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Homo faber: Ein Bericht Taschenbuch – 1. März 1977


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 82 (1. März 1977)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518368540
  • ISBN-13: 978-3518368541
  • Größe und/oder Gewicht: 10,9 x 1,3 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (160 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 732 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Max Frisch (1911-1991), einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, konnte nicht nur mit dem Wort etwas erschaffen: Er arbeitete auch erfolgreich als Architekt. Über journalistische Arbeiten und erste literarische Versuche fand er schließlich seinen eigenen Stil als Autor. In seinen Essays, Erzählungen, Hörspielen, Dramen und Romanen war er nicht nur ein großer Literat, sondern auch ein streitbarer Humanist. Sein kritischer Geist rieb sich an seiner Schweizer Heimat ebenso wie an Demagogen in aller Welt - um doch anlässlich seines 75. Geburtstags ernüchtert festzustellen: "Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb." Bekannt wurde er u. a. mit den Romanen "Stiller", "Homo Faber" und "Sein Name sei Gantenbein" sowie Theaterstücken wie "Andorra" und "Triptychon".

Foto (c) Suhrkamp Verlag

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Manteuffels Lesung trifft den Ton des Technokraten. Frisch hätte seine Freude." (FULDAER ZEITUNG) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Homo Faber. Ein Bericht
OA 1957 Form Roman Epoche Moderne
In seinem Roman Homo Faber bearbeitet Frisch ein aktuelles Phänomen der 1950er Jahre: die fortschreitende Technisierung der westlichen Welt und den damit einhergehenden Glauben an die völlige Erklärbarkeit und Durchschaubarkeit des Lebens. Der lateinische Terminus »Homo faber« bezeichnet den »Mensch als Verfertiger«, der sich mit Hilfe von Werkzeugen die Welt zu Nutze macht. Mit seinem Protagonisten Walter Faber zeigt Frisch einen solchen handlungsorientierten Menschen, in dessen durchweg rationalem und technokratischem Weltbild Schicksalsgläubigkeit keinen Platz hat. Tragischerweise wird das Leben des Selbstsicheren durch eine Reihe von schicksalhaften Zufällen zerstört.
Inhalt: Mit einem Flug nach Caracas beginnt für den Ingenieur Faber eine Reise in seine Vergangenheit. Im Flugzeug sitzt er neben dem Bruder seines ehemaligen Freundes Johannes und erfährt, dass Johannes Hanna geheiratet hat, die in den 1930er Jahren ein Kind von Faber erwartete. Faber schlug damals eine Heirat vor, akzeptierte das Kind aber nur widerwillig. Hanna trennte sich daraufhin von ihm und zeigte sich zu einer Abtreibung entschlossen.
Nach einer Notlandung in der mexikanischen Wüste reisen die beiden Männer gemeinsam nach Guatemala, um Johannes zu besuchen. Sie finden ihn tot vor: Er hat sich erhängt. Auf der Überfahrt nach Europa – die er spontan einem Flug vorgezogen hat – lernt Faber die junge Sabeth kennen, die ihn an Hanna erinnert. Die beiden verlieben sich ineinander und unternehmen eine gemeinsame Europareise, auf der sich herausstellt, dass Sabeth tatsächlich die Tochter der seit vielen Jahren in Athen lebenden Hanna ist. Sabeth hält Johannes für ihren Vater; Faber ist nur zu gern bereit, diesen Glauben zu teilen und die beiden verbringen eine Nacht miteinander. Tage später wird Sabeth am Strand von einer Schlange gebissen, weicht vor dem ihr zur Hilfe eilenden Faber zurück und schlägt mit dem Kopf auf. Im Athener Krankenhaus wird ein Gegengift verabreicht; da Faber aber nicht von dem Sturz berichtet, bleibt eine Gehirnblutung unerkannt, an der Sabeth stirbt. Mittlerweile hat Faber von Hanna erfahren, was er eigentlich schon wuss-te: Er selber ist Sabeths Vater. Allen Versuchen der Selbstrechtfertigung zum Trotz fühlt Faber sich schuldig. Wieder auf Reisen, entschließt er sich zu einer neuen Lebensweise und erfährt einen direkteren, sinnlichen Zugang zur Welt. Ein Zusammenleben mit Hanna erwägend kehrt er nach Athen zurück.
Mit seinen zahlreichen Hinweisen auf die griechische Antike kann der Roman nicht nur wegen der Inzest-Thematik als moderne Variante des Ödipus-Mythos (Stichwort R S. 377) gelesen werden. Wie Ödipus, der meint, seinem Schicksal entgehen zu können, ist auch Faber, der das ganze Leben für kalkulierbar hält, Überheblichkeit vorzuwerfen. Einig sind die beiden Figuren schließlich auch in ihrer erlebten Schuldhaftigkeit, vor der sie das Wissen um die eigene Unwissenheit nicht bewahren kann.
Struktur: Frisch macht seinen Protagonisten zum Erzähler der eigenen Geschichte. Der Roman besteht aus den Aufzeichnungen Fabers, in denen sich ein rückblickender Bericht mit aktuellen Tagebuchaufzeichnungen vermischt. Die Reflexionen Fabers sind dabei von selbstentlarvender Subjektivität – noch in der Rückschau verharrt er in alten Denkmustern und hadert mit dem Unerkärlichen. Der Bericht endet unmittelbar vor einer Magenoperation, der Faber sich unterziehen muss – der tragische Held des Romans scheint diese nicht zu überleben.
Wirkung: Seit seinem Erscheinen ist der Roman ein großer Publikumserfolg von ungebrochener thematischer Aktualität. Der Text gehört zu den beliebtesten Stoffen für die (Schul)unterrichtslektüre und wurde 1991 von Volker Schlöndorff (* 1939) verfilmt. A. K.

