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Hotel

Franziska Weisz , Birgit Minichmayr , Jessica Hausner    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Franziska Weisz, Birgit Minichmayr, Marlene Streeruwitz
  • Regisseur(e): Jessica Hausner
  • Komponist: Sound Design, Mark Hurtado
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 1. Dezember 2006
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 73 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000K7V98A
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.709 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Kühler, rätselhafter Thriller um eine Rezeptionistin eines Berg-Hotels auf der Suche nach ihrer verschwundenen Vorgängerin.

Produktbeschreibungen

HOTEL

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
In einem tiefen, dunklen Wald steht ein großes Hotel, in das sich nur wenige Gäste zu verirren scheinen. Das Personal wirkt im hellen Licht mürrisch und bekommt, wenn es dunkel wird, einen hämischen bis boshaften Anstrich. Die Geräusche im nächtlichen Wald sind unheimlich. Verstummen sie, scheint etwas auf der Lauer zu liegen. Die dichten Bäume bergen eine Höhle, in dem die Waldfrau ihr Unwesen treiben soll. Ein Mädchen ist spurlos verschwunden. Das junge, blonde und unschuldige Mädchen Irene nimmt ihren Platz ein. Sie trägt ein Kreuz als Talisman und schläft in einem schneeweißen Nachthemd in einer schäbigen Kammer. Sie ist ganz allein, ihre Eltern sind weit fort, sie ist etwas ängstlich, aber auch tapfer. Durch die Brille des verschwundenen Mädchen sieht sie ihre Umgebung aus einem fremden Blickwinkel. Unberührt geht sie durch die dunklen Gänge des Hotels und wird immer wieder magisch vom Wald angezogen, der sie zu locken scheint. Da lernt sie einen jungen Mann kennen. Sie verliert ihre Unschuld. Ihre Kette mit dem Kreuz gibt sie weg. Jetzt hat sie keinen Schutz mehr und der Wald gewinnt Macht über sie...

Mit "Hotel" wird ein uraltes Märchen in moderner, unterkühlter Form erzählt. Wie in allen guten Geschichten, bleibt viel Raum für eigene Phantasie und Kreativität. Das Ende bleibt offen. Vielleicht ist der Wald Irenes Untergang, ihr Verdammnis - vielleicht aber auch die Befreiung aus einem tristen, kleinen Dasein und der Weg in ein spannenderes Leben. Oder es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden. Der Übergang in eine Welt, in der die Märchenfiguren ihren Zauber und ihre Magie einbüßen und die Erkenntnis reift, dass der Mensch sich nicht vor Hexen und Dämonen fürchten muss, sondern vor so manchen Mitmenschen.

Jessica Hausner hat mit diesem Film ein kleines, stilles Meisterwerk geschaffen, das alle Register, vom vagen Unbehagen bis hin zu Angst und Panik, zieht. Mit einer hart an dem Mädchen bleibenden, manchmal sogar attackierenden Kamera und einer surreal wirkenden Umgebung, die wie ein Bann wirkt (aus dem das Mädchen nur ausbrechen kann, wenn es auf den "Prinz" in der Disco trifft), schafft sie es, die rege Phantasie des Betrachters zu entfachen. Denn, alles was uns so ängstigt, entsteht ja nur in unserem Kopf und nicht im Film. Das macht seine Klasse aus. Dieser Film ist das krasse Gegenteil von sogenannten Splatter-Filmen, bei denen man seine Phantasie getrost ins Koma schicken kann. Dass auch gemäßigte Horrorfans enttäuscht sein können, liegt eben daran, dass hier ein einfaches Märchen erzählt wird. So ist, Hotel hin oder her, besonders auch ein Vergleich mit "Shining" wenig hilfreich.

