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Hosannas from the Basements of Hell
 
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Hosannas from the Basements of Hell

Killing Joke Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Killing Joke

Fotos

Abbildung von Killing Joke

Biografie

The Peel Sessions 1979-1981 – A BBC Recording
Die 1979 von Sänger Jaz Coleman gegründete Formation KILLING JOKE in den frühen Jahren, das war purer Sturm & Drang, rhythmisch-aggressiv, düster-metallisch, bisweilen apokalyptisch – Post-Punk, der den Begriff tatsächlich verdiente und der Band eine solide Fanbase bescherte, auch von Musikerseite (z.B. NIN, Ministry, Metallica).
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Produktinformation

  • Audio CD (31. März 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Edel Recor (Edel)
  • ASIN: B000EMSIOY
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.765 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. This tribal antidote
2. Hosannas from the basements of hell
3. Invocation
4. Implosion
5. Majestic
6. Walking with gods
7. The lightbringer
8. Judas goat
9. Gratitude
10. Hosannas from the basements of hell (Video) (Data Track)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit grimmigen Minen gehen Killing Joke seit 1978 ihres Weges, und weichen auch auf Hosannas From The Basement Of Hell keinen Millimeter von ihrem beißenden, galligen Soundgebräu ab. Ruppig, aggressiv, polternd, lärmend und immer noch vital schlagen sich Jeremy „Jaz“ Coleman, K. „Geordie“ Walker, Paul Raven und Ben Calvert wie schon auf dem Vorgänger Killing Joke durch das dornige Unterholz der Rockmusik. Coleman singt nicht, er brüllt, dass es einem unheimlich wird. Geordies Gitarre kreischt wie eine Kettensäge, Calverts Drums ist ein stumpf prügelnder Knüppel und der Bass von Raven eine rostige Axt. „Flehrufe aus den Kellerräumen der Hölle“ könnte Hosannas From The Basement Of Hell übersetzt werden, und wenn es da unten wirklich so aus den Lautsprechern schallt, oh Mann...!

Es ist wieder ein finsteres, manisches und hypnotisches Album, dass die einst in Notting Hill Gate / London gegründete Band da aus den verätzten Bausteinen Punk, Metal, Industrial und Gitarren-Rock zusammen gesetzt hat. Eine Platte, wie ein Interview mit Lothar Matthäus: Es geht auch ohne Punkt, Komma und Strich. Stück an Stück hämmert die in Prag lebenden Band, als wolle sie ihre Seele von Dämonen befreien. Etwas Unergründliches muss in Mastermind Coleman zugehen, dirigiert der klassisch ausgebildete Besitzer einer Insel vor Neuseeland doch das Prager Symphonie Orchester. Nebenbei hat „Jaz“ mit Nigel Kennedy, Vanessa Mae oder Sarah Brightman gearbeitet und mit den Londoner Philharmonikern Songs der Rolling Stones, Who, Led Zeppelin oder Pink Floyd gekonnt und bildungsbürgertum-tauglich arrangiert. Hosannas From The Basement Of Hell ist das Gegenteil von all dem: Ein hingerotzter Klangbrocken mit monotonen Konturen. Ein Muss in der Killing-Joke-Sammlung. -- Sven Niechziol