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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Wolf am 30. Dezember 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Max Frischs Roman "Homo Faber", der Bericht eines Ingenieurs, zählt mit Recht zu den besten deutschsprachigen Romanen des 20. Jahrhunderts. Der Erzähler Walter Faber, ein UNESCO-Ingenieur, hat sich das rein rationale Weltbild eines puren Technikers zugelegt. Mit Kunst, die ja der Ratio zuwider läuft, kann er nichts anfangen und Gefühle sind für ihn die großen Schwächen des Menschen; folgerichtig sieht er in emotionslosen, aber perfekt funktionierenden Maschinen sein Daseinsideal verkörpert. Doch im Laufe seines Berichts zeigt sich, dass Faber mit diesem Ungenügen sich selbst verleugnet, denn zu zwischenmenschlichen Beziehungen ist er nicht in der Lage.

Erst die Beziehung zur jungen Sabeth reißt ihn wieder hinein ins Leben; er beginnt, Dinge wieder zu erleben, Spontaneität auszuleben und ist auch zur Liebe fähig. Doch diese Liaison birgt ein verhängnisvolles und folgenschweres Geheimnis in sich, das Fabers Versagen zum Ausdruck bringt.

Max Frischs Roman ist keine Geschichte über das Schicksal. Sie zeigt vielmehr in ihrer Verkettung unwahrscheinlichster Ereignisse die Realitätsferne des rein technischen Weltbildes. Faber durchläuft in seinem Bericht eine gewaltige Entwicklung, so dass er am Ende Erzähltes nivellieren muss: "Alle Zeugnisse von mir wie Berichte, Briefe, Ringheftchen, sollen vernichtet werden, es stimmt nichts. Auf der Welt sein: im Licht sein. Irgendwo (wie der Alte neulich in Korinth) Esel treiben, unser Beruf! - aber vor allem: standhalten dem Licht, der Freude (wie unser Kind, als es sang) im Wissen, dass ich erlösche im Licht über Ginster, Asphalt und Meer, standhalten der Zeit, beziehungsweise Ewigkeit im Augenblick. Ewig sein: gewesen sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dany am 30. August 2013
Format: Kindle Edition
Der Ingenieur Walter Faber ist ein „echter Kerl“. Er ist am liebsten von Technik umgeben und am glücklichsten, wenn er an etwas herumwerken kann. Den Glauben an Schicksal oder Bestimmung hält er für weibisches Getue. Die Kunst und die Natur sind ihm fremd, letztere betrachtet er am liebsten durch seine Kamera, aber echt erleben möchte er sie nicht. Auch seine Mitmenschen sind für ihn oft anstrengend und unverständlich.
Walter wird nun durch eine Verkettung von Umständen dazu gebracht, sein bisheriges Leben in Frage zu stellen und die Vergangenheit holt ihn ein.
