Aus der Amazon.de Redaktion
Ein Riesenhit aus Großbritannien, eine Wagenladung voller herzhafter Lacher und knallige Action? Kein Problem das gibts hier. Man kann durchaus behaupten, dass Hot Fuzz beweist, dass der brillante Shaun of the Dead von Simon Pegg und Edgar Wright keine Eintagsfliege war, denn dieser Film liefert eine toll gemachte britische Hommage an Actionfilme aus Hollywood. Das Ganze spielt mitten in der verschlafenen, malerischen Ortschaft Sandford. Simon Pegg als Nicholas Angel wird dorthin versetzt, weil er schlicht und einfach seinen Job zu gut macht und dabei seine Kollegen in der Stadt schlecht aussehen lässt. Angel, der sich fühlt wie ein Fisch an Land, stellt bald fest, dass in Sandford nicht alles so ist wie es scheint. Und so tut er sich mit dem trotteligen Danny Butterman (Nick Frost) zusammen, um herauszufinden, was sich hier abspielt. Ab dann hatten die Macher von Hot Fuzz schlicht und einfach einen Riesenspaß dabei, sich sowohl vor den Genrefilmen, die als liebevolle Inspiration für den Film dienten, zu verneigen, als auch so manchen eigenen Trick aus dem Hut zu zaubern. Dabei funktioniert das Komödiantische besser als die Action, wobei es eine Menge Szenen gibt, wo man einfach laut lachen muss, und dennoch geht dem Film nicht die Luft aus, wenn das Tempo ein wenig anzieht. Das ist sicher auch der tollen Besetzung zu verdanken - darunter der frühere 007 Timothy Dalton, Bill Nighy, Bill Bailey, Paddy Considine, Edward Woodward und Jim Broadbent. Natürlich kann Hot Fuzz Shaun of the Dead nicht ganz das Wasser reichen, aber trotz alledem mag man sich den Film sicher immer wieder und wieder anschauen. Er macht einfach Spaß, und so wie bei den echten Actionkrachern wird auch auf eine Fortsetzung hingespielt. Nachdem nun Pegg und Wright schon zwei Genres absolut spitze abgedeckt haben, kann man gespannt sein, was die beiden als nächstes vorhaben. Vielleicht einen Kostümfilm ? --Simon Brew
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Eine ganze Armada blutlüsterner Hitmen will sich die Kopfgeld-Million verdienen, die Primo Sparazza ausgelobt hat, um Buddy "Aces" Israel das Lebenslicht ausblasen zu lassen. Genau gesagt soll ihm das Herz bei lebendigem Leib herausgeschnitten werden für den Verrat am erbosten Mafiaboss. Buddy, professioneller Falschspieler und Kartenhai, hat sich derweil ins High-Tech-Penthouse eines schicken Hotels zurückgezogen, bewacht vom FBI, das versprochen hat, ihn in ihr Zeugenschutzprogramm aufzunehmen.
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Eine tolle DVD mit schönem Bild und sehr vitalem Ton. Dazu gibt es einige sowohl informative als auch lustige Bonusfeatures.
Bild: Alles in allem macht das Bild von "Hot Fuzz" einen guten Eindruck. So gefalllen die natürlichen Farben, die der Kleinstadt Sandford sehr schmeicheln und genau jenes Feeling transportieren, das man in malerisch kleinen Dörfern Englands nun mal so hat. Rauschen ist in so minimalem Maße vorhanden, dass man es hier vernachlässigen kann. Es handelt sich nur um filmbedingten Grain, der dazugehört. Die Kompression ist hochwertig und lässt nur selten aufblitzen, dass sie am Arbeiten ist. Dazu kommt eine wohlgeformte Schärfe, die auch für konturvollendete Kanten gesorgt hat (z.B. 01:17:53). Einziger Schwachpunkt der DVD ist der etwas steile Kontrast, was sich vor allem im Schwarzwert widerspiegelt. Der sorgt dafür, dass Schwarz auf Schwarz wie eine Einheit wirkt (z.B. 00:23:30 oder 01:18:22), während bei den hellen Elementen der Polizeiuniformen deutliches Überstrahlen auftritt. Die Vorlage selbst ist perfekt erhalten.
Ton: Der Ton steht dem Bild in nichts nach. Die deutsche und die englische Spur liegen in DD 5.1 vor und haben es wirklich in sich. "Hot Fuzz" ist ein akustisch sehr aktiver Film, der nicht nur in seinen Actionszenen Subwoofer gelungen zum Einsatz bringt. Die Sprachverständlichkeit ist brillant, auch inmitten von Musik, Nebengeräuschen und Umgebung. Die Lautsprecher haben eigentlich immer etwas zu tun, Pausen gibt es nur selten.
Extras: Das Bonuspaket, das hier geschnürt wurde, kann gefallen. Es gibt einen Audiokommentar von Edgar Wright und Simon Pegg, der nicht nur viel Information bietet, sondern auch sehr amüsant ist. Merkwürdig ist "Der Mann, der ein Schnüffler war", denn dieser Bonuspunkt dauert gerade mal eine halbe Minute. Die Patzer haben eine Laufzeit von zehn Minuten und sind ebenso witzig wie der Film. Selbiges gilt auch für die 22 entfallenen Szenen, die eine Laufzeit von mehr als 20 Minuten einnehmen. Besonders herrlich: Officer Angel und der rassistische Farmer. Der Blick in Dannys Notizbuch ist witzig und zeigt ein weiteres Daumenkino. Bleiben noch ein paar Storyboards, der Trailer und die kurze Featurette "Wilde Rhythmen". Die US- und UK-DVD sind aber, das muss man auch erwähnen, noch deutlich besser ausgestattet. --movieman.de