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Kundenrezensionen

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Let's go psycho! 9. November 2006
Von Marat
Format:Audio CD
Welch ein Malstrom von Songs der sich mit kreischenden Gitarren, sphärischen Keyboardsounds, donnernden Drums und den Jaz Coleman typischen Vocals, zwischen grenzenlosen Optimismus und grenzenloser Verachtung bewegt. Der ursprüngliche Titel für das Album lautete Warzones, aber laut Coleman wollte die Band als Nachfolger des 2003 Albums, dass durch den Irak Krieg sehr politisch geprägt war, nun ein Album machen welches spiritueller klingt, ganz so wie eine Feier des Lebens nach einem Gang durch die Hölle und zurück. Folglich werden die alternativen Gedankenwelten und Philosophien des Jaz Coleman vorgetragen, die für die Mainstreamausrichtung großer Plattenfirmen wohl nur schwer vermarktbar sind, richten sie sich doch teils genau gegen diese Konsummaschinerien. Weiter legte die Band bei den Aufnahmen darauf Wert, so weit wie möglich alles in Livetakes einzuspielen, um der Sterilität zu entkommen, die ihrer Meinung das vorangegangene Album zu sehr geprägt hatte. Aufgenommen wurde das Album in einem Kellerstudio in Prag, welches der Band gleichzeitig als Proberaum diente. Dementsprechend rau und brachial ist der Sound, eher Lofi als Hifi. Das Album beginnt mit dem kurzen Opener This tribal antidote, der den Hörer in die Weltanschauung von Killing Joke schon fast fröhlich hineinkatapultiert. Die Musik von Killing Joke als Medizin und Therapie gegen die Unzulänglichkeiten des täglichen Lebens, dass ist das Motto des Albums. Aber gleich der anschließende schnelle und sehr aggressive Titelsong zeigt, wie sich die Wut über diese Unzulänglichkeiten äußern kann,  I harbour thoughts of killing you. Im weiteren Verlauf definiert Coleman natürlich Killing Joke als Katharsis und am Ende bringt er zwar den Protagonisten nicht um, aber  Im not a murderer, yet, lässt zumindest die Möglichkeit für die Zukunft offen. Das folgende langsamere Invocation ist ein Song, der durch die im Libanon aufgenommene Perkussion und das von Coleman im usbekistanische Tashkent dirigierte Streichorchester einen fernöstlichen Einfluss bekommt, welches zum Thema Babylon natürlich sehr gut passt. Implosion im Anschluss ist wieder aggressiver und glänzt mit teils industrial mäßigen Keyboard- und Gitarrensounds. Majestic klingt versöhnlicher und bereitet vor auf die beiden längsten Songs des Albums, das marschierende und sehr hymnischeWalking with gods, sowie der neunminütige Lightbringer. Letztgenannter Song beschäftigt sich mit den Anunnaki, den Göttern der Sumerer, die einigen Theorien zufolge außerirdische Kreaturen waren die vor tausenden von Jahren auf der Erde gelandet sind, um der Menschheit u.a. neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu bringen. Hier wird Darwin und die christliche Version der Schöpfung gleichermaßen provokant in Frage gestellt. Die einen werden diese philosophischen Ausschweifungen in den Texten Colemans zu schätzen wissen, den anderen kann das natürlich als Unfug vorkommen. Judas Goat ist wieder ein Song der zwischen Wut und Hoffnung pendelt, Moll wird gegen Dur gestellt. Hier finden Colemans Impressionen zu Prag auch im Text direkten Niederschlag. Das schwere Gratitude entlässt den Hörer dann fast wider Erwarten mit versöhnlicher, jedoch fast schon wehmütig wirkender Abschiedsgeste aus dem Album: And when you find yourself alone the untrodden path, remember me with a smile, and drink, a gesture or a laugh  gratitude. Hosannas.. ist ein typisches Killing Joke Album. Es ist weitaus sperriger und teils auch aggressiver als die drei vorherigen Studioalben. Die Songs haben meistens Überlänge, und leben von Mantra ähnlichen Wiederholungen, die schon teils eine Trancewirkung hervorrufen. Gerade das macht dieses Album schwer zugänglich, aber auch zum künstlerischen Gegenentwurf des Vorgängers. Es ist ein Album, dass textlich und musikalisch Kontroversen auslöst, es wirkt in der heutigen Musikszene aber dadurch erfrischend verstörend. Erwähnt sei übrigens noch die ergänzende Covergestaltung durch Gemälde des surrealistischen Prager Maler Victor Safonkin, welches aber leider nur bei der Vinylausgabe richtig zur Geltung kommt. Es ist das perfekteste unperfekte Studioalbum, welches die Band hätte machen können. Und wer weiß, vielleicht ist am Ende doch nur alles ein Joke...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Über Geschmack streitet man sich bekanntermaßen...NICHT! Auch wenn der Volksmund hie und da etwas anderes von sich gibt.

"Hosannas..." erwischte mich in einem Moment, in dem ich schon glaubte, mit einem total gemischt-verkorksten Geschmack zwischen den Anfängen aus Iron Maiden und Carnivore in den 80ern - Hardcore, Gothic und Wave in den 90ern und schließlich zwischen Prodigy und Vivaldi mutterseelenallein festzukleben. Zugegeben, richtig bemüht hatte ich mich fast nicht mehr, Neues zu finden...

