"Hotel der Lust" beschreibt die heißen erotischen Abenteuer der Freundinnen Ivonne, Lena und Jessica. Während die 41jährige Lena zum Beispiel jedes Jahr wieder in das Hotel der besonderen Art kommt, um den muskulösen Leon zu unterwerfen, einen Masochisten, der ihr nur allzu gerne dient, hatte Ivy noch nie einen Orgasmus. Um das zu ändern, wird sie von ihren Freundinnen in das Hotel, einem Schloss in Nizza, eingeladen, ohne zu wissen, dass den Damen die attraktivsten Callboys zur Verfügung stehen. Natürlich geht ihr schnell ein Licht auf. Eigentlich möchte sie sofort wieder abreisen, aber dann begegnet sie dem Briten Alexander.
Alex ist wirklich eine Sahneschnitte. Mich hat nicht so sehr fasziniert, wie er aussieht, denn alle "Servicekräfte" in dem "Hotel der Lust" sind ansehnlich, sondern ich mochte, wie er spricht und wie er sich gibt. Er hat einfach das gewisse Etwas! Auch ich hätte mich sofort in ihn verliebt. In manchen Szenen hat mich der Roman an einen der beliebtesten Filme aller Zeiten erinnert, den ich mir immer wieder ansehe, wenn er im Fernsehen kommt, allerdings handelt es sich beim "Hotel der Lust" eher um "Dirty Dancing für Erwachsene": Urlaubsstimmung, Flirtlaune und Erotik. Das hat mir sehr gut gefallen.
Kerstin Dirks schreibt so wunderschön, dass ich hier zwei Sätze wiedergeben möchte: "Es war, als wenn ein Blinder plötzlich Farben sehen könnte" oder "Ich bin jetzt DEIN all inclusive". Ich bin dahingeschmachtet. Sehr gerne habe ich meine Zeit mit Ivy und Alexander verbracht, ihnen und Ivys Freundinnen bei den Irrungen und Wirrungen der Liebe zugeschaut und mich von der sexy Stimmung des Roman inspirieren lassen.