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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.11.2001
Dieses Kochbuch straft nach Ansicht eines begeisterten, mit "r.c." zeichnenden Rezensenten, "all jene Zungen Lügen", die meinten: scharf sei einfach nur scharf. In mehrfacher Hinsicht räume der "vielgereiste" Gayler mit verschiedenen Vorurteilen auf. Scharf sei eben nicht "Todfeind der Geschmacksnerven", sondern kann auch grenzenlosen Genuss bedeuten, wie uns der den im Buch abgedruckten Rezepten augenscheinlich völlig verfallene Rezensent sehr glaubhaft versichert. Mehr als zweihundert Chilisorten gebe es, aber auch vielfältige andere Gewürze, die einen "feurigen Hauch von Exotik" verheißen würden. Der "bekennende Gewürz-Verehrer" Gayler spüre grenzenlosen Aromen und Genüssen nach, um sie "zu modulieren, zu mischen". Nur eine "scharf-süße Nachspeise" hat unser ansonsten hocheuphorischer Rezensent fast ein wenig schmerzlich vermisst.
© Perlentaucher Medien GmbH
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