Na klar kannte ich Killing Joke schon, aber was sich da auftat, war tatsächlich ein lange erwarteter kalter Wasserguss. Musik zum abrocken; eingängig, direkt, hart und an den Stellen mit Melodie behaftet, wo es der "Nju Metal" stets zu übertreiben wusste.

So muss sich die Baggerseeparty anhören! Das ist Musik für Eure gehassten Nachbarn! Killing Joke macht Schluss mit Spinnweb, Staub und allen brüchigen Lautsprecherteilen - endgültig!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
einfach nur grandios... 21. April 2006
Format:Audio CD
...schon 1986 war ich das erste Mal bei einem KillingJoke-Konzert, seither bin ein enthusiastischer KillingJoke-Fan, habe sämtliche Veröffentlichungen und höre sie auch immer und immer wieder. Sicherlich gab es im Schaffenswerk manches Auf und Ab in Maßen, aber was mit "Hosannas" veröffentlicht wurde, das übertrifft wirklich alles! War ja schon die letzte Scheibe (die gelbe "KillingJoke" von KillingJoke) außergewöhnlich gut, so würde ich die jetzige "Hosannas" als schlicht sensationell bezeichnen. Alles , was Killing Joke so einzigartig macht, ist hier in Perfektion umgesetzt: die typische Gitarre von Geordie in Bestform, der immer besser, weil rauher werdende Gesang von Jaz Coleman, die lang ausgespielten und sich hymnisch und dramatisch steigernden Songs, alles super. Die Ideen zu den Stücken sind diesmal besonders gut (außer vielleicht "this tribal antidote"), selbst die (sehr guten) arabisch-orientalischen Experimente von Jaz sind integriert ("invocation"). Ergebnis: absolutes Muß für alle alten und jungen KillingJoke-Fans und für alle, die mal einen wirklich guten Sound kennenlernen möchten, bevor sie in der unerträglich trivialen und stumpfsinnigen wie einfallslosen Kommerz-Musik versumpfen.
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Volltreffer !
Mann kann ja über alles diskutieren...über Gott,die Welt,die Menschen,Religion,all das Schlechte und Böse um uns rum oder übers Wetter. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Till Groß veröffentlicht
Feine Mischung aus allen Schaffensperioden!
Ich bin jetzt nicht der grösste Fan der Band, aber kenne doch so ziemlich alle Alben der Kultkapelle! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2009 von Alexander Arnold
Tiefpunkt einer grossen Band mit grosser Karriere
Bands können und dürfen freilich nicht stehen bleiben, wenn sie über 25 Jahre Erfolg haben wollen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2008 von Sven Stümpfig
nicht ganz leicht zu verdauen aber es gibt hier so geile stücke...
invocation ist schon der erste wirklich sagenhafte song ( erinnert ein wenig an kashmir von led zeppelin nur mit wesentlich mehr wucht ) - richtig genial wird es mit the... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Mai 2008 von 666hellawaits
Jubeln kommt später
Reden wir nicht um den heissen Brei herum: Die "Jubelrufe aus dem Keller der Hölle" bekommen nur 3 Sterne!
Warum? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2006 von Verschlüssler
Grausam.
Kühl - Steril - Gehirnwäsche - krachend und ächzend. Zutreffender hätte man es nicht beschreiben können. 5 Sterne? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2006 von Tiahuanaco
ein Höllenspektakel
etwas dick tragen sie nun doch auf, die in jahre kommenden herren von Killing Joke. als gelte es gleich eine ganze horde von dämonen und teufelchen zu vertreiben, wird heftig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. April 2006 von braindunk
Gehrinwäsche vom Feinsten!
Der Titel hält was er verspricht - KJ schicken unüberhörbare Grüße aus den Niederungen der Hölle. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2006 von Ingo
Krachend und krächzend einfach ...
Dieses Album ist ein Kracher, im wahrsten Sinne. Es ist laut, gemein, verstörend.
Die Jungs von Killing Joke zeigen einmal mehr lautstark, dass sie noch da sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2006 von Volkie Core
kühl, steril aber fein
Was haben KILLING JOKE in ihrer Karriere für revolutionäre Werke gelehrt und welche Schar an tollen Bands nennt die Crossover Legende als Inspiration. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2006 von Tom Kernbichler
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