Dieser Film überzeugt außerdem durch eine durchweg gute Besetzung und durch eine sehr spezielle subtile Handschrift, die den Österreichern so schnell keiner nachmacht. Kompliment an unsere Nachbarn!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Waldfrau in uns 1. Februar 2008
Von Tartschthomas VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Auch wenn der Film Assoziationen mit "Shining" (Hotel) und "Blair Witch Project" (Waldfrau) weckt, ist er ganz anders. In den 73 Min. passiert nicht viel. Aber gerade daraus zieht der Film seine Faszination, da erdie Monotonie des Arbeitsalltags mit der Kälte unpersönlicher und oderflächlicher Beziehungen verbindet. Franziska Weisz liefert als junge Frau, die eine Stelle an der Rezeption eines österreichischen Berghotesl antritt (da ihre Vorgängerin spurlos verschwand), eine nachhaltige schaupielerische Leistung. In ihr potenzieren sich Monotonie und Kälte, was insbesondere deutlich wird, wenn sie in den dunklen Kellergängen des Hotels mit der Dunkelheit faktisch verschmilzt. Auch die zwischenmenschliche Kontakte mit den Kollegen und einem Mann aus dem Dorf sind nichts mehr als versuche, der eigenen Leere zu entkommen. Was aber scheitern wird und muss.
Bis auf zwei Szenen nimmt der Film die Geschichte der Waldfrau nicht weiter auf, auch wenn der dunkle und unheimliche Wald am Ende das Verderben sein wird. Das Ende zeigt, wie austauschbar die Menschen geworden sind, denn es ist so, als ob die Protagonistin nie existiert hätte.
Insgesamt gesehn muss man sich auf den Film einlassen und keine Erwartungen an Horroeffekte stellen. Dann kann man sich von der morbiden Stimmung gefangen nehmen lassen, die keine Waldfrau als Aufhänger benötigt.
Daumen hoch.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich will es mal so sagen: Dieser Film ist garstig, weil in seiner Stille so wenig geschieht. Und dieser Film ist so garstig, weil das, was geschieht, unauffällig daherkommt und man sich als Zuschauer nicht abwenden kann. Karge Dialoge, unsympathische Leute und eine Atmopshäre, die einen nach dem Lichtschalter tasten läßt. Die Bilder sind wunderschön, und ich fühlte mich eine Weile lang regelrecht in dieser Trostlosigkeit gebadet. Für alle, die nicht pausenlos erschreckt werden wollen. Für alle, die mit Ruhe die Furcht näherkommen lassen wollen.

Ein großes Lob an die Hauptdarstellerin. In ihrer eigenen Kühle paßt sie grandios in dieses Hotel. Und die Frau, die Frau Liebig spielt, ist in Wahrheit die echte Besitzerin des Hotels. Ein kleines Detail, was Spaß macht, wenn man es im Voraus weiß.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ein sehr sehr langer Kurzfilm
Eine ganz nette Kurzfilmidee wird gnadenlos in die Länge gezogen und verliert so an Reiz. Um was geht es? Eine junge Frau nimmt einen Job im Hotel an. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Hugo Bozz veröffentlicht
erfrischend anders
der film gibt keine augenscheinliche intention vor, was viele überfordern könnte, die
sich sonst eher im bereich normaler kassenschlager bewegen, die stets ein... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Smallwood veröffentlicht
schlimm ...
Ich weiss, der Film hat einige Preise abgeräumt und gute Kritiken bekommen. Aber ich kann das nicht nachvollziehen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Bernd Voss veröffentlicht
So gruselig wie ein humpelnder Hamster
Ich muss mich hier leider dem Urteil der "Sahnetorte" anschließen. Die Vergleiche mit Shining und anderen Klaustrophobie-Krimis aus dem Gruselkabinett führen völlig... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Dr. M. veröffentlicht
gruselig? ja
Irene, die Hauptprotagonistin, beginnt Ihre neue Arbeit als Rezeptionistin in einem abgelegenen Waldhotel. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Lara veröffentlicht
Angsteinflößend!!!
Hotel ist hochbizarr, psychologisch aufgebaut , skurril, verwirrend und sehr sehr faszinierend. Der Film lebt von seiner genialen gruselatmosphäre und der unkenntnis des... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von HEREONEARTH veröffentlicht
Unbehagen ohne greifbare Ursache
Gute Schauspieler. Sehr gute Kamera. Interessanter Film. Nur die Geschichte hat eher unbeteiligt gelassen. Irgendwas fehlt !
Veröffentlicht am 24. Februar 2010 von Ripley
Sozialer Alptraum Berghotel....
Die junge Irene (Franziska Weisz) ist die neue Rezepzionistin im Berghotel Waldhaus. Ein scheinbar idyllisches etwas abgelegenes Hotel. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von Ray
Wo es ein "Hostel" gibt, muss es auch ein "Hotel" geben.
Hier bei amazon sind die Kritiken zu "Hotel" erfreulich gut, ich stehe mit meiner Meinung also überraschend nicht alleine da, nachdem ich anderswo im Netz schon einige... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2009 von greg olmus
Kafkaeske Muse trifft Blair Witch in Twin Peaks...
Während ich diese Zeilen schreibe, grüble ich intensiv nach, wo das "Hotel" cineastisch gelegen sein könnte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2008 von the_clairevoyant
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