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Homo Sapiens: Leben im 21. Jahrhundert - Was bleibt vom Menschen? Taschenbuch – 1. Oktober 2000


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 509 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Oktober 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548750265
  • ISBN-13: 978-3548750262
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 145.047 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 23. März 2004
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
...und in die des Menschen
Über die Visionen kann man streiten, insbesondere weil bei Verdopplung der Prozessorgeschwindigkeit sich nicht die Leistungsfähigkeit der Programme verdoppelt. Das kennt ja jeder von seinem eigenen PC. Die Softwaretechnologie müsste mit der Entwicklung der Rechnerarchitektur schritt halten können, und das ist bisher bei weitem nicht der Fall. Ich sehe es im Moment noch so, das der Mensch an der Komplexität der Programme scheitert und die exponentiell zunehmende Rechengeschwindigkeit nicht entsprechend nutzen kann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "jonathan_josenhans" am 12. April 2003
Format: Taschenbuch
Ray Kurzweil zeigt in dem Buch 'Homo Sapiens' seine Vision für das Leben im 21. JH auf. Dies ist eine Vision die für Atheisten als Religionsersatz herhalten kann.
Der Mensch wird nach Kurzweil seine stofflichen Grenzen überwinden und sich auf Datenverarbeitungsnetzwerke übertragen. Hierduch wird es uns möglich sein unsere geistige Leistung exponentiell zu steigern. Der Mensch wird sich von seine Grundübeln lossagen können und volkommen selbstbestimmt in einer Art 'Matix' leben. Sterblichkeit wird ein abstraktunm werden, dass in vielen milliarden Jahren, wenn die Sonne ihre Energie aufgebracht hat, wieder aktuell werden wird.
Die Plausibilität seine visionären Thesen sichert Kurzweil über empirische Betrachtungen vergangener Entwicklungen ab, die er fortschreibt. 'Homo Sapiens' ist ganz klar ein populärwissenschaftliches Buch das zwar auch die obligatorischen Fußnoten (über 100) enthält, aber so angelegt ist, dass man es sehr gut lesen kann. Der Schreibstil ist lässig, aber immer angemessen.
Da Kurzweil eine Prognose für eine hundertjährige Entwicklung wagt, sind manche Prognosen oder vieleicht besser Visionen sehr gewagt. Dieses Buch ist insofern mehr ein Visionärer Blick in die (meiner Meinung großartige Zukunft) als eine trockene wissenschaftliche Abhandlung.
Ich kann nur jedem empfehlen dieses Buch zu lesen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Hitzges am 1. Februar 2003
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch untersucht die weitere Entwicklung des Menschen. Der Computer hat nach Auffassung des Autors Ray Kurzweil bereits maßgeblichen Anteil in unserem Leben und auf unsere Art zu Denken genommen. Die rasend schnelle Entwicklung und Verbreitung der Computer im letzten Jahrhundert wird akribisch und detailliert examiniert. Dies geschieht in guter verständlicher Form, ohne den Leser mit technischen Spitzfindigkeiten zu langweilen. Der Name des Autor steht hierfür Pate. Versorgt mit diesem umfangreichen Grundwissen geht es weiter mit Überlegungen über des Zukunft des Menschen und des Computers. Hier wird es richtig spannend, denn der Autor backt keine kleinen Brötchen, sondern lässt seinen Visionen freien Lauf. Er wagt in vier Kapiteln Aussagen über die Zeit 2009, 2019, 2029 und 2099. Es geht ganz harmlos und recht praktisch los, z.B. mit virtuellen Ansprechpartnern. Dann geht es aber sprunghaft in Regionen, denen man kaum folgen möchte, in knapp zwanzig Jahren soll die Rechenleistung eines menschlichen Gehirn bei Computern unter 1.000 $ möglich sein. Die weiteren Ideen sind noch gewagter.
Klar, diese Überlegungen müssen spekulativ sein. Auf dem derzeitigen Buchmarkt gibt zwei Lager der Zukunftsdenker, die Pessimisten und die Optimisten. Kurzweil gehört uneingeschränkt in das Lager der Positivisten. Der objektive Leser sollte aber Bücher beider Gruppierungen lesen.
Das Buch hat ein umfangreicher Inhaltsverzeichnis, dessen Untertexte bereits erkennen lassen, worum es in den einzelnen Kapiteln geht. Gut einhundert Seiten Anhang, Anmerkungen, Personen- und Sachregister machen das Werk zu einer Fundgrube weiterer Fakten und Schriften über dieses spannende Gebiet. Allein dieser Anhang ist schon für den an diesem Themen interessierten Leser den Buchpreis wert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andre Pliska am 26. Oktober 2001
Format: Taschenbuch
Ein gutes Buch was sich auch mal wagt über den Tellerrand zu schauen und viele Dinge aus einer anderen Perspektive zu beschauen !
nett! und spannend zu lesen !
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gordon Breckner am 5. Juli 2001
Format: Taschenbuch
Ein faszinierendes Buch darüber, was uns in Zukunft erwarten könnte. R. Kurzweil setzt die Geschichte der Evolution in ein modernes Licht. Nach seiner brillianten Theorie gibt es weder den puren, klassischen Darwinismus, noch den modernen Punktualismus. Er entwickelt eine neue, symbiotische Ansicht, und läßt den Leser am Entwicklungsprozeß teilhaben.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kunde am 4. Juli 2004
Format: Taschenbuch
Homo s@piens ist aus folgenden Gründen eher enttäuschend:
- Kurzweils Schlussfolgerungen sind teils aus der Luft gegriffen und unlogisch, z.B. hat ein Computer nicht gleich menschlichen Verstand, nur weil er die gleiche Rechenleistung besitzt (es kommt sehr stark auf Strukturen an) usw.
- er stellt unbegründete Behauptungen auf
- er vereinfacht die Welt in falscher Weise und führt zwanghaft alles auf Exponentialfkt. zurück
- sein Buch ist ein Abklatsch des um Lichtjahre besseren, aber auch nicht perfekten "Zukunftsvisionen" von Michio Kaku
Kurzweil ist ein echter MIT-Schüler, zwei Sterne gibt es für den doch vorhandenen Unterhaltungswert, aber wer gründliche Analysen erwartet, sollte die Finger von diesem Buch lassen oder zumindest kritisch lesen.
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