Ein großes Thema scheint hierbei, wie man schon angesichts des Covers vermuten kann, die amerikanische Ostküste zu sein. In sechs verschiedenen Monaten kann man Bilder von Hopper bewundern, die einen sofort an Strand und Meer denken lassen auch wenn nichts davon zu sehen ist.
Es beginnt im Januar mit dem Bild Pretty Penny, setzt sich im April mit The Bootleggers, im Juni mit der Methodist Church, Provincetown und mit dem schon auf dem Cover abgebildeten The Martha McKeen of Wellfleet vom Juli fort und endet mit dem Sunlight on Brownstones vom September.
Aber auch die typischen Bilder von meist einsamen Menschen in der Stadt dürfen in diesem Kalender nicht fehlen. Der Kalender enthält dazu die Bilder The Sheridan Theater im Februar, New York Office im März, New York Restaurant im Mai, Hotel Room im August, Girl at Sewing Machine im November sowie Office in a small City im Dezember.
Die Qualität der Bilder ist ausgezeichnet - Kopien, die an Schärfe nichts eingebüßt haben und den Betrachter jede Unebenheit der Leinwand erkennen lassen. Zudem passt sich das fast quadratische Format exzellent den Abbildungen an. Beinahe wirkt es, als würde man zwölf Kunstdrucke bewundern.
Dies liegt natürlich auch am sehr unauffälligen Kalendarium. Die Monate, in römischen Ziffern angegeben, sind noch das Auffälligste. Daneben hat man zwei Reihen mit Zahlen, die jeweils für einen Tag des Monats stehen, getrennt durch eine Reihe mit den Wochentagen, beginnend bei Montag. Sonntage sind grau gehalten, alle anderen Tage und Angaben schwarz. Feiertage stehen klein gedruckt neben dem Monat die Angaben zu dem Bild werden für die meisten Betrachter besser zu erkennen sein und schon dabei wurde eine kleine Schriftgröße verwendet.
Der Kalender hat eine stabile Ringbindung aus Metall. Allerdings sollte man beim Umblättern aufpassen, dass die Ränder der Seite nicht einreißen.
Ansonsten bleibt nur noch zu sagen, dass dieser Kalender ideal für jeden ist, dem die Bilder von Edward Hopper gefallen. Großformatig und in den klarsten Farben erzählen die Bilder einen Monat lang dem Betrachter ihre Geschichte. Zudem dürfte es dank dem Format leichter fallen, eine freie Fläche an der Wand zu finden.