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Hotel Elysium. Die Chroniken der Hüter 01. [Taschenbuch]

Tanya Huff , Dorothee Danzmann
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

Mai 2005
Wir Normalsterblichen leben Tag um Tag in gesegneter Ahnungslosigkeit. Nichts lässt uns vermuten, dass unsere Missetaten Risse im Universum verursachen - denn schließlich gibt es ja die Hüter, deren Aufgabe es ist, eben diese zu flicken. Die Hüter stammen von Adam und seiner Frau Lilith ab und werden immer wieder an Gefahrenherde gerufen, an denen die Dämonen aus der Hölle entkommen könnten, um unsere Welt in Schutt und Asche zu legen.
Claire Hansen ist eine der Hüter. Sie und ihr Kater Austin werden in ein Hotel gerufen, das sie plötzlich leiten muss, während in Zimmer 6 seit 50 Jahren eine böse Hüterin schläft, die man dazu verwendet hat, einen Höllenschlund im Heizungsraum zu verstopfen. Außerdem stellt sich die Frage, warum Zimmer 4 keine Fenster hat ... Was wie ein harmloser Fantasy-Roman beginnt, gewinnt rasch an Spannung, während Claire sich mit verschiedenen Gegnern anlegt ...

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 431 Seiten
  • Verlag: Feder & Schwert; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935282885
  • ISBN-13: 978-3935282888
  • Originaltitel: Summon the Keeper
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 504.708 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Famoser Schreibstil 31. Dezember 2005
Format:Taschenbuch
Als Science Fiction Vielleser habe ich mich ausnahmsweise mal wieder an einen Fantasy Roman gewagt, der mich neugierig gemacht hat.
Eine Ankündigung, dass es sich um eine etwas düstere Thematik handeln würde, hat mich erst zögern lassen. Schnell war jedoch zu merken, dass die Schreibweise der Autorin voller Situationshumor ist, den ich in dieser Art noch nicht erlebt habe.
Die Verwicklungen menschlicher Art haben dafür gesorgt, dass das Buch niemals sperrig zu lesen war. Da ich Tanya Huff erstmals lese, fehlt mir noch etwas die Vergleichsmöglichkeit, ob dieser humorige Stil bei ihr Standard ist, ich hoffe es jedoch sehr.
Vielleicht bin ich in Sachen Humor zu genügsam, aber der absolute Brüller war für mich eine Szene, die mit einem Hotelgast zusammenhing, der "beim Ausschecken" ein Hotelutensil mitgehen ließ. Auch die Identität des Hotelgastes und seiner Gefährten war ein guter Einfall, aber dieser Einfall allein wäre noch keine Garantie für eine gute Szene (wie schon viele nicht so talentierte Autoren bewiesen haben)
Überbordend innovativ habe ich das Geschehen eigentlich nicht empfunden, in diesem Punkt ist der von mir gern gelesene "Jasper Fforde" kaum zu übertreffen. Huff und Fforde haben jedoch beide das Talent, die Hauptfiguren dem Leser nahe zu bringen.
Somit war der Mangel an innovativen Ideen bei "Hotel Elysium" kaum ins Gewicht gefallen. Aber Vorsicht beim Lesen, speziell bei Leserinnen könnte sich ein Dauergrinsen einstellen, das die Mitmenschen irritieren könnte.
Ich wünsche Tanya Huff und ihrer dt.Übersetzerin ein langes Leben (und mir natürlich auch)damit ich noch oft in den Genuss ihrer Bücher kommen kann.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amüsantes rund um das Tor zur Hölle. 12. Dezember 2005
Format:Taschenbuch
Tanya Huff hat mit "Hotel Elysium" ein echtes Sahnebonbon abgeliefert.
Obwohl eigentlich der Horrorecke zugeordnet, gehört dieses Buch doch viel eher in die unterhaltende Fantasy.

Die erzählte Geschichte ist sehr vielschichtig. Da gibt es einerseits das ziemlich große Hauptproblem mit der Höllenpforte im Heizungskeller und andererseits das wesentlich kleinere, aber auf eine gewisse Art und Weise auch wieder unheimlich schwierigere Problem mit der gegenseitigen Anziehungskraft zwischen Claire, dem Geist Jacques und dem jüngeren Dean. An sich wären diese beiden Handlungsfäden schon genug Stoff für die Autorin gewesen, um eine spannende und lustige Geschichte mit vielen Möglichkeiten zur Situationskomik zu liefern, jedoch streut Tanya Huff noch viele andere lustige und absurd-komische Einfälle ein, die mit den Haupthandlungsfäden zwar nichts zu tun haben, den Leser jedoch immer wieder zum schmunzeln bringen.

