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Hostel
 
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Hostel

Jay Hernandez , Derek Richardson , Eli Roth    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (310 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Jay Hernandez, Derek Richardson, Eythor Gudjonsson
  • Regisseur(e): Eli Roth
  • Komponist: Nathan Barr
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 27. Oktober 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (310 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000J3OSJC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.972 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Über einen Mangel blutrünstiger Horrorfilme muss sich der Genrefan zurzeit wirklich nicht beschweren. Auch in Hollywood hat man wieder erkannt, dass nach Jahren weichgespülter PG-13-Produktionen die Sehgewohnheiten des Publikums wieder ein paar rüde Attacken verkraften können, um sie so richtig zu schocken. Was Rob Zombie mit "House of 1000 Corpses" und "The Devil`s Rejects" vormachte, wird nun von Filmen wie "The Hills Have Eyes" und natürlich "Hostel" standesgemäß fortgesetzt. So ganz ohne teure Stars und kostspielige Effektshows lässt dieser Markt noch länger auf sehr lukrative Abräumer hoffen. "Saw" und "Saw II" haben es mit ihren Minibudgets und den ungemein guten Einspielergebnissen ja auch beispielhaft vorgemacht.

"Hostel" befindet sich also in guter Gesellschaft und schlägt sich wacker gegen seine Verwandtschaft, ist nun aber wirklich kein intelligentes Event, das zeitgenössisch die amerikanische Jugendkultur an den Pranger stellt, sondern einfach nur wild viele Klischees bedient, auch wenn Quentin Tarantino darum bemüht ist, einen Kult um diesen Film zu forcieren, wo eigentlich gar keiner ist. Na ja, Überlegungen den günstig gebuchten Sommerurlaub in Osteuropa abzusagen, wird es hiernach trotzdem geben. Wer will einem das aber auch verübeln?

Denn "Hostel" ist so etwas wie die negierte Hardcore-Version von "Eurotrip", die das Bild, das der amerikanische Durchschnittskinobesucher sich hierdurch vermutlich in einigen Fällen von Europa macht, deutlich negativ prägt. Klischees wohin man sieht, keine Spannung, keine guten Schauspieler, aber Drogen und Sex.
Ficken ist hier ohnehin ganz wichtig, denn aus diesem Grund sind Paxton (Jay Hernandez, "Torque", "Carlito's Way: Rise to Power"), Josh (Derek Richardson, "Dumb and Dumberer: When Harry Met Lloyd", "Reeker") und der Isländer Oli (Eythor Gudjonsson) als Rucksacktouristen nach Amsterdam gereist. Die Nutten sind billig und ansehnlich, die Drogen günstig und erfreulicherweise legal, was kann es Schöneres geben?
Ich wüsste da schon etwas, aber der Horizont der drei ist nun mal etwas eingeschränkt. Ganz ehrlich, so stelle ich mir den durchschnittlichen, jugendlichen Ami auch vor, wenn er Abwechslung von der Spring Break braucht und deswegen mal unsere Kultur schnüffelt. Nennen wir sie die "American Pie" - Erben der mit wenig Hirnmasse ausgestatteten Nachfolgergeneration, deren Gags nicht zünden und deren Meinung über Europa wohl auch die der breiten Bevölkerung Amerikas widerspiegelt, wenn man diversen Umfragen trauen darf.

Bis das Trio dann aber endlich scheibchenweise im slowakischen Folterkeller landet und Gorehounds feucht zwischen den Beinen werden, gilt es aber einen ungeheuer belanglosen Mittelteil zu überbrücken, für den gar kein Drehbuch vorhanden gewesen zu sein scheint. Also geht es wieder ans Ficken, Alkohol trinken und die Bestätigung diverser Vorurteile.

Denn Paxton, Josh und Oli, ohnehin ganz entzückt von der europäischen Enthemmtheit, bekommen von einem Russen schon früh den Geheimtipp gesteckt, es mal in einer Herberge in der Nähe von Bratislava zu probieren, wo ganz besonders geile Schnecken campieren, die schon ganz fickerig darauf sind, in der nächsten Disco einen zu heben, um dann nachts gemeinsam die Lacken zu zerknüllen. Also nichts wie hin, sagen die Jungs sich und ab geht es.

