Jetzt muss ich dieses Buch doch mal verteidigen: Ich fand es gerade das Tolle daran, dass Emmas Leidensgeschichte nicht so ausgebreitet wird. Alles andere wäre doch schrecklich, oder? Es hat mich so schon total mitgenommen und zu Tränen gerührt, obwohl sie das alles ganz locker flockig und wie nebenbei erzählt. Vor allem, weil ich eine Freundin habe, die dasselbe mitmachen musste, aber sich nie so darüber ausgelassen hat, und ich habe mich nicht getraut, zu fragen - nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich mich total geschämt, und wir hatten ein wundervolles Gespräch, das uns beide sehr erleichtert hat. Also, ich kann es wirklich nur allen empfehlen, die selbst einen unerfüllten Kinderwunsch haben oder eine enge Freundin haben, der es so geht.