Bei der Notlandung seines Flugzeugs in der Wüste von Mexico lernt er einen Passagier kennen, der sich als der Bruder seines Jugendfreunds Joachim herausstellt. Obwohl er in Venezuela die Montage von Turbinen überwachen soll, handelt Faber aus einer Laune heraus und begleitet Herbert, um Joachim wiederzusehen. Doch als sie auf der entlegenen Tabakplantage ankommen, hat sich Joachim vor ein paar Tagen erhängt. Walter erinnert sich immer mehr an seine und Joachims gemeinsame Freundin Hanna, eine Jüdin, die er insgeheim noch immer liebt. Hanna erwartete ein Kind von ihm und er wollte sie heiraten, damit sie in der Schweiz einer Verfolgung durch die Nazis entkam. Damals wollte er sich seine Gefühle aber nicht eingestehen (und zulassen), so dass er die Heirat nur als Pflicht ansah. Weil er keine Verantwortung übernehmen wollte und das Kind lieber abtreiben lassen wollte, kam es aber nicht zu einer Verbindung mit Hanna. Er musste der Arbeit wegen fort und Hanna heiratete Joachim. Er glaubt, dass sie das Kind seinem Wunsch nach abgetrieben hat.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hugo Humpelbein TOP 500 REZENSENT am 3. Oktober 2007
Format: Taschenbuch
In der 12. Klasse musste ich "Homo Faber" in Deutsch lesen. Es war von Anfang an nicht langweilig, was nach mehreren ungenießbaren Lektüren des Leistungskurses schon erfreulich war. Was ich auch sofort gut fand: ich las nicht nur Literatur, sondern auch eine teilweise zynisch geschriebene Geschichte, bei der gelegentliche kleine, ungefährliche Lachanfälle nicht auszuschließen waren.
Ich las die meisten Seiten laut vor mich hin und versuchte, den Sprachstil passend dabei zu betonen. Dies war besonders leicht, da Max Frisch einen Ich-Erzähler gewählt hat. Es war, als schnüffelte ich im Tagebuch eines Fremden, der seine Erlebnisse nicht trocken genug schildert, um es wieder beiseite zu legen. Emotionen kommen interessanterweise nie richtig zum Vorschein - sie werden vom Erzähler einfach weggelassen. Noch besser hätte mir die Geschichte gefallen, wenn Walter Faber am Ende durch den entscheidenden Lebenseinschnitt (den ich hier nicht vorwegnehmen will) zum bemitleidenswerten Sympathieträger würde. Es kann aber sein, dass der Autor das gerade nicht wollte, um die Einstellung der Homo Fabers auf diesem Planeten zu kritisieren: solche Leute ändern sich eben nie.
Es gibt eine Verfilmung zum Roman, die ich aber weniger hoch einstufe, weil nur im Buch alle Ansichten,Gedanken und Defizite des Protagonisten deutlich werden.
Manche Bücher sind wirklich zum Lesen geschrieben, nicht nur dafür, dass der Schreiber Geld verdient. "Homo Faber" zählt dazu.
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