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HORSEMEN ist die Art vorhersehbarer, aber routinierter Serienkiller-Thriller, der mit religiösem Unterbau daherkommt und größer wirken will als er eigentlich ist. Die Geschichte beginnt interessant, aber schon von den ersten Momenten an kann man sich des Gefühls, das alles so ähnlich schon mal gesehen haben, nicht erwehren. Und im Verlauf des recht kurzen Films wird dieses Gefühl zur Gewissheit. Und selbst der Twist in Bezug auf den letzten Täter ist alles andere als überraschend, sondern wird wenig subtil über den Film hinweg vorbereitet, so dass man sich nur wundern kann, dass es dem Ermittler nicht früher klar geworden ist. Dazu kommen Plotlöcher, die der Autor gerne übergehen wollte, die aber wie ein wunder Nagel hervorstechen. Einige Schauspieler wie Peter Stormare sind schlichtweg verschwendet. Fazit: Routiniert und vorhersehbar
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben haben eine gewisse Kälte an sich, die durch die winterliche Stimmung dominiert wird. Primärtöne tauchen kaum auf. Und wenn, dann stechen sie nicht heraus. Rauschen ist variabel vorhanden, wird teils aber deutlich zu stark. Auch die Schärfe ist nicht durchgehend gleichbleibend. Bei Nahaufnahmen ist sie mehr als zufriedenstellend, aber bei Totalen kann man Gesichter kaum noch ausmachen (00:23:09). Der Kontrast leidet an schwachem Schwarzwert. Das zeigt sich an Uniformen, aber auch Haaren (Gesicht bei 00:44:52). Der Ton ist passabel, aber niemals überragend. Im Deutschen schleicht sich eine gewisse Sterilität ein. Effekte sind nur teils in nennenswerter Form vorhanden. Das Bonusmaterial besteht aus einem Audiokommentar, dem Trailer und einer Handvoll entfallener Szenen, die hauptsächlich der Charakterbildung dienen. --movieman.de
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