Die Geschichte selbst ist wirklich lustig geschrieben, verliert sich jedoch nicht in billigen Kalauern, sondern bietet einen sehr feinsinnigen Humor.
Die dargestellten Charaktere werden so stimmig in der Erzählung "ausgelebt", dass dem Leser mit der Zeit bei jedem Namen das entsprechende Bild dazu im Kopf entsteht. Auf die wohl alles andere als normale Vergangenheit und die früher bestandenen Fälle von Claire und Kater Austin geht die Autorin nur in Andeutungen ein. Man erfährt zwar, dass hier und dort etwas ziemlich in die Hose gegangen sein muss, aber was da genau passiert ist, bleibt der Phantasie des Lesers überlassen, der sich aber anhand der Andeutungen seinen Teil zusammenreimen kann. Je mehr man die beiden kennen lernt, desto mehr schräge Möglichkeiten tun sich dabei auf....

Mit einem Preis von 11,95 € ist das Buch zwar etwas teurer wie ein anderes Buch vergleichbarer Dicke und Seitenanzahl, jedoch ist meiner Meinung nach der Preis mehr als gerechtfertigt für diese fesselnde und lustige Geschichte.

Ich finde den ersten Teil dieser neuen Reihe "Die Chroniken der Hüter" sehr gelungen. Feder&Schwert hat bei der Auswahl der Autorin und dieser Serie ein äußerst glückliches Händchen bewiesen. Sehr nett finde ich auch die Aufmachung des Covers, auf dessen seidenmatter Oberfläche das Bild eines Teufelchens zu sehen ist, und das von einem glänzenden Pfotenabdruck geziert wird.
Ich hoffe, dass von dieser Serie noch möglichst viele Bücher veröffentlicht werden, da ich seit langer Zeit mal wieder richtig gute und vor allem lustige Leseunterhaltung geboten bekommen habe und sehr gerne noch mehr davon lesen würde. Lesen Sie weiter... ›

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tante Clair macht das schon 20. August 2012
Format:Taschenbuch
Wer kümmert sich eigentlich darum, dass Universum zusammen zu halten und darum, dass wir normal Sterblichen nichts von irgendwelchen Übernatürlichen mitbekommen? Die Hüter (oder Tanten/Onkel). Claire Hansen ist eine Hüterin und wird zusammen mit ihrem Kater zu Unfallstellen gerufen. So auch in ein Hotel in dessen Keller ein offener Bruch zur Hölle ist. Das ist zumindest ein günstiger Ersatz für eine gewöhnliche Heizungsanlage. Abgesehen von dieser netten Idee sprüht das Buch vor Witz. Natürlich muss ich als Katzenbesitzerin hier den Witz und Sakasmus des Katers loben. Aber auch hier kennt sich Frau Huff als sechsfache Katzenmama merklich gut aus.
Dieses Buch ist anders. Fantasy ist für Tanya Huff nach der Blut-Reihe ihr übliches Genre doch hier mit einigen genial witzigen Einfällen. Auch das Böse hat sein Päckchen zu tragen.
Insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen mit humorgespickter Fantasy.
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5.0 von 5 Sternen Die Hölle in Großbuchstaben 2. Oktober 2008
Von Der Leser
Format:Taschenbuch
Mit "Hotel Elysium" hat Tanya Huff einen unterhaltsamen Roman geschrieben, der humoristischer daherkommt als die "Blut ..."-Bücher um Vicki Nelson, durch die ich auf die Autorin aufmerksam wurde. Die Handlung um Hüterin Claire Hansen, die sich um ein Hotel mit Höllenschlund im Keller kümmern muß, ist abwechslungsreich, ohne dabei die klaren Handlungsstränge aus dem Fokus zu verlieren.

Anderen LeserInnen besonders ans Herz gelegt sei Claires geriatrischer Kater Austin, der ein ums andere Mal scharfzüngig die Aktionen seiner "Dosenöffnerin" kommentiert. Huff kombiniert ideenreich phantastische Topoi und mischt Klischees und Altbekanntes augenzwinkernd zu einem Lesevergnügen. Ihre Sprache, besonders wenn Austin redet, aber auch in der Beschreibung der aufkeimenden Beziehung Claires, hat Biß.

Insgesamt tummeln sich im Hotel Elysium liebenswert-skurrilee Figuren, die sprachlich gewandt in Szene gesetzt werden. Aber dies ist nicht nur ein Klamaukbuch - wenn Claire ihre Hüterinnenkräfte einsetzen muß, wird es bisweilen regelrecht dramatisch.

Insgesamt sehr zu empfehlende, eher leichte Lesekost.
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