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Hot Mess [Clean, Import]

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Produktinformation

  • Audio CD (12. August 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Clean, Import
  • Label: Fueled By Ramen
  • ASIN: B002HQWQ66
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 419.928 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

motor.de

Dance-Pop meets Neonklamotte meets Autotune: Cobra Starships (Hot) Mess.
Schon mal beim Musik hören eingeschlafen? Bestimmt. Dafür gibt es auch genügend gute Gründe: beruhigende Songs, leise Töne, einfach entspannende Musik. Das alles findet man auf „Hot Mess“ nicht wirklich, deshalb ist der Grund des Abdriftens ins Traumland hier auch kein guter, sondern schlicht und einfach gähnende Langeweile gepaart mit dem Wunsch, dem Ganzen möglichst schnell zu entkommen.
Wer nicht schon durch das trashige Cover abgeschreckt wurde, wird gleich mit dem ersten Song alle Hoffnungen auf ein musikalisch anspruchsvolles Erlebnis mit „Hot Mess“ aufgeben: „Nice Guys Finish Last“ zeichnet sich vor allem durch Autotune-Gesangsparts und eintönige Beats aus. Spätestens jedoch wenn man dann die Gruppe geisteskrank wirkender Damen im Hintergrund „Bad boys / bad boys / all we want is bad boys“ kreischen hört, hat man keine Lust mehr weiter zu hören. Stellt man sich todesmutig dem Dschungel aus Überproduktion und Textleere, wird nach einem schlechten Gastauftritt von TV-Starlett und It-Girl Leighton Meester in „Good Girls Go Bad“ wenigstens das Rätsel der angestrebten Zielgruppe gelöst: Genau die Sorte von Teenies, die sich auch regelmäßig Meesters' Gossip Girl reinzieht – eine Serie über einen Haufen verzogener Rich Kids von Manhattans Upper East Side, deren anspruchsvollste Aufgabe des Tages darin besteht, die Valentino Handtasche auch richtig mit den Prada Schühchen zu kombinieren.

Wer also eher auf qualitativ hochwertige Unterhaltung steht, dem sei Cobra Starship nicht unbedingt zu empfehlen – wer jedoch gerne 80er Jahre Partys besucht, sich in neonfarbenen Strumpfhosen wohlfühlt und sich auch noch regelmäßig „bewegt als würde er sterben“ („Move Like You Gonna Die“), der sollte „Hot Mess“ auf jeden Fall zur nächsten Fete mitbringen.
Frontmann Gabe Saporta, dessen selbst ernannte Mission es ist, „Hipsters dazu zu bringen, sich selbst nicht so ernst zu nehmen und Emo Kids zu sagen, sie sollen doch aufhören, solche Pussys zu sein“, vertritt dieses eigentlich sehr ehrenwerte Statement leider auf solch peinliche Weise, dass man sich wünscht, jemand würde zunächst einmal ihn dazu bringen, endlich seine grellen Klamotten und die Nerdbrille gegen etwas dezenteres einzuwechseln und eine Schreibwerkstatt zu besuchen. Nach dem musikalisch schon enttäuschenden Ergebnis wird man beim zweiten Hören nämlich auch noch in die tiefsten Abgründe lyrischer Stumpfsinnigkeiten entführt - „I don't hate you anymore / Cuz summer's in the air now / I gotta get my game down tight / It's alright.“ Soso.
Nach der ersten Empörung über die aufdringliche Verwendung des Autotune in nahezu jedem einzelnen Song und der Aufregung über den immer gleichen, nervigen Dance-Pop-Sound folgt also nur das bereits angesprochene Gefühl der Langeweile und des Desinteresses. „Hot Mess“ ist mehr Mess als Hot und hat außer ein paar sicherlich sehr talentierten Produzenten nichts zu bieten außer einer großen weiten Landschaft aus primitiven Lyrics, sich wiederholenden Soundmustern und einem hohen Potential an Nervigkeit.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hot Mess gibt den Ton an 4. Oktober 2009
Von MirAclE
Format:Audio CD
Als sich die Punk Rock/Alternativ Rock Band Midtown im Jahre 2005 auflöste, wollte Sänger und Bassist Gabe Saporta seine Musikkarriere noch lange nicht an den Nagel hängen und gründete ein neues Bandprojekt namens Cobra Starship. Die fünfköpfige Band veröffentlichte 2006 ihr Debutalbum "While the city sleeps, we rule the streets" mit der Debutsingle "Snakes on plane", welche auch auf dem Soundtrack des gleichnamigen Hollywood Blockbusters mit Samuel L. Jackson zu finden ist. Nur ein Jahr später folgte das Sophomore Werk "Viva La Cobra" und Keyboarderin Elisa Schwartz gab ihren Ausstieg aus der Band bekannt, wurde aber schleunigst durch Victoria Asher ersetzt. Seit Mitte August liegt nun das neue und dritte Studioalbum "Hot Mess" vor, welches in der Standard Version mit 11 Tracks auf uns wartet die allerdings nur zwei Features in Form von Schauspielerin Leighton Meester und Rapper/Producer B.O.B., der seinen Künstlernamen mittlerweile in Bobby Ray umbenannt. So nun wollen wir mal in das gute Stück hineinhören und uns einen Eindruck über Cobra Starships dritten Longplayer machen zu können.

