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Homo faber: Ein Bericht [Kindle Edition]

Max Frisch
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (157 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Manteuffels Lesung trifft den Ton des Technokraten. Frisch hätte seine Freude." (FULDAER ZEITUNG)

Rezension

Der Zusatztitel "Ein Bericht" des wohl bekanntesten, 1957 erschienenen Romans von Max Frisch ist symptomatisch: Er charakterisiert den Ich-Erzähler als rationalitätsgläubigen Menschen. Und er bezeichnet die Form seiner sachlichen Erinnerung. Walter Fabers Leben bestimmt ein technologisch-mathematisches Weltbild. Durch eine Reihe von 'Zufällen' wird die Identität des Ingenieurs erschüttert: Zuerst lernt er den Bruder seines Jugendfreundes kennen. Joachim hatte Hanna, damals Fabers Freundin, geheiratet. Dann trifft Faber auf einer Schiffspassage die junge Sabeth. Er begleitet sie auf ihrer Reise durch Südfrankreich und Italien bis nach Griechenland. Er will das junge Mädchen heiraten. Geschickt gelingt es ihm immer wieder, seinen Verdacht wegzuwischen. Doch Sabeth ist seine Tochter. Zum Inzest kommt am Ende auch noch, dass er den tödlichen Unfall Sabeths nicht verhindern konnte.

Max Frisch, 1911 bis 1991, wurde berühmt durch "Stiller, "Mein Name sei Gantenbein", "Montauk" und "Biedermann und die Brandstifter". Fabers Bericht wird von Felix von Manteuffel, einem der großen deutschen Schauspieler der Gegenwart, im kargen, trockenen Stil des Ingenieurs vorgetragen. Seine Stimme trifft die Sachlichkeit und Distanz zu allem, was den Helden selbst betrifft. Eine glaubwürdige Interpretation von unschuldiger Schuld und schicksalhaftem Verhängnis. Vollständige Lesung, Spieldauer: ca. 450 Minuten, 5 MC. Erhältlich auf 7 CD oder 5 MC. Mit Booklet.

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Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1135 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 172 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3518368540
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (22. Mai 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006M4ADW8
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (157 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #3.562 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Max Frisch (1911-1991), einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, konnte nicht nur mit dem Wort etwas erschaffen: Er arbeitete auch erfolgreich als Architekt. Über journalistische Arbeiten und erste literarische Versuche fand er schließlich seinen eigenen Stil als Autor. In seinen Essays, Erzählungen, Hörspielen, Dramen und Romanen war er nicht nur ein großer Literat, sondern auch ein streitbarer Humanist. Sein kritischer Geist rieb sich an seiner Schweizer Heimat ebenso wie an Demagogen in aller Welt - um doch anlässlich seines 75. Geburtstags ernüchtert festzustellen: "Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb." Bekannt wurde er u. a. mit den Romanen "Stiller", "Homo Faber" und "Sein Name sei Gantenbein" sowie Theaterstücken wie "Andorra" und "Triptychon".

Foto (c) Suhrkamp Verlag

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Wolf
Format:Gebundene Ausgabe
Max Frischs Roman "Homo Faber", der Bericht eines Ingenieurs, zählt mit Recht zu den besten deutschsprachigen Romanen des 20. Jahrhunderts. Der Erzähler Walter Faber, ein UNESCO-Ingenieur, hat sich das rein rationale Weltbild eines puren Technikers zugelegt. Mit Kunst, die ja der Ratio zuwider läuft, kann er nichts anfangen und Gefühle sind für ihn die großen Schwächen des Menschen; folgerichtig sieht er in emotionslosen, aber perfekt funktionierenden Maschinen sein Daseinsideal verkörpert. Doch im Laufe seines Berichts zeigt sich, dass Faber mit diesem Ungenügen sich selbst verleugnet, denn zu zwischenmenschlichen Beziehungen ist er nicht in der Lage.

Erst die Beziehung zur jungen Sabeth reißt ihn wieder hinein ins Leben; er beginnt, Dinge wieder zu erleben, Spontaneität auszuleben und ist auch zur Liebe fähig. Doch diese Liaison birgt ein verhängnisvolles und folgenschweres Geheimnis in sich, das Fabers Versagen zum Ausdruck bringt.

