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Homo Erraticus

Homo Erraticus

11. April 2014

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 11. April 2014
  • Erscheinungstermin: 11. April 2014
  • Label: Kscope
  • Copyright: Ian Anderson Under Licence To Kscope
  • Gesamtlänge: 51:47
  • Genres:
  • ASIN: B00IKW0YP6
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 823 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jrgela am 25. April 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ian Anderson präsentiert uns hier, wenn man so will, den dritten Teil von "Thick As A Brick"

Ich fand es schon anhand des zweiten Teils müßig, die Alben musikalisch miteinander vergleichen zu wollen. Ian Anderson ist inzwischen rund 40 Jahre älter geworden. So wie ich und alle die, die auch schon Mitte der Siebziger Tull gehört haben.

Die große Leistung von "TAAB2" war für mich, dass es musikalisch an damals anknüpfte, mich aber auch die Zeit spüren ließ, die seitdem vergangen war. Anderson war Anfang 20, als er "Thick As A Brick" schrieb. Völlig normal also, dass ein Nachfolger heute eine andere, vielleicht gesetztere Ausstrahlung hat. Die Instrumentierung ist übersichtlicher und geordneter, die Texte direkter, nicht mehr so reich an Metaphern. Aber so wie bei "TAAB2", die aus meiner Sicht genau richtig gesetzten Selbstzitate noch angenehme Erinnerungen weckten, beginnt Anderson hier doch das Thema musikalisch etwas überzustrapazieren. Er schöpft aus dem Fundus seines Lebens, schließlich fehlt dann aber ein neuer Aspekt. Er verliert sich immer wieder in Ähnlichem, wenn nicht Gleichem.

Ich denke aber auch, etwas anderes wäre ein bisschen viel verlangt. Anderson hat über die Jahre einige Wandlungen durchgemacht und in der Zeit auch seine Stimme gelassen. Viele verweisen hier auf die 80er, für mich waren die Highlights dagegen eher in den 70ern, dann erst später wieder "Rock Island" und "Catfish Rising". (Der einzige wirkliche "Ausfall" war aus meiner Sicht "Under Wraps")
So wird jeder seine Erinnerungen und Erwartungen hegen.
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50 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sarandanon am 11. April 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
...wieder hat er für die Lyriks gesorgt. Allerdings hat er diese diesmal nicht selbst geschrieben sondern ein längst verstorbener britischer Hobbyhistoriker namens Parrit, der in einem Buch, teils im Malariawahn, die britische Geschichte aus Sicht eines Weltenwanderers erzählt. So die Geschichte hinter dieser Produktion, die uns der Meister selbst präsentiert. Textlich also wieder sehr interessant.

Musikalisch hat mich das Wirken Ian Andersons in den letzten 10 Jahren wahrlich nicht immer begeistert. Jahrelange Best-Of-Tourneen, bei der er seine Stimme und sein Publikum sehr auf die Probe stellte. Mit dem Vorgänger TAAB2 hat er JT nun hinter sich gelassen, wahrscheinlich endgültig. War er ja auch selbst der kreative Kopf und Boss der Band, in der von der 70er Crew zuletzt nur noch Martin Barre übrig war. TAAB2 hat bei mir nicht sofort gezündet - es dauerte vielmehr Monate. Mittlerweile finde ich das Album aber fantastisch. Und ich empfinde den neuen Weg des Ian Anderson als "Solokünstler mit Band" nunmehr als den richtigen.

Es scheint mir auch, dass er seine Kreativität und den Spaß an neuem Material wieder gefunden hat. Nun liegt also knapp 2 Jahre nach TAAB2 das neue Werk vor. Und ich muss sagen, es rockt - so wie IA eben rocken kann - ganz schön. Die Songs flutschen wesentlich besser als auf dem letzten Album. Sie sind komplex, klingen nach alten Zeiten aber nicht verstaubt. Diese Scheibe klingt nicht nur wie, für mich ist es Jehtro Tull (heißt bloß nicht mehr so).
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Der Tuller am 23. April 2014
Format: Audio CD
Nach nunmehr über 20 Hördurchgängen kann ich sagen. das ich, obwohl ich sehr skeptisch an die Sache heran gegangen bin, schon seit dem ersten Hören sehr begeistert bin. Musