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Homo sacer: Die souveräne Macht und das nackte Leben (edition suhrkamp) Taschenbuch – 25. Februar 2002

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 10 (25. Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518120689
  • ISBN-13: 978-3518120682
  • Originaltitel: Homo sacer. Il potere sovrano e la nuda vita
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 1,3 x 17,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Giorgio Agamben wurde 1942 in Rom geboren. Er studierte Jura, nebenbei auch Literatur und Philosophie. Der entscheidende Impuls für die Philosophie kam allerdings erst nach Abschluß des Jura-Studiums über zwei Seminare mit Martin Heidegger im Sommer 1966 und 1968. Neben Heidegger waren seitdem Michel Foucault, Hannah Arendt und Walter Benjamin wichtige Bezugspersonen in Agambens Denken.
Als Herausgeber der italienischen Ausgabe der Schriften Walter Benjamins fand Agamben eine Reihe von dessen verloren geglaubten Manuskripten wieder auf. Seit Ende der achtziger Jahre beschäftigt sich Agamben vor allem mit politischer Philosophie. Er lehrt zur Zeit Ästhetik und Philosophie an den Universitäten Venedig und Marcerata und hatte Gastprofessuren u.a. in Paris, Berkeley, Los Angeles, Irvine.

 


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

64 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kallikles am 6. Juni 2002
Format: Taschenbuch
Agamben knüpft in seinem brillianten Werk an drei Überlegungen der abendländischen Philosophie: Aristoteles' Spaltung des Lebens in privates und öffentliches Leben, der Begriff des "homo sacer" ("heiliger" oder "verfluchter Mensch") aus dem Römischen Recht sowie Carl Schmitts Souveränitätsbegriff: "Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet". Auf dem Rücken dieser drei Thesen und mit Hilfe vieler anderer philosophischer Klassiker versucht er die Souveränität als das durchgänige Merkmal der abendländischen Politikgeschichte festzumachen, indem er den Begriff des "homo sacer" reaktiviert, welcher im alten Rom für Menschen stand, die straflos getötet, jedoch nicht geopfert werden durften. Agamben glaubt, dass sich diese Entwicklung bis in die Gegenwart erhalten hat und ihren schliesslichen "Höhepunkt" im "Lager", also dem KZ bzw. Gulag im 20. Jahrhundert erlebte. In diesem Fall passt er Schmitts Souveränitätsbegriff dieser Entwicklung an: "Souverän ist, wer töten kann, ohne einen Mord zu begehen." Eine beängstigende Vision, die Agamben entwirft, denn er glaubt, dass durch die Gentechnologie diese Situation noch verschärft wird und plädiert deshalb für eine Biopolitik a'la Foucault. Brilliantes Buch!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Gotter am 31. März 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wenn Philosophie tatsächlich "ihre Zeit auf den Begriff gebracht" ist, dann ist Giorgio Agambens "Homo sacer" das wichtigste philosophische Buch seit Jahren, wenn nicht gar seit Jahrzehnten. Politisch ist dieser Text weniger durch den expliziten Entwurf einer politischen Philosophie, als vielmehr durch harte Arbeit am Begriff und der Aufdeckung der ontologischen Grundkonstellation unserer globalisierten Welt. "Die Politik ist nun buchstäblich die Entscheidung über das Unpolitische (das heißt das nackte Leben)", heißt es lapidar auf Seite 182. Hier spannt sich der weite Bogen der Biomacht von Guantanamo bis zum Kongo, von der modernen Medizin bis zu Hartz IV (der Sozialstaat als biopolitischer Kontrollstaat), vom Irak-Krieg bis zur Gentechnik usw. Agambens Text ist nichts weniger, als der Versuch, "das Feld für jene neue Politik frei zu machen, die im wesentlichen noch zu erfinden bleibt" (S. 21). Und er hat das Feld in der Tat beeindruckend geräumt. Manche Passagen sind in ihrer Unerbittlichkeit der Aufdeckung dessen, was wir als Menschheit gerade mit uns selber tun, kaum zu ertragen; doch diese Reinigung wirkt letzten Endes befreiend. Am Ende kommt ein revolutionärer Humanismus zum Vorschein, der das Leben liebt und ihm vertraut.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 30. Mai 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Nun ist es also an der Zeit, den Mythos von der Gründung des modernen Staates von Hobbes bis Rousseau noch einmal zu lesen." Die Gründung ist niemals abgeschlossen, sondern in Form von souveränen Entscheidungen fortwährend wirksam. Das Leben in diesem Staat verändert sich ebenso, als psycho-historischer Prozess. Die Gesetze in diesem Staat sind von Menschen gemacht, aber müssen allein im Sinne Kants gelten und damit Allgemeingültigkeit erlangen, die in reinster Form zur Geltung ohne Bedeutung wird. (vgl.: Vor dem Gesetz, Franz Kafka) Der Mensch, aus der Gemeinschaft ausgestoßen, wird da zum Homo sacer, wo seine Existenz ohne Bedeutung ist. Sacer in der Übersetzung von 'heilig' und 'verflucht' zeigt den oszillierenden Charakter des Nicht-in-der-Gemeinschaft-Seins.

Agamben ist einer der großen Denker des 21. Jahrhunderts. Seine Aufschlüsslung des menschlichen Lebens, beginnend mit Aristoteles' Dualismus von zoe (privat) und bios (öffentlich) , über die römische Zusammenlegung in 'vita' und der dann wieder auftrennenden zusätzlichen Bedeutung in 'vitae necisque potestas' hat er stark verwoben mit dem Begriff der souveränen Macht. "Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet" sagte Carl Schmitt und hier ist die Teilhabe an sich im Ganzen zu sehen. Recht sprechen für alle und in diesem Kreise sich befinden, ist das eine, wo doch der Souverän qua Amt sich außerhalb befinden muss, um den Ausnahmezustand zu bestimmen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rainer Roth am 29. November 2010
Format: Taschenbuch
Es fällt schwer, voraussetzungslos dieses Buch zu verstehen. So ging es mir. Die Theorie der Biopolitik habe ich zum ersten Mal aus diesem Buch vernommen. Foucault hatte bis zur Lektüre dieses Buches für mich undeutlich etwas mit einem Pendel zu tun. Und der Jurist Carl Schmitt, dessen Staats- und Verfassungstheorie grundlegend für Agamben sind, war für mich ein zumindest zweitweilig ein Nazi und lebenslang ein Antisemit. Keine guten Voraussetzungen, um dieses Buch zu verstehen oder den Versuch dazu unternehmen zu wollen.

Meine mehr auf Affinität als auf Wissen beruhende Orientierung am lateinischen Kulturkreis (im Gegensatz zum angelsächsisch-amerikanischen) wurde geschmeichelt durch die vielen lateinischen, französischen und italienischen Zitate, die dankenswerter Weise vom brillanten Übersetzer, der diese Erwähnung verdient, mit übersetzt wurden (mehr oder minder akkurat, aber ob meiner oberflächlichen Sprachkenntnisse steht mir die Kritik nicht zu). Auch Griechisch kommt viel vor (auch übersetzt) und ein wenig Englisch.

Der sprachliche Schwerpunkt im Lateinischen deutet an, dass hier lange Entwicklungslinien der europäischen Philosophiegeschichte und der Rechtsgeschichte rezipiert werden. Beschämend für mich als Mitglied der deutschen Bevölkerung (!) sind die exzellenten Kenntnisse, die der Autor über die deutsche Philosophie des 18. und 19. Jahrhundert besitzt. Gleiches gilt seinen Kenntnissen der deutschen Rechtswissenschaft des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Von Savigny, Ihering, Binding und natürlich Carl Schmitt - offenbar Präsenzwissen des Autors.
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