Max Frischs Roman ist keine Geschichte über das Schicksal. Sie zeigt vielmehr in ihrer Verkettung unwahrscheinlichster Ereignisse die Realitätsferne des rein technischen Weltbildes. Faber durchläuft in seinem Bericht eine gewaltige Entwicklung, so dass er am Ende Erzähltes nivellieren muss: "Alle Zeugnisse von mir wie Berichte, Briefe, Ringheftchen, sollen vernichtet werden, es stimmt nichts. Auf der Welt sein: im Licht sein. Irgendwo (wie der Alte neulich in Korinth) Esel treiben, unser Beruf! - aber vor allem: standhalten dem Licht, der Freude (wie unser Kind, als es sang) im Wissen, dass ich erlösche im Licht über Ginster, Asphalt und Meer, standhalten der Zeit, beziehungsweise Ewigkeit im Augenblick. Ewig sein: gewesen sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eins meiner Lieblingsbücher 30. August 2013
Von Dany
Format:Kindle Edition
Der Ingenieur Walter Faber ist ein „echter Kerl“. Er ist am liebsten von Technik umgeben und am glücklichsten, wenn er an etwas herumwerken kann. Den Glauben an Schicksal oder Bestimmung hält er für weibisches Getue. Die Kunst und die Natur sind ihm fremd, letztere betrachtet er am liebsten durch seine Kamera, aber echt erleben möchte er sie nicht. Auch seine Mitmenschen sind für ihn oft anstrengend und unverständlich.
Walter wird nun durch eine Verkettung von Umständen dazu gebracht, sein bisheriges Leben in Frage zu stellen und die Vergangenheit holt ihn ein.
Bei der Notlandung seines Flugzeugs in der Wüste von Mexico lernt er einen Passagier kennen, der sich als der Bruder seines Jugendfreunds Joachim herausstellt. Obwohl er in Venezuela die Montage von Turbinen überwachen soll, handelt Faber aus einer Laune heraus und begleitet Herbert, um Joachim wiederzusehen. Doch als sie auf der entlegenen Tabakplantage ankommen, hat sich Joachim vor ein paar Tagen erhängt. Walter erinnert sich immer mehr an seine und Joachims gemeinsame Freundin Hanna, eine Jüdin, die er insgeheim noch immer liebt. Hanna erwartete ein Kind von ihm und er wollte sie heiraten, damit sie in der Schweiz einer Verfolgung durch die Nazis entkam. Damals wollte er sich seine Gefühle aber nicht eingestehen (und zulassen), so dass er die Heirat nur als Pflicht ansah. Weil er keine Verantwortung übernehmen wollte und das Kind lieber abtreiben lassen wollte, kam es aber nicht zu einer Verbindung mit Hanna. Er musste der Arbeit wegen fort und Hanna heiratete Joachim. Er glaubt, dass sie das Kind seinem Wunsch nach abgetrieben hat.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie ich den Roman mit 18 erlebt habe 3. Oktober 2007
Von Hugo Humpelbein TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In der 12. Klasse musste ich "Homo Faber" in Deutsch lesen. Es war von Anfang an nicht langweilig, was nach mehreren ungenießbaren Lektüren des Leistungskurses schon erfreulich war. Was ich auch sofort gut fand: ich las nicht nur Literatur, sondern auch eine teilweise zynisch geschriebene Geschichte, bei der gelegentliche kleine, ungefährliche Lachanfälle nicht auszuschließen waren.
Ich las die meisten Seiten laut vor mich hin und versuchte, den Sprachstil passend dabei zu betonen. Dies war besonders leicht, da Max Frisch einen Ich-Erzähler gewählt hat. Es war, als schnüffelte ich im Tagebuch eines Fremden, der seine Erlebnisse nicht trocken genug schildert, um es wieder beiseite zu legen. Emotionen kommen interessanterweise nie richtig zum Vorschein - sie werden vom Erzähler einfach weggelassen. Noch besser hätte mir die Geschichte gefallen, wenn Walter Faber am Ende durch den entscheidenden Lebenseinschnitt (den ich hier nicht vorwegnehmen will) zum bemitleidenswerten Sympathieträger würde. Es kann aber sein, dass der Autor das gerade nicht wollte, um die Einstellung der Homo Fabers auf diesem Planeten zu kritisieren: solche Leute ändern sich eben nie.
Es gibt eine Verfilmung zum Roman, die ich aber weniger hoch einstufe, weil nur im Buch alle Ansichten,Gedanken und Defizite des Protagonisten deutlich werden.
Manche Bücher sind wirklich zum Lesen geschrieben, nicht nur dafür, dass der Schreiber Geld verdient. "Homo Faber" zählt dazu.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Tolle Geschichte
Es gibt nichts zum aussetzen. Ich mag dieses Buch. Ich find es super und die Lieferung und die Qualität ohne Probleme erhalten! Das Buch ist ein muss
Vor 1 Monat von Duska veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gäähn...Schullektüre
Ja, muss man im Abi lesen...habs angefangen, eingepennt: nicht meins...aber manche mögens. Steckt was dahinter? Sicher: Macht euch Gedanken.... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Michel de Montainge veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kein Kommentar
leider habe ich zwei Homo Faber Versionen entlehnt und nie zurück erhalten, sodass ich mir nun meine hoffentlich letzte Version für die Bibliothek bestellt habe. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von ingrid windisch veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen blabla
Nicht mein fall..
Soll mir mal einer erklären, was alle an dem so toll finden? Ist nichts besonderes an der Geschichte, die das rechtfertigen würde.
Vor 4 Monaten von Walter veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen nochmal ausgegraben
Ich habe nach vielen Jahren diese ehemalige Schullektüre wieder zur Hand genommen und festgestellt: ein tolles Buch! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Buchfee veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Das muss man gelesen haben..
. behaupten die Lehrer.
ich empfinde da anders.
Musste das Buch für die Schule kaufen. Kann man lesen, gehört aber nicht zu meinen Lieblingsbüchern.
Vor 6 Monaten von Inge Menihart veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Kauf lohnt sich!
Ich mag die Unterrichtsmaterialien aus dem Oldenbourgverlag, weil sie alle wesentlichen Aspekte des jeweiligen Werkes aufgreifen, gutes Zusatzmaterial bieten, aber auch die... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Moustique veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Zu viel Worte um etwas zu sagen.
Home faber. Dieses Buch habe ich gewählt, weil ich Max Frisch verstehen wollte. Mit diesem Buch habe ich das nicht abgeschafft. Einige Kapitel haben mich beeindruckt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Jürg Widmer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Das Buch braucht Aufmerksamkeit
Walter Faber alias "Homo faber" ist ein rational denkender Mensch, der für alles eine weltliche Erklärung hat und den nichts aus der Ruhe bringt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von KKBA veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen 1a
super nettes teil. kann man einfach nur weiter empehlen. über den preis kann man auch nicht meckern. kann man einfach nur gebrauchen
Vor 7 Monaten von hhk veröffentlicht
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