Erfolgreich wegen Verwenden des Songs während eines Quotenrenners eines TV-Senders? Teilweise bestimmt. Mainstream? Na klar, was sonst? Natürlich versucht man einzigartigen Sound zu schaffen, aber das ist nicht immer so einfach. Besonders innovativ ist deshalb Monroses neue Single "Hot Summer" nicht. Aber sie bestätigt den Trend: Der R'n'B ist heutzutage schwer angesagt. Denn wer beherrscht wohl derzeit die vorderen Ränge? Nelly Furtado und Rihanna, zwei R'n'B-Interpreten. "Hot Summer" ist eine Kreuzung aus dem Sound von beiden Chartbreakern: Den Beat identifiziere ich mit dem von Nummer-1-Hit "Umbrella" von Rihanna und den Elektro-Sound und insbesondere das Tempo des Tracks mit "Maneater" von Nelly Furtado (letztere Feststellung ist mitnichten nur die meinige, siehe ältere Rezensionen). Meine Meinung dazu: Na und? Es ist doch nicht so schlimm, wenn Soundsamples wiederkehren, solange es gut zusammen funktioniert, ob es nun beabsichtigt ist oder nicht. Viel schlimmer ist es, wenn man komplette Melodien eins zu eins umsetzt, untalentierte Sänger besetzt und das Resultat dann als Single auskoppelt (siehe "Magic Melody" von BeFour). Und mit "Hot Summer" ist das definitiv nicht so. Stimmlich gibt es nun wirklich nichts zu meckern. Der Song ist ein toller R'n'B/Hip-Hop-Titel, der Mainstreamorientierte anspricht und ins Ohr geht.