Immerhin der Look bleibt gleich herb, europäisch düster, nennen wir ihn nicht unwirtlich, aber bestimmt abweisend und eben nicht den Vorlagen idyllischer Center-Parks entsprechend. Insofern sammelt Eli Roth schon ein paar atmosphärische Punkte. Die Locations sind eben noch nicht ganz so verbraucht und Osteuropa hat immer noch seinen negativen Ruf weg, das in jeder Diskothek auch gleich zig Drogendealer und Mafiosos abhängen, die dir flugs die Knochen neu richten können, wenn sie denn dazu Lust haben. Diese Zeitgenossen sollen hier allerdings noch die kleineren Probleme sein.

Davon hat das immer noch Schabernack treibende Touristentrio wohl noch nicht viel gehört. Die Jungs lassen sich die Laune jedenfalls selbst von einem eigenartigen Passagier im Zug nicht versauen. Schließlich warten nach der Ankunft schon an der Rezeption wohlgeformte Rundungen und irgendwie sind auch alle sehr zuvorkommend und freundlich. Ergo wird wieder getanzt, gesoffen und gepimpert und zwar bis zum Morgengrauen, weil die lokalen Weiblein das versprochene Bild abgeben. Nur geht am Ende die Rechnung nicht mehr auf. Einer fehlt nach der ersten Tittenschau. Angeblich hat er bereits am Morgen ausgecheckt. Nun, da verrate ich wohl auch nicht zu viel, dem ist nicht so.

Tja, da hat man sich als Zuschauer zusammen mit den Dreien durch diese ermüdende, wiederholende Partymacherei gekämpft und trotzdem juckt das mysteriöse Verschwinden einen herzlich wenig, was auch daran liegen kann, dass der Rest vom Fest sich zu wenig besorgt und zu naiv verhält.
Immerhin macht "Hostel" dann recht schnell Nägel mit Köpfen und schickt auch die anderen beiden in die Folterverliese, nachdem zumindest Paxton schon so langsam zu dämmern beginnt, was hier so vor sich geht. Die Kaugummi erpressenden Kindergartenbanden mit ihren schlagkräftigen Argumenten und die mal wieder ihre Augen schließende Polizei sind ihm nur keine Hilfe, weswegen er sich auf die völlig falsche Person stützt - seine Fickbekanntschaft. Aber wem soll man sich soweit von Zuhause auch anvertrauen?

Ja, das Verhalten der sich alsbald mächtig in der Bredouille befindlichen Jungs glänzt nicht gerade mit nachvollziehbaren Reaktionen, aber dafür gibt es dann endlich das groß durch geschicktes Internetmarketing angekündigte Gekröse im nicht gerade sterilen Folterkeller im großen Stil mit allerlei Instrumenten, die von herkömmlichen Scheren über Kettensägen bis hin zu Bunsenbrennern eine erlesene Auswahl für reiche Typen darstellen, die für viel Knete mal so richtig die Sau rauslassen wollen, indem sie unschuldige, angekettete Touristen foltern: Augapfel raus, Zehen abkneifen, Finger absägen, Achillessehnen durchschneiden und was weiß ich nicht noch alles.

Der heruntergekommene Komplex, wohl ein ehemaliger Schlachthof, liegt abgelegen, die Schreie hört keiner und während in den hübsch unhygienischen Räumlichkeiten ein jeder sein Opfer nach Herzenslust zu Tode foltert, gähnt man als Zuschauer entweder der dreckigen Gewalt, die so sehr nach Selbstzweck schreit, entgegen oder freut sich diebisch über das vermeintlich intensiv gefilmte Horror-Feeling. Mich persönlich hat die reichhaltige Schlachtplatte mit seinen schon recht rabiaten Momenten, allerdings kalt gelassen. Nicht, weil ich so ein superknallharter Horrorfilmgucker der abgehärtetesten Sorte bin (*hüstel*), sondern weil "Hostel" vergessen hat, seine Stereotypen in auch nur einer Szene dem Zuschauer sympathisch vorzustellen und zugänglich zu machen. Angesichts ihres vorangegangenen Treibens fällt es fast schwer da noch Mitleid zu zeigen. Gut, es wird einiges abgetrennt und man möchte auch schon mal weggucken, aber hinlaufen um zu helfen, will man nicht unbedingt.

