Ich bin kein Freund von den Biss-Büchern!
Ich war skeptisch, als mir eine Freundin 'The Host' (dt. Seelen) empfohlen hat.Allerdings wurde ich überrascht. Sehr Überrascht!
Das Buch beginnt verwirrend, nämlich mit der Implantation der Seele Wanderer oder Wanda in den Körper von Melanie Stryder.
Im Laufe der ersten Kapitel wird die Vorgeschichte der 'Seelen' geklärt: aus dem Weltraum kommend, brauchen die silbernen Seelen Wirte, damit sie auf den Planeten, die sie eingenommen und verbessert haben, überleben können.
Melanie soll der Letzte noch freie Mensch auf der Erde sein und die friedliebende Wanda soll ihren Körper übernehmen, um das zu bestätigen.
Doch Melanie weigert sich und Wanda muss erkennen, dass Melanie weiterhin präsent ist und sogar mit ihr sprechen kann.
Mit der zeit entwickelt sich sogar ein eigentümliche Freundschaft zwischen ihnen und Wanda teilt Melanies Erinnerungen an ihren geliebten kleinen Bruder und Melanies großer Liebe, Jared.
Durch Melnaies eigenen Gefühlen geprägt, verliebt auch Wanda sich in Jared und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihm.
Allerding stellt es sich heraus, dass weder Melanie noch Jared oder Jamie die letzten Menschen auf der besetzten Erde sind: Wanda und Melanie stoßen auf eine Widerstandsgruppe in der Wüste von Arizona und müssen dort um ihr beider Überleben kämpfen, um das Vertrauen der Menschen und -Vor allem! -um das Vertrauen von Jared.
Doch Wandas Zukunft hat noch jemanden anderen vorgesehen, der um Sie kämpfen wird-... Ian.
Stephanie Meyers Schreibstil ist durch die Ich-Perspektive eigenwillig und eigentlich nicht mein Fall, aber in 'The Host' hat sie es geschaft, mich komplett zu fesseln! Ich habe gelacht, gelitten und geheult und selbst bei einem zweiten Mal lesen, hat es nicht an Spannung verloren!
'The Host' ist ein fantastischer Roman, der in mir den Wunsch geweckt hat, auch mal einen Trip in die Wüste zu machen und, wer weiß-... Ian oder Jared zu begegnen!