch, typisch deutsch, schlechte Filme bekannt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Real existierende Politsatire 6. Juni 2012
Format:DVD
Eine Komödie, die im finstersten stalinistischen Zeitalter in Moskau spielt? Ich hatte befürchtet dass das wieder so eine "Kommunisten sind eigentlich ganz cool"-Nummer wird, bestenfalls oberflächlicher Klamauk, der das berüchtigte "Hotel Lux" nur als nostalgisch-schauerlichen Kulisse hernimmt. Aber nichts da. Es ist ambitioniert und mutig, diese finstere Zeit als Rahmen zu nehmen, sich so eine Handlung auszudenken, Bully Herbig als Hauptdarsteller zu nehmen, Stalin und seine Nomenklatura und nebenbei eine ganze Rige von deutschen KPD-"Legenden" durch den Kakao zu ziehen (Ulbricht, Pieck, Wehner, Becher, ...). Hätte schief gehen können. Ist es aber nicht, weil der Film die Gratwanderung zwischen Klamauk, schwarzer Komödie und Melodram gut schafft und niemals peinlich wird. Und man erfährt ganz nebenbei trotzdem einiges über die ganzen Auswüchse des Stalinismus. Und die Besetzung passt: Bully Herbig macht seine Sache locker und gut; ich würde ihm irgendwann sogar eine ernste Rolle zutrauen. Sehr beeindruckend die Leistung der (russischen) Darsteller Grishko und Senderowitsch als Stalin und Jeschow. Die beiden Rollen sind der Kitt des Films. Herrliche Karikaturen. Man muss bei so einem Film natürlich mit vielen historischen Fehlern, Ungereimtheiten und seehr viel Fiktion leben. Wer auf historisch korrekte Filme steht, wird hier ähnlich große Qualen erleiden wie bei Inglourious Basterds (auch wenn man hier sonst kaum was vergleichen kann). Für mich war es gute Unterhaltung und eine absolut positive Überraschung, was den deutschen Film angeht.
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2.0 von 5 Sternen Mittelmäßig lustig!
Meiner Frau und mir hat der Film nicht besonders gefallen. Ist nicht besonders lustig. Dünne Story. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Hauschild SH veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr sehenswerter Film
Ein sehr guter - meist unbekannter - Film, der viel zu kurz in den Kinos lief. Er greift auch parodistische Weise ein dunkles Kapitel des Kommunismus auf und wagt einen Blick in... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Rudolf Brunner veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eigenwillig und amüsant
Schräge tragisch komische Geschichte über einen Komödianten, der ungewollt ins sowjetische Exil gerät. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Thomas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen *dankbar für die Synthese von zwei Teilen der Geschichte*
Zu diesem Film braucht es eine gehörige Portion Kenntnis von der deutschen und der sowjetischen Geschichte, ich glaube ohne diese ist vieles nicht verständlich und der... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von AndreaSfiris veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Hotel Schrott
Warum nur hat Jürgen Vogel sich für diesen Müll hergegeben? Bully Helbig hat's mal wieder versaut. Keine kaufempfehlung! Langweiliges uninspiriertes Machwerk. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von llloMedley veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hotel Lux
Ein absoluter Film der sehr sehenswert ist. Wie immer bei Bully ein Volltreffer. Den würde ich mir doch glatt kaufen wenn ich ihn nicht schon hätte.
Vor 10 Monaten von Manfred N. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schwachsinn
Wenn das damals so lustig war, dann war doch alles prima !
Ein auf verblödete Holywodd "Komödien" getrimmter Schwachsinn.
Chance vertan.
Vor 11 Monaten von Thomas Schulze veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Film
Ich fand den Film in Ordnung und anschauen werde ich ihn mir nochmals, wenn er mal im Fernsehen kommt, aber eine zusätzliche DVD kaufen, werde ich nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von verbatim158 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen guter Film
Wer sich für das dritte Reich interessiert ist dies ein richtig interessanter Film. Man kann ihn bestimmt öfter anschauen. Klasse.
Vor 12 Monaten von anita veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ein von Antikommunismus und Antisowjetismus...
triefender Schinken der bis auf die Goebbels-Propaganda zurück greifende Klischees bedient. Aber ich denke der Michel vor allem in der Alt-BRD wird diese Klamotte für... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Frieden veröffentlicht
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