Und doch bibbert man auf der Flucht mit ihnen. Der rettende Bahnhof ist weit weg und um vom Gelände herunterzukommen wird man trotz Verstümmelung selbst wenig glaubwürdig zum heldenhaften Mörder, aber schließlich hofft man doch noch, dass zumindest einer aus den labyrinthartigen Kellern kommt und sich rächen kann, was er auch postwendend tut, indem er Beteiligte überfährt, Hälse aufschlitzt, Finger abschneidet und Köpfe zerschlagen lässt, seine Peiniger also letztlich mit ihren eigenen Mitteln schlägt, weil die sich praktisch wie zufällig auf seiner Flucht aufreihen, um zu sterben. Erschöpft lässt er sich nachvollbrachter Tat, dem Zuschauer fern wie nie zuvor, in den Zug fallen, um für den zweiten Teil, der bestimmt kommt, gewappnet zu sein. Völlig überzogen und unglaubwürdig zwar, aber wenigstens kurzweilig.

Die Gewaltdarstellung ist die Essenz des Films, denn sonst würde sich kein Mensch "Hostel" ansehen wollen und was gezeigt werden darf, ist schon von sehr schmerzhafter Natur. Der hin und wieder sich zeigende, gar nicht mal so verkehrte schwarze Humor kann ein paar Szenen in ihrer Intensität abmildern, aber insgesamt überwiegt doch ein deutlicher Hang den blutigem Exzess zu frönen. Besonders zum Schluss wird der Ton auch immer rauer, werden Menschenleben auf der Flucht immer nebensächlicher und die ohnehin schwache Spannung leider immer stiefmütterlicher behandelt.

"Hostel" ist sicherlich ein sehr dummer Film, der einzig durch seine menschenverachtenden Foltereinlagen anfixt, der aber sicher etwas Besseres hätte werden können, wenn denn dieser dümmliche Plot nicht auf Klopapier geschrieben worden wäre und sich ein paar Figuren hätten finden lassen, mit denen man als Zuschauer auch etwas anfangen kann.
So wirkt das Szenario aber lieblos auf lediglich ein Ziel spannungs- und überraschungsfrei ohne eine wenigstens ansatzweise sinnvolle Story heruntergekurbelt, indem man sich ein paar typische Kulissen und Standardsituationen ausgesucht und sie mittels eines Alibidrehbuchs gekoppelt hat. Da fehlt der Kick und vor allem die bedrohliche Atmosphäre ab der ersten Szene, die schon mal vorbereitend wirkt und mit den Erwartungen spielt.


Fazit:
Handlungsarmer, belangloser Horrortrip in osteuropäische Folterkeller mit unzähligen Klischees und nervigen Figuren, dafür immerhin zumindest teilweise funktionierendem schwarzen Humor und unverbrauchten Kulissen. Roth ist nur leider nie dazu in der Lage einen spannenden, mitreißenden Thriller zu drehen, sondern baut lediglich auf das skandalöse Potential seiner Goreszenen, die dann in der zweiten Hälfte auch den Schwerpunkt bilden. Ein paar Momente hat "Hostel" ja tatsächlich noch, doch insgesamt überwiegt deutlich das Negative. Die Slowakei, ihre Bewohner und deren Tourismusgeschäft werden sich bei Eli Roth für "Hostel" jedenfalls bestimmt nicht bedanken...

--- André K. (Blade Runner)

Produktbeschreibungen

Sie suchen das Abenteuer, und sie finden das nackte Grauen. Die beiden abenteuerlustigen College-Freunde Paxton (JAY HERNANDEZ) und Josh (DEREK RICHARDSON) sind mit dem Rucksack unterwegs durch Europa. Ebenso wie ihr neuer Kumpel, der Isländer Oli (EYTHOR GUDJONSSON), gieren die beiden jungen Amerikaner förmlich nach aufregenden Erlebnissen. Auf ihrem Trip bekommen die drei einen Geheimtipp: Abseits der üblichen Reiserouten soll im tiefsten Ost-Europa ein Nirwana für Backpacker liegen - ein Hostel in der Slowakei, in dem atemberaubende und obendrein noch willige Frauen auf sie warten sollen. Und tatsächlich: Die Freunde lernen die beiden Schönheiten Natalya (BARBARA NEDELJÁKOVÁ) und Svetlana (JANA KADERABKOVÁ) kennen. Paxton, Josh und Oli haben die Zeit ihres Lebens. Doch die währt nur kurz. Zu spät bemerken sie, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Flucht ist unmöglich - die Backpacker stecken bereits mitten in den finstersten Abgründen der menschlichen Natur. Was sie dort erleben, ist so unvorstellbar, dass es alles in den Schatten stellt, was an Grausamkeit und Perversion bislang bekannt war und nur als Mythos galt. Haben sie eine Chance, diesen Alptraum zu

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
American Pie trifft Saw 13. März 2007
Format:DVD
Sexgeile amerikanische (und isländische) Rucksacktouristen, willige europäische Frauen, Drogen, brutale Osteuropäer und ebenso brutale Mitteleuropäer. Die Zutaten, aus denen dieser Film gestrickt ist.

Die erste Filmhälfte handelt von der Suche nach dem schnellen (und einfachen) Sex. Man fühlt sich an Eis am Stiel und American Pie erinnert (nur nicht so lustig). Dann schlägt der Film in eine brutale Sado-Maso-Show um. Mitunter ecklig, aber nie wirklich beängstigend. Zum Abschluss wird der Film zu einer (unverhofften) Clint Eastwood/Charles Bronson Rachefarce.

Das Bild ist gut, der Ton bringt die Heimkinoanlage zum freudigen brummen.

Viel wurde erzählt über diesen Film. Ja, er ist brutal. Ja, er ist erschreckend. Aber die Brutalität verliert sich schnell in der Lächerlichkeit. Und soviel gehacke, gebohre und geschnibbele ist nun auch wieder nicht vorhanden.

Wer einen wirklich spannenden Film sehen will, sollte zu Saw oder Das Schweigen der Lämmer greifen. Dort ist die Brutalität nicht auf die Bilder beschränkt, sondern wird im Rahmen der Handlung erzeugt.
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63 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Krank 28. Dezember 2006
Format:DVD
Für diesen Film fällt mir spontan nur ein Wort ein: Krank. Wer sich so etwas einfallen lässt muss irgendwo einen Dachschaden haben!

Dass Fans von Splattermovies diesen Film nocht mögen ist klar, dafür fließt zu spät zu wenig Blut. Auch von der Logik her gibt es einige Ungereimtheiten (z.B. Bahnhofsschilder... In welchem Land sind wir eigentlich???).

Doch ungeachtet dessen hat dieses Werk auch Qualitäten. Dieser plötzliche Umschwung von Softporno auf Ekel-Thriller ist extrem abrupt, aber genau deswegen ungemein effektvoll. Die Spannung wird über einen langen Zeitraum eher gemächlich aufgebaut, dafür nimmt der Film gegen Ende immer mehr Fahrt auf. Eine Grausamkeit folgt der nächsten und selbst gegen Ende wird immer noch eins draufgesetzt! Dabei wird zumindest einmal meine persönliche Ekel-Grenze übertroffen (Augenszene). Die letzten 30-40 Minuten haben einfach ein halsbrecherisches Tempo!

Der Vergleich mit Saw ist sichherlich nicht angebracht, da Saw wesentlich mehr Spannung durch Psychologische Elemente eingebracht hat und ein deutlich besseres Storyboard zur Verfügung hatte.

Trotzdem hat dieser Film einen gewissen Reiz, dem man sich nicht erwehren kann. Wer daher einen halbwegs Ekelresistenten Magen hat (Die Bein-Säge-Szene aus Saw wird an Ekelhaftigkeit weit übertroffen, da - nicht wie bei Saw - gnadenlos draufgehalten wird), etwas Geduld mitbringt und logische Fehler übersehen kann, der sollte Hostel eine Chance geben. Ohne dabei zu Verschweigen, dass die Kritik der Vorredner durchaus Berechtigung hat.

Krank!
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63 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Minze
Format:DVD
Einfach um dem geschätzten Leser vorab eine Relation zu bieten: Ich fand beide SAW-Teile spannend, zu meinen Favorits gehören die klassischen Carpenterfilme und die Schweigenden Lämmerteile.

Ich will hier garnicht weiter auf die kaum vorhandene Handlung eingehen. Auch die unzähligen(!) Regiefehler kann man im Internet recherchieren.