Den Anfang macht "Nice guys finish last" mit schrägen Sirenengeräuschen, fetzigen Drums, Gitarrenriffs und ein paar elektrischen Elementen, was einen netten und zugleich gelungenen Einstieg in den Longplayer bietet. "Pete Wentz Is the Only Reason We're Famous" ist der Titel des nächsten Titels, der ziemlich aggressiv daherkommt mit schnellem Schlagzeug, harten Gitarreneinlagen, ein paar Synthes und auch Sänger Gabe Saporta schon teilweise leicht das shouten anfängt. Nun folgt die erste Single "Good girls gone bad". Ein wahrhaftiges Partybrett, bestehend aus Synthe-Pop Elementen, rockigen Einlagen und einen Text den man genüßlich mitsingen kann sowie dem Highlight - der Auftritt von Schauspielerin Leighton Meester, die dem ganzen Song noch das gewisse Etwas verleiht. "Fold your hands child" beginnt krachend, aber wird während den Strophen etwas gediegener gehalten. Die elektrischen Melodieelemente ergänzen sich prima mit dem fröhlichen Beat und auch Gabe's Gesang kommt bestens zur Geltung. Das nächste Stück "You're not in on the joke" hat keine ausergewöhnlichen Merkmale und siedelt sich im guten Durchschnittsbereich an, wohingegen die zweite Singleauskopplung "Hot Mess" dann wieder gewaltig reinhaut mit gut verknüpftenen Dance, Pop- und Rockelementen. Von Beginn an reißt "Living in the Sky with Diamonds" durch sein temporeiches Instrumental mit und erhält durch en traumhaft gesungenen Refrain noch eine gewisse chillige Note. Fröhlich und verspielt kommt "Wet hot american summer" daher, dessen Melodielemente perfekt aufeinander abgestimmt sind und zusammen mit tollen Beat eine super Grundlage für Gabe's Lyrics bieten. "The Scene is dead: Long live the scene" macht vom Start an den Eindruck als scheint es das ruhigste Stück des Albums zu sein, aber da täuscht man sich doch etwas, denn sobald der elektrolastige Beat einsetzt und wilde Gitarrenriffs diesen noch veredeln bekommt der Song richtig Power, auch wenn dieser im Vergleich zu vielen anderen Liedern dennoch sanfter klingt. Noch einmal richtig vorantreibend bricht "Move like you gonna die" auf uns herein, wieder mit viel Tempo gespickt und gewaltig rockig in einer wieder etwas härteren Liga. Den Abschluss der Standard Version des Albums "Hot Mess" bietet dann mit "The world will never do" noch einmal einen riesigen Hochkaräter auf. Smooth und gechillt in eher langsameren Tempo kommt das klasse Instrumental daher, was man in Richtung Alternative Rock/Black ansiedeln dürfte und durch Feature B.O.B. noch einen gewissen Rap Touch verliehen bekommt, der den ganzen Track bestens auffrischt zu dem eh schon genialen Gesang von Gabe Saporta.

Als Fazit bleiben mir folgende Worte zu sagen: Was Cobra Starship hier mit ihrem neuen Longplayer "Hot Mess" abliefern ist wirklich sehr interessant und hörenswert. Eine Mischung aus Alternative Rock, Synthe Pop, Dance, Punk Pop/Rock und ein ganz wenig Black Music Elementen, die man gut umgesetzt hat. Zwar bleibt der Truppe noch etwas Luft nach oben, denn komplett perfektioniert kommt "Hot Mess" dann leider auch nicht daher, aber die Damen und Herren haben ja sicherlich noch eine lange Karriere vor sich. Nichts desto trotz kann man "Hot Mess" locker 4 Sterne vergeben und es ist sicherlich eines der Alternative Highlights des Jahres 2009.

PeAcE
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von artlenix
Format:Audio CD
Nach dem absoluten Knalleralbum Viva la Cobra folgt der nächste Hammer.
Sie beweisen, dass sie gerade erst anfangen. Sie glänzen mit brillianten Songs, die nichts mit den Vorgängern zu tun haben. Gleichzeitig hört man trozdem den unverwechselbaren Cobra-Ton raus, der nur von Experimentierfreude strotzt.
Zudem haben sie gerade auf ihrer Across the EU-Niverse - Tour bewiesen, dass sie auch ein absolut gigantische Live-Band sind.
Kurz gesagt: Ich bin seit Viva la Cobra ein absoluter Fan und Cobra Starship wissen, wie sie ihre Fans immer wieder auf's Neue überraschen können!
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