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Honeckers Erben: Die Wahrheit über DIE LINKE
 
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Honeckers Erben: Die Wahrheit über DIE LINKE [Gebundene Ausgabe]

Hubertus Knabe
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Propyläen Verlag (1. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3549073291
  • ISBN-13: 978-3549073292
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 175.647 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hubertus Knabe
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Geschichte könnte sich in gewisser Weise wiederholen. Wie einst die KPD in der Weimarer Republik könnten angesichts der sich verschärfenden sozialen Verwerfungen in der „Berliner Republik“ nun ihre Nachfahren von der Partei Die Linke zu den großen Profiteuren einer Weltwirtschaftskrise werden. Zumal diesmal weit und breit keine ernst zu nehmenden Widersacher in Sicht sind, die – wie seinerzeit gewaltsam die Nazis – den Kommunisten ihren Erfolg bei den Heerscharen von Benachteiligten und Unzufriedenen streitig machen könnten. Und zumal sich Die Linke diesmal verfassungskonform und staatstragend gibt, anders als weiland die KPD, die nie einen Hehl aus ihrer antiparlamentarischen Einstellung gemacht und die junge Demokratie – teilweise im Verein mit den Rechtsextremisten – nach Kräften unterminiert hatte.

Dass es der aus der PDS hervorgegangenen Linken inzwischen erfolgreich gelungen ist, sich geschickt von einem auf die neuen Bundesländer beschränkten Sammelbecken unverbesserlicher „Ostalgiker“ und bornierter Alt-SEDler zu einer gesamtdeutsch wählbaren Alternative zu mausern, ist für einen unverkennbaren DDR-Hasser wie Hubertus Knabe unerträglich. Pünktlich zum Auftakt des Superwahljahrs 2009 hat der bekennende Antikommunist („Ein ‚demokratischer’ Sozialismus ist ein Widerspruch in sich, weshalb er auch nach hundertfünfzig Jahren Marxismus noch nirgends realisiert wurde“), ein Buch auf den Markt gebracht, das den politischen Gegnern jeglicher Couleur reichlich Munition in der Auseinandersetzung mit den Linken liefert. Der amtierende Direktor der Stasi-Opfer-Gedenkstätte Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen und ehemaliger Mitarbeiter der Gauck-Behörde entlarvt die Partei, die es in den letzten Jahren zunehmend verstanden hat, sich als das soziale Gewissen Deutschlands aufzuspielen und sich als die bessere, ja einzig wahrhafte SPD zu verkaufen, als Wolf im Schafspelz. Gnadenlos rechnet Knabe mit der SED-Nachfolgeorganisation und ihrem Personal ab, beleuchtet ihre geschichtliche Verantwortung für Terror, Unterdrückung und Diktatur und enthüllt ihre Strategien zur Verschleierung ihrer Verantwortung und ihrer wahren Ziele.

Kenntnisreich und argumentationsstark, trotz eines an Populismus grenzenden Hangs des Autors zur ideologischen Apodiktik und kalkulierten Polemik. – Arnold Abstreiter

Pressestimmen

»Unerschrocken versucht Knabe eine schläfrige Öffentlichkeit aufzurütteln, ihr bewusst zu machen, dass die DDR keine tote Hinterlassenschaft ist, deren Grabpflege man getrost Historikern und Archiven überlassen dürfte. Er ist überzeugt, dass sich die totalitäre Tradition, die Gedankenwelt des etablierten Sozialismus und auch eine erschreckend große personelle Kontinuität aus dem gescheiterten Arbeiter- und Bauernstaat in das vereinte Deutschland hinübergerettet hat. Noch immer wird dieses fatale Erbe, zumal im Westen, in seiner Relevanz unterschätzt, verharmlost, ja schöngeredet.« Arnulf Baring / Die Welt /18.03.2009 »Knabe beschreibt und analysiert in seinem flüssig geschriebenen Buch sowohl die Herkunft dieser Partei also auch die ausgewählten Generallinien ihrer Politik und charakterisiert schließlich das Führungspersonal … Eindrucksvoll stellt er dar, wie es der SED trotz offenkundigen Scheiterns gelang, im wiedervereinten Deutschland Fuß zu fassen.« Klaus Schroeder/ Deutschlandradio Kultur /15.03.09  »Meinungsstark, provokant und schonungslos« MÄRKISCHE ALLGEMEINE / 20.03.09 / Alexander Christoph »Das Buch ist eine Fundamentalkritik an der Linkspartei … Die Leistung Knabes ist, dass er noch einmal die Ursprünge der Linkspartei ausgeleuchtet und ihre programmatische Substanzlosigkeit hervorgehoben hat.«  Klaus Schröder in einem Interview, n-tv.de, 30.04.2009  »Zwei Gruppen sei es empfohlen: Zum einen jenen, die wissen wollen, welche Argumente dafür sprechen, die Linkspartei in Deutschland zu entsorgen. Sie sind gut beraten, diese flüssig geschriebene, durch viel Fakten und Zitate sich auszeichnende Schmähschrift zu lesen ... Für eine andere Gruppe kann die Lektüre dieses Buches eine therapeutische Funktion haben: Viele Mitglieder und Anhänger der Partei  DIE LINKE  sind zweifelsohne immer wieder verführt, sich selbst die Vergangenheit passend hinzubiegen...« Neues Deutschland, Michael Brie, 29.04.09 »In der Sache hat Hubertus Knabe Recht. Und es ist auch gut so, dass er die Fakten noch einmal übersichtlich zusammenstellt.« NZZ am Sonntag, 26.04.09 »Der Historiker Knabe, Leiter der Stasi-Gedenkstätte in Berlin Hohenschönhausen, rückt so manches Missverständnis zurecht, setzt so manche Fakten in neue oder längst vergessene Zusammenhänge. Honeckers Erben. Die Wahrheit über die Linke ist ein längst fälliges Buch, wenn man bedenkt, wie viele Halbwahrheiten über die Partei kursieren und wie kurz heutzutage das öffentliche Gedächtnis ist. Wie schnell Vergangenheit vergessen, verdrängt oder beschönigt wird. Dagegen schreibt Hubertus Knabe in diesem Buch, sachlich und fundiert und spannend zugleich.« Rheinischer Merkur, Helmuth Frauendorfer, Nr. 22/2009 »Überzeugend trägt der Autor eine Fülle von Belegen für seine Grundposition vor, sei es bei den Ausführungen zu dem Bild von der ›schöngefärbten DDR‹, sei es bei den Hinweisen auf die ›Partei der Spitzel‹ bezüglich der Präsenz von ehemaligen Stasi-Mitarbeitern.« Deutschland Archiv 3/2009, Armin Pfahl-Traughber »Es überraschen die vom Autor fleißig zusammengetragenen Fakten zum Geschichtsverständnis, zum Geschäftsgebaren und zu den Geheimdienstverstrickungen einzelner hochrangiger Parteimitglieder immer wieder. Dass die Linke nach wie vor ein sehr eigenwilliges – um nicht zu sagen – einseitiges Verhältnis zur Geschichte der SED und der DDR pflegt, gerät 20 Jahre nach dem Mauerfall und angesichts der aktuellen Probleme leicht in Vergessenheit.« Das Parlament, Jörg von Bilavsky, 2./8.06.09 »Ein längst fälliges Buch« Rheinischer Merkur, Helmuth Frauenhofer, 28.05.09 »Gewohnt gründlich« Passauer Neue Presse, 09.07.09

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
65 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kaleko
Format:Gebundene Ausgabe
Für jemanden wie mich, der am eigenen Leib und im familiären und persönlichen Umfeld das pervertierte Menschenbild und Politikverständnis der DDR-Machthaber erlebt hat, und als jemand, der sich bis heute fragt, wie es sein konnte, dass die in diesem Staat erzwungene Ideologie nach ihrem Sturz, trotz allem was sie an menschlichem Leid über Jahrzehnte produziert hat, politisch überleben und ihre Macht sogar wieder ausbauen konnte, ist dieses Buch von Herrn Knabe eine große Hilfe zur Neubestimmung des eigenen Standpunkts gewesen, denn es klärt den im Laufe der Jahre viel zu weich geratenen Blick auf eine Partei, die sich bis auf den heutigen Tag ihrer menschenverachtenden Geschichte nicht gestellt hat, sondern im Gegenteil, den unzähligen Opfern der Linksdiktatur in Deutschland und überall auf der Welt in beispielloser Selbstüberschätzung und Schamlosigkeit ins Gesicht lacht.

Knabe beleuchtet mit viel Sachkenntnis und beeindruckendem Faktenreichtum die nur all zu oft geschickt unter den Teppich gekehrten und hinter viel Kaderrethorik versteckten, antidemokratischen und linksrestaurativen Tendenzen der Linkspartei. Der Schreibstil ist in der Tat engagiert und zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, kann aber angesichts der Fülle aufgdeckter skandalöser Fakten nicht verwundern und bleibt angemessen.

Zum Inhalt

Insgesamt teilt der Autor das Thema in drei große Abschnitte ein: HERKUNFT, POLITIK und PERSONAL der Linkspartei.

Im ersten Abschnitt, zur Herkunft der Partei, zeichnet er einen geschichtlichen Abriss der Entwicklung der Partei von den Anfängen unter den Antidemokraten Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Ernst Thälmann, über die Bildung der SED nach dem 2. Weltkrieg, bis hin zu den Ereignissen der Wendezeit und des Hinüberrettens in die neue Zeit.

Abschnitt Nummer Zwei beschäftigt sich mit den politischen Strategien der Linkspartei von der Wendezeit bis in die jüngste Vergangenheit. Thematisiert werden unter anderem die Geldwäschemethoden zur Rettung des enormen SED-Parteivermögens, der Verlauf der politischen Eroberung des Westens sowie der fragwürdige Umgang mit Trotzkisten und Hardlinern innerhalb der Partei.

Im dritten Abschnitt schließlich geht Knabe auf die wichtigsten und auffälligsten Protagonisten der Partei auf Bundes- und Landesebene ein. Insbesondere auf deren politischen Belastungen aus DDR-Zeiten und ihr politisch oft zweifelhaftes Gebahren in der Nachwendezeit. Gerade dieser Abschnitt macht deutlich, wie viel handfeste SED bis heute in der Linkspartei steckt und ermüdet beinahe, angesichts der Menge an aufgezählten Personen und ihrer Geschichten.

Dass der Autor ein beachtenswertes Pensum an Recherche und Aktenforschung betrieben hat, wird auch im anschließenden, beinahe 50 Seiten umfassenden, klein bedruckten Quellen- und Literaturverzeichnis deutlich. Über 640 Fussnoten sind hier belegt. Das Buch eignet sich somit auch hervorragend als Einstiegslektüre in die Thematik.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass Hubertus Knabe mit seinem Buch einen äußerst wichtigen Beitrag zum Superwahljahr 2009 und darüber hinaus geliefert hat, da es den wohlerprobten, erschreckend wirksamen Verschleierungstaktiken der Linksdemagogen entgegenwirkt und allein durch die Vielzahl der aufgedeckten Fakten und Hintergründe überaus deutlich macht, warum die Linkspartei trotz aller Umbenennungen und geschichtlichen Verharmlosungsversuche eine Gefahr für die Freiheit bleibt.

Ich empfehle jedem, der mit der Linkspartei sympatisiert, sich vor einer anstehenden Wahl oder gar einem eventuellen Parteibeitritt dieses Buch durchzulesen. Er wird (selbst bei kritischer Betrachtung) ins Grübeln kommen.
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51 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In den letzten Wochen findet in diesem Land eine absurde Diskussion statt: ob die DDR ein Unrechtsstaat gewesen sei. Was sollte eine Diktatur denn sonst gewesen sein, möchte man erstaunt fragen?
Die DDR wird 20 Jahre nach ihrem Ende schön geredet, sie wird als "kommode Diktatur" bezeichnet(so unser oberster deutscher Gutmensch Günter Grass. Zur Erinnerung: dieser Mann wollte vor 20 Jahren die Wiedervereinigung eigentlich verbieten lassen!).Es werden auf angebliche soziale Errungenschaften hingewiesen, wie Vollbeschäftigung (was wurde denn produziert? Nur Schrott, der auf dem Weltmarkt nicht wettbewerbsfähig war! Das Einzige, was die DDR im Überfluß geschaffen hat, war Mangel!!!) Ganztageskindergrippen werden uns als vorbildlich verkauft und angeblich herrschte ein wunderbanderes zwischenmenschliches Miteienander.(Die IM-Tätigkeiten vieler Bürger, die jahrelange Bespitzelung durch den eigenen Ehe-oder Lebenspartner werden einfach ausgeklammert).
DIE LINKE schickt sich an, im Westen Deutschlands hoffähig zu werden, sie zieht in immer mehr Parlamente ein, westdeutsche Politiker und die SPD machen dabei den Steigbügelhalter.
DIE LINKE gibt sich als Partei der wahren sozialen Gerechtigkeit und viele Arbeitslose, Hartz 4-Empfänger und enttäuschte ehemalige SPD-Wähler gehen ihr leider auf den Leim!!!
Hier setzt das Buch von Hubertus Knabe an!!! Er enttarnt DIE LINKE als eine antidemokratische Partei die inhaltlich voll in der Kontinuität der SED steht. Er macht klar: die Gefahr für die Demokratie droht heute nicht von rechts, sondern von links!
Während das Land aufschreit und schon ein "Viertes Reich" heraufziehen sieht, wenn einige Glatzen mal wieder etwas Randale machen, ignorieren die deutschen Linksintellektuellen und Gutmenschen die Gefahr von links!
Die NPD ist inhaltlich und finanziell ausgeblutet. DIE LINKE dagegen ist vor allem im Osten stark aufgestellt und hat rhetorisch eloquente Dampfplauderer wie Gregor Gysi zu bieten, die telegen rüberkommen. Und sie hat Unterstützung durch prinzipienlose Egomanen, wie das Polit-Irrlicht Oskar Lafontaine, den abgehalfterten Landespolitiker Uli Maurer und den Polit-Clown Klaus Ernst.
Darauf fallen leider viele Bürger herein.
Hubertus Klage macht klar: DIE LINKE will eine andere Republik! Sie propagiert genau die Rezepte, die die SED 40 Jahre lang ausprobiert hat und die damit einen Staat in den Bankrott getrieben hat! (Zur Erinnerung: die Folgen dieses Bankrotts zahlen wir Steuerzahler seit 20 Jahren! Jedes Jahr gehen 4% unsere Wirtschaftsleistung in den Osten Deutschlands!Und viele Ex-DDR-Bürger fühlen sich immer noch benachteiligt! Tut mir leid, Leute, ich kann euer Gejammer nicht mehr hören! Die Erkenntnis, dass Freiheit ein Wert an sich ist, sollte inzwischen bei euch angekommen sein!).
Für DIE LINKE ist die Welt sehr einfach: Umverteilung, Verstaatlichung, Investitionslenkung. Das ist Ökonomie für Dummies!
Jeder Arbeitslose, der seine Stimme für DIE LINKE abgibt muss wissen: Die Rezepte dieser Partei würden das Land ökonomisch ruinieren und es würde ihm noch schlechter gehen als heute!
Außenpolitisch würde DIE LINKE das Land isolieren. Sie ist gegen die NATO und gegen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr, obwohl dieser Einsatz ein Mandat der Vereinten Nationen und des Deutschen Bundestages hat.
Diese Rezension schreibt ein SPD-Mitglied. Ein wütendes SPD-Mitglied! Meine Partei begeht Selbstmord aus Angst vor dem Tod! Ich schäme mich für die Äußerung von Herrn Sellering! Aber auch die Bundes-SPD macht Fehler am Fließband: Koalitionen auf Landesebene aber im Bund nicht? Wer soll der SPD das glauben? Außerdem ist diese Argumentation nicht stimmig. Über den Bundesrat regiert DIE LINKE bereits mit! Das haben wir den Herren Höppner, Ringstorff und Wowereit zu verdanken!
Anstatt die "Agenda 2010", die richtig und notwendig war, zu verteidigen und inhaltlich zu erklären, biedert sich die SPD bei der Partei DIE LINKE an. Hat die SPD vergessen, dass sie zuerst unter den Kommunisten in der DDR litt? (Zwangsvereinigung von KPD und SPD zur SED).
Dieses Buch ist also auch allen Linken in der SPD zu empfehlen, die glauben, DIE LINKE könnte der SPD wieder zu neuem Glanz verhelfen. Nichts könnte falscher sein!!!
Fazit: ein notwendiges Buch, das jeder lesen sollte, dem unsere Demokratie am Herzen liegt! Jeder, der glaubt, mit der Partei DIE LINKE würde unser Land sozialer und gerechter werden, wird durch diese Lektüre eines besseren belehrt. Ich wünsche dem Buch viele Leser. Herr Knabe betreibt Aufklärung in bestem Sinne!
(Es gibt natürlich auch auf dieser Seite noch Unverbesserliche, die Herrn Knabe Übertreibung vorwerfen. Siehe die Rezension von "Vishnu", siehe Disput zwischen Vishnu" und mir beim Link "Kommentar").
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37 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
SED, SED-PDS, PDS, Linkspartei.PDS, Die LINKE - wohl kaum eine andere Partei hat in den letzten 20 Jahren derart oft ihren Namen gewechselt und sich innerlich doch so wenig verändert, weshalb sich nicht nur Hubertus Knabe verleitet sieht darin eine Ablenkungs- und Verschleierungstaktik zu vermuten, mit welcher die heutige LINKE beabsichtigt ihre direkte Verbindung zur DDR und ehemaligen SED- sowie Stasi-Kadern zu verschleiern. Mit "Honeckers Erben" leistet er einen bedeutenden Beitrag, um die LINKE als das zu enttarnen was sie ist, nämlich die SED in neuem Gewand.

Mit außenpolitisch zudem lupenreinen NPD-Positionen, einer Personalpolitik nach Marketing-Standards, welche die wahren Machtverhältnisse innerhalb der Partei verbergen soll, die sich als jugendlich-oppositionelle Alternative zu präsentieren versucht, aber in Wirklichkeit als PDS 2006 nur 3% Parteimitglieder unter 30 Jahren vorzuweisen hatte, während das Gros der Mitglieder über 60 Jahren liegt, sind die Linkspopulisten mit ihren Erzfeinden sogar im Kampf gegen jedwede Mitte vereint. Ein Phänomen das nach Knabe schon am großen Vorbild KPD zu beobachten war, die durch ihr Agitieren gegen die "Sozialfaschisten" der SPD und eine nicht weniger antidemokratische Einstellung der NSDAP unfreiwillige Schützenhilfe beim Untergang der Weimarer Republik lieferte. Knabes schlüssige Überzeugung, ein massiver Linksruck durch den Zerfall der SPD und ein Erstarken der LINKE würde auf der Gegenseite der NPD nicht wünschenswerten Aufwind und ideologische Legitimierung verschaffen. Es ist eine durchaus reale Gefahr vor der Knabe spricht, wenn er vor einem Abdriften in linke wie rechte Extrempositionen warnt.

Mit einer untragbaren Scheinheiligkeit nach wie vor von der Gründung der DDR durch eine "antifaschistische demokratische Umwälzung" zu sprechen und sich der Bezeichnung dieser als Unrechtsregime zu verwehren ist auf Seiten LINKER Politiker jedenfalls keine Seltenheit, wie Knabe aufzeigt. Die alten SED-Kader hegen und pflegen ihr überkommenes Geschichtsbild und wohl auch Walter Ulbrichts Aussage "Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand behalten." Angesichts der Salamitaktik, mit der die sowjetische Besatzungszone einem autoritären Regime unterworfen wurde, das politische Gegner verschwinden und Flüchtlinge erschießen ließ. Mag sein, dass Hubertus Knabes Argumente teilweise polemisch wirken, aber das ändert herrlich wenig an der Wahrheit seiner Aussagen. Knabe zeigt auf wie die DDR langsam Entdemokratisiert werden konnte und es den Kadern dennoch gelang ihre Partei nach dem Fall der Mauer zu retten.

Eindrücklich belegt Knabe wie wenig die LINKE seit dem Untergang der DDR in ihrem Kern demokratisch geworden ist und vor allem davon profitiert, dass sie mangels eines geeigneten Fusionspartners nach der Wende als einzige echte "Ostpartei" übrig geblieben ist. Dank des hohen Organisationsgrads und in Sicherheit gebrachtem ehemaliges Staatsvermögen, das später über als Treuhänder eingesetzte Institutionen in die Parteikasse zurückfließen sollte, konnte sich die SED-PDS genauso retten, wie durch Gregor Gysis erfolgreicher Bemühungen, dank der die SED nicht wie NSDAP oder KPdSU durch ein einschlägiges Verbotsgesetz aufgelöst werden musste. Dabei bemängeln möchte ich lediglich Knabes Praxis das Jahreseinkommen der Partei von 2007 mit 22 Millionen auch aufgrund der jeweiligen Abgeordnetengehälter zu errechnen. Ohnedies ist Knabes Offenlegung der Parteifinanzierung wie eben durch die als Treuhänder eingesetzt Institutionen, welche die LINKE einerseits organisatorisch durch eigene Experten und eben auch den gewissen Rückfluss des einstigen DDR/SED-Vermögens höchst interessant und bestürzend.

Fazit:
Trotz aller Kritik an der Linkspartei ist Hubertus Knabe mit "Honeckers Erben" noch ein durchaus objektiver Bericht über die LINKE gelungen, der ihre gerne verdrängte Vergangenheit und so manch schmutzige Praktiken der führenden Parteikader offen legt.
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Vor 23 Monaten von MAH veröffentlicht
Ein mutiger Mann - negative Kritik schlägt fehl
Hubertus Knabe ist ein wirklich mutiger Mensch. Immer wieder hält er der Gesellschaft den Spiegel vor und traut sich auch, Verhalte zu schildern, die gewiss Klagen nach sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2010 von P. Essen
Sehr einseitige Darstellung
Knabe wuchs in Mülheim an der Ruhr auf !
Also keine Ahnung, wie das tägliche Leben in der ehemaligen DDR wirklich war! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2009 von Thommi Tux
Informativ und bedenkenswert
Mit Akribie stellt Hubertus Knabe, der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen im ehemaligen zentralen Untersuchungsgefängnis des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2009 von Dr. Josef Spindelböck
Super
So menschelnd und charmant sie sich aus präsentieren mag: die LINKE steht nicht für einen demokratischen Rechtsstaat, sondern vielmehr für eine geschlossene... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2009 von TKr
Beurteilung der Analyse von Hubertus Knabe über die Nachfolger...
Analyse der Nachfolgerorganisationen der PDS. Fundiert geschrieben. Viele Zitate von "Genossen", teils aus Geheimprotokollen. Lesen Sie weiter...
Am 9. Mai 2009 veröffentlicht
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