Wer sich die Spannung bewahren möchte, sollte jetzt nicht weiterlesen, da ich um den Schwachsinn zu dokumentieren zwei Szenen herausgreife!

Die Szene die wohl am meißten Furore macht(e): Der Held rettet eine (schwerst gefolterte) Frau, der gerade noch das Gesicht mit einem Schweissbrenner verunstaltet wurde und damit sie nicht die Orientierung bei der Flucht verliert (nicht gleichzeitig in zwei Richtungen schaut) bittet sie den Helden ihr das am Sehnerv (soll er wohl sein) noch außerhalb des Kopfes rumhängende Auge mit einer Schere abzuschneiden.

Hallo? Mc. Fly, anybody home?

Noch mehr Schwachsinn?

Die Bösen verfolgen zum Ende hin die beiden Flüchtigen und kommen durch eine schmale Straße die von Kindern(!!!) blockiert wird. Weil sie keine Süßigkeiten (als Wegzoll) dabei haben und, da in Eile, mit Pistolen herumfuchteln, werden sie von den Kindern (!!!) mit Steinen beworfen und letztendlich (in Großaufnahme)erschlagen.

Spätestens hier ist der letzte "gute Geschmack" verlassen.

Wenn in `nem Zombifilm die Schädel platzen ist das was anderes. In diesem Film aber wird gröbster Schwachsinn (die kaum vorhandene Handlung) mit möglichst real dargestellten Grausamkeiten gepaart. Für mich entsteht der Eindruck, dass hier Perversionen unter dem Deckmantel einen "Horrorfilm" zu machen befriedigt werden sollten.

Vieleicht für den ein- oder anderen Genreliebhaber ein Prädikat:

Mir war's zu viel, nicht mal magentechnisch sondern menschlich, emotional.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Kein Superlativ!
Dieser Film ist an krankhaftem nicht zu überbieten. Das solche Filme gedreht werden ist wohl ein Ausdruck menschlichem Hang zum ekelhaft Grausamen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sven Polleis veröffentlicht
Hostel 1
super film, entspricht meinen erwartungtungen
ein sehr schöner film, würde ihn weiterempfehlen
spannend bis zum letzten und eine gute qualität
Vor 3 Monaten von anja veröffentlicht
Moderate Metzgerei
Naja, die Metzgereien fallen ja eher bescheiden aus, in jedem durchschnittlichen Schlachthof geht's grausamer und brutaler zu. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Francesco veröffentlicht
Mein absolut liebster Horrorfilm
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.Habe mir Hostel vor 2 Tagen wieder angeschaut und finde ihn immer wieder super spannend. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Isabell veröffentlicht
Sehr brutal
Echt kranker Film aber genau das wollen wir ja auch sehen oder? ;)
Es ist immer wieder schön zu sehen welche bestialische Dinge sich Hollywood so für uns einfallen... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von David veröffentlicht
Fast schon schockierend
Als `Hostel` damals 2005 im Kino anlief, löste dieser Film wieder einmal die alljährliche Standard Diskussion über Sadismus, Gewalt sowie Verherrlichung in den... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von jAyZinA Mr veröffentlicht
Derart mies: Soll man da nun LACHEN oder HEULEN...?
Ok., Goresequenzen und Spannung sind passabel; die Handlung aber katastrophal. Zum kläglichen Aufpeppen derselben rennen dauernd nackte Tittie-Teenies durchs Bild, weil ein... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Dr. Loomis veröffentlicht
Handwerklich gut gemacht
Solide Spannung, gut erzählt, am Ende kriegt der Zuschauer sein "satisfaction-Erlebnis", weil auch der Böse leiden muss. So und nicht anders macht man Genre-Filme!
Vor 9 Monaten von TommyR veröffentlicht
"to snuff someone out"
Hostel ist kein Horrorfilm! Das will und muss ich klarstellen. Hostel ist ein, wie heutzutage üblich und gern genommen, Snufffilm mit Kinoattitüde. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von M. Legat veröffentlicht
es blieb bei der Idee
Die Idee ist gut. Ein Folterkeller für die zahlende Kundschaft.
Nur leider hapert es gänzlich an der Umsetzung. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von ka_oh veröffentlicht
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