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Honegger: Symphonien Nos. 2 And 3 "Liturgique"

Herbert von Karajan, Igor Stravinsky Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Honegger: Symphonien Nos. 2 And 3 "Liturgique" + The Originals - Sibelius (Sinfonien 4-7)
Preis für beide: EUR 25,64

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Produktinformation

  • Komponist: Arthur Honegger, Igor Strawinsky
  • Audio CD (29. August 1995)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deutsche Grammophon Production (Universal Music)
  • ASIN: B000001GQN
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 120.098 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Honegger: Symphony No.2 For Trumpet And Strings - 1. Molto moderato - allegroBerliner Philharmoniker10:57EUR 2,39  Kaufen 
Anhören  2. Honegger: Symphony No.2 For Trumpet And Strings - 2. Adagio mestoBerliner Philharmoniker 9:20EUR 1,50  Kaufen 
Anhören  3. Honegger: Symphony No.2 For Trumpet And Strings - 3. Vivace, non troppoBerliner Philharmoniker 4:57EUR 1,50  Kaufen 
Anhören  4. Honegger: Symphony No.3 - "Liturgique" - 1. "Dies Irae" - Allegro marcatoBerliner Philharmoniker 7:03EUR 1,50  Kaufen 
Anhören  5. Honegger: Symphony No.3 - "Liturgique" - 2. "De Profundis Clamavi" - AdagioBerliner Philharmoniker14:26EUR 2,40  Kaufen 
Anhören  6. Honegger: Symphony No.3 - "Liturgique" - 3. "Dona Nobis Pacem" - AndanteBerliner Philharmoniker11:46EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  7. Stravinsky: Concerto In D For String Orchestra (1946) - 1. VivaceBerliner Philharmoniker 6:35EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Stravinsky: Concerto In D For String Orchestra (1946) - 2. Arioso. AndantinoBerliner Philharmoniker 2:46EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. Stravinsky: Concerto In D For String Orchestra (1946) - 3. Rondo. AllegroBerliner Philharmoniker 3:24EUR 0,99  Kaufen 


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5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker 22. Dezember 2002
Format:Audio CD
Warum "mein Klassiker"? Weil diese Platte Klassiker-Status verdient hat, auch wenn die auf ihr eingespielten Stücke heute weitgehend aus dem Konzert-Repertoire verschwunden sind und der Name des Komponisten Honegger bei den meisten Lesern eher Assoziationen an einen Politiker denn einen Musiker weckt.
Mein Favorit ist die Aufnahme der zweiten Symphonie für Streichorchester und Solo-Trompete, die Herbert von Karajan 1969 eingespielt hat. Das Werk, im Jahre 1941 im besetzten Paris entstanden, ist ein beklemmender Spiegel seiner Zeit, tief empfunden, traurig, aber dennoch tröstlich. Man spürt Honeggers lebenslange Verbundenheit zu Bach, wenn das Presto des Schlußsatzes cantus firmus-artig von der Choralmelodie der Trompete überstrahlt wird. Doch ist es nicht nur das Werk, das zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist, nicht nur die Interpretation durch die Berliner Philharmoniker, die vielleicht eine Spur zu romantisch geraten ist, sondern auch die sagenhafte Klangtechnik, die diese Platte zu einem Ereignis macht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Edler Klang adelt Honeggers Aussage 21. April 2012
Format:Audio CD
Das Wissenswerte zu Honegger sowie dessen Würdigung haben meine Vorrezensenten bereits geschrieben, dem ich nichts hinzuzufügen weiß.
So will ich in die Lobeshymne einstimmen und ganz besonders Karajans Realisation hervorheben.

Obwohl ich nicht zu den beinharten Karajan-Fans, eher zu dessen Skeptiker zähle, vollzieht sich bei mir seit einiger Zeit eine Neubewertung der Ergebnisse seiner Dirigierkunst und besonders der klanglichen Realisation, die mich immer wieder überzeugt und geradezu beglückt-insbesondere, was die Moderne angeht.
Gerade dort vermählt sich Klangschönheit mit herber, womöglich sperrig anmutender Musik, die allein bisweilen nicht erhört wird , weil zu ungewohnter Tonsprache und Rhythmik noch ein ebenso spröde realisierter Klang hinzukommt oder ihm weniger Beachtung als der Struktur geschenkt wird. Das durch eine konsequent betont "moderne" Interpretation, die die Musik deshalb sogar klanglich verschärft anbietet, die musikalische Aussage den Hörer erst gar nicht erreicht oder gar berührt, ist nicht selten der Fall.
Durch ein fantastisches Klanggewand der Aufnahme sowieso der edlen Orchesterfarben unter Beibehaltung der ausgeprägten rhythmischen Struktur, kommt Honeggers Musik in aller Dramatik und von Karajan nicht "unterschlagener" Schärfe und ebenso aller Lyrik eindringlich und berührend zu uns.
Da der Klassikfreund solch eine Musik weniger mit Maestro Karajan und dessen luxuriöse Klangästhetik verbindet, erstaunt es um so mehr, dass gerade die Kombination mit einer modernen Tonsprache ganz vorzüglich funktioniert und sich gerade dadurch das Werk dem Hörer wunderbar erschließen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Karajan modern - und grandios! 11. Oktober 2010
Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Anders als heute so zählten in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg die Werke des französischen Komponisten Arthur Honegger (1892-1955) zum festen Bestandteil des Konzertlebens. Der Halbschweizer erlebte in Paris die Schrecken des Krieges mit und verarbeitete sie musikalisch, vor allem in seiner zweiten und dritten Sinfonie, die hier eingespielt sind.

Die zweite Sinfonie ist nur für Trompete und Streichorchester konzipiert. Sie eröffnet mit einem umfangreichen Kopfsatz, der viele verschiedenen Themenkomplexe produziert, von denen sich allerdings keiner länger halten kann. Honegger wollte damit aller Wahrscheinlichkeit nach, die Vielzahl der Eindrücke schildern, die er im besetzten Paris erlebte. Der zweite Satz steckt voll tiefer Trauer und scheint an einigen Stellen schmerzerfüllt aufzuschreien. Die Intention der Trompete wird im bestimmten Finale am deutlichsten: Honegger ahmt jene "sept trompettes" nach, die am Tage des Jüngsten Gerichtes erschallen.
Als "liturgique" bezeichnete der französische Tonsetzer seine dritte Sinfonie für großes Orchester und Schlagwerk. Die drei Sätze - alle Sinfonien Honeggers sind dreisätzig - basieren auf christlichen Bibelzitaten. "Dies irae" ist das Motto des ersten, ungestümen und marschartigen Satzes. Im zweiten Satz setzt der Komponist seine Vorstellungen vom Zitat "de profundis clamavi" in seine Zeit. Trauer und Schmerz wechseln ab. Auch wenn dieser Satz langsam ist, so zeichnet er sich durch seine extreme Dichte und insbesondere seine beklemmende Intensität aus. Indem er diesen Satz cantus firmus artig aufbaut, zollt er seinem großen Vorbild Johann Sebastian Bach Tribut. Das Finale beruht auf dem Zitat "dona nobis pacem".
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