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Horst Buchholz ...mein Papa
 
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Horst Buchholz ...mein Papa

Horst Buchholz , Myriam Buchholz Bru , Christopher Buchholz , Sandra Hacker    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Horst Buchholz, Myriam Buchholz Bru, Simran Kaur Khalsa
  • Regisseur(e): Christopher Buchholz, Sandra Hacker
  • Komponist: Arnaud Jacquin
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: absolut Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 30. November 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000JYWCTE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.031 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Gelungene Dokumentation über das Leben des Schauspielers Horst Buchholz und das Leben seines Sohnes Christoph nach seinem Tod.

Produktbeschreibungen

Horst Buchholz - Schauspieler und Berliner Legende. Das Filmporträt eines ebenso liebenswerten wie störrischen Weltstars, der als »Berliner Junge« aus bescheidenen Verhältnissen mit Filmen wie DIE BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL oder DIE HALBSTARKEN erst nationalen, später internationalen Ruhm erlangte.

Christopher, sein Sohn, hat 2001 einen filmischen Dialog mit dem Vater begonnen. Ein Herantasten an einen Menschen voller Widersprüche, den vor allem eines auszeichnete: Er sprach nicht gerne über sich. Als Horst Buchholz im März 2003 unerwartet starb, suchten die Filmemacher nach weiteren Spuren des Vaters, bei der Mutter Myriam, der Schwester Beatrice und im reichhaltigen Privatfilmarchiv

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Melanie Holtmann VINE™-PRODUKTTESTER
Vorweg: Die Ein-Stern-Wertung des Erstrezensenten kann ich ganz und gar nicht nachvollziehen. Christopher Buchholz' Auseinandersetzung mit und Gespräche über seinen Vater sind sehr persönlich und zuweilen rührend, aber nie darauf aus, Fallen zu stellen oder Buchholz senior gar zu desavouieren. Wer ein objektives Porträt des Schauspielers erwartet, wird sicherlich ein wenig enttäuscht sein, denn hier geht es vom ersten Moment an nur um den Menschen Horst Buchholz. Und das ist eigentlich auch ganz logisch, denn was mehr oder Besseres kann ein filmischer Zugang leisten, den der eigene Sohn ebnen will? Man ist als Zuschauer hier mehr als sonst und ausgesprochener in einer bloßen Beobachterrolle, wenn sich Bruder und Schwester über den Vater unterhalten, über seinen Tod und ihre Beziehung zu ihm. Und man merkt: Buchholz junior geht es einfach darum, an den Vater heranzukommen. Das Ergebnis ist ein zwiespältiges und muss es wohl auch sein: Weil Horst Buchholz sich manchen Fragen einfach verweigert und weil der Sohn dann auch nicht - wie es ein neutraler Journalist tun würde - bohrt oder provoziert, muss oft das Ungesagte sprechen, müssen die Pausen und das Stocken im Redefluss dem Zuschauer als Lücken gleichsam Inhalt sein. Es gibt keine (ein-)ordnende oder relativierende Kommentarstimme aus dem Off. Christopher Buchholz lässt den Zuschauer mit dem, was er gesammelt hat, allein. Natürlich ist das montiert und geschnitten, ausgewählt und teilweise mit etwas manipulatierend-suggestiver Musik unterlegt. Und am Ende wird deutlich, dass es eben doch eine Liebeserklärung war, die der Sohn erzählen wollte. Das Erstaunliche: Sie gerät gegenüber der Mutter mindestens genauso eindringlich. Denn Myriam Bru ist - wenn man Buchholz senior als das (wertfrei so adressierte) Objekt des Künstlers (denn das muss der Sohn eben doch auch sein) versteht - die eigentliche Heldin dieses Films.

Am Ende noch, was vielleicht am Anfang hätte stehen sollen: Der Aufbau des Films. Parallel montiert sind Gespräche zwischen Horst und Christopher Buchholz, Gespräche mit Mutter und Schwester (wobei mir nicht ganz klar war, ob alle oder nur einige erst nach dem Tod von Buchholz senior entstanden sind) und Szenen, in denen Christopher Buchholz - einige Zeit nach diesem Tod - in der jetzt leeren Wohnung des Vaters umherstreift. So gerät der Film zur fast meditativen Sinnsuche, zum bewussten Blick auf Leerstellen und - irgendwie - auch zum Memento für den Zuschauer.

Man versteht Horst Buchholz nicht, wenn man diesen Film gesehen hat. Sein Sohn gibt uns Außenstehenden sehr wenig an die Hand; eine Chronologie oder der erklärende Hinweis auf Ereignisse, Brüche oder andere Marken im Lebensweg des Vaters fehlen. Christopher Buchholz stellt sich und sein filmisches Dokument unter die Imperative von Instinkt, Intuition und Assoziation. Und diese drei Tugenden werden auch dem Zuschauer abverlangt. Das ist weit entfernt von Voyeurismus und boulevardesker Spekulation. Man versteht nicht, aber man spürt. Vielleicht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Isabel
Ich habe den Film mehrfach gesehen und bin immer wieder fasziniert. Der Grund: Christopher Buchholz hat es geschafft, einen ganz persönlichen, beinahe privaten Film zu machen, in dem er versucht, sich seinem Vater zu nähern. Und trotzdem ist der Film auch für Außenstehende ungeheuer spannend.

Wer hier mehr über die Schauspiel-Arbeit von Buchholz erfahren möchte, wird sicherlich enttäuscht werden. Aber wer sich für Familienkonstellationen interessiert, kann sich dem Bann des Films nicht entziehen. Horst Buchholz, so scheint es, hat keinen Zugang zu sich selbst gefunden und war kaum in der Lage, sich anderen zu öffnen. Einst mit Bewunderung und Aufmerksamkeit überschüttet, war er am Ende seines Lebens ein einsamer Mann, der sich selbst und anderen fremd blieb. Daneben steht eine Familie, die ihn liebt und gleichzeitig versucht, die eigenen Beschädigungen, die Buchholz verursachte, zu verarbeiten - jeder auf seine Weise.

Man sieht Buchholz' Frau, eine wunderschöne, charmante und intelligente Frau. Ihr und ihrem französischen Akzent zuzuhören, ist eine Freude. Dann gibt es noch eine in den USA lebende Tochter, die in einer spirituellen Gemeinschaft ihre Distanz gefunden hat. Die wichtigste Figur ist aber der Filmemacher selbst: Christopher Buchholz tut das, was viele Söhne bei ihren Vätern nie geschafft haben: er insistiert, hinterfragt, durchleuchtet und arbeitet auf. Manchmal ist seine Suche nach väterlicher Zuwendung beklemmend. Aber so ist das nun einmal: Extreme Charaktere verursachen in ihrem Umfeld oft einen Scherbenhaufen. Christopher Buchholz hat versucht, ihn aufzukehren.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...vom Buchholz fasziniert,er wäre der ideale Rocco(in "Rocco und seine Brüder")- viel weicher,verletzbarer als Delon,er war eindeutig auch besserer Schauspieler.Die Rolle hat er abgelehnt-schade-das wäre ein Film gewesen!Aber nicht nur da hatte er seine Lebenschance vertan-über seine wahre(sexuelle)Identität konnte er bis zum Tod nicht offen reden.Auch in diesem Film nicht-es wurden dazu auch keine Fragen gestellt.Leider-die Kinder wollten es dem Vater nicht noch schwerer machen-ist verständlich.Trotz dieser Lücke-oder vieleicht auch deswegen-sehr sehenswerter ,trauriger Film.In der Schlußszene von"Die glorreichen Sieben "(für mich einer der schönsten Szenen der Filmgeschichte)traute sich der Rico sein wahres Ich zu zeigen und wurde vom Cowboy zum Bauer- da muß ich immer weinen -jetzt auch um diesen einmaligen,fabelhaften, im Alter so ungücklichen Schauspieler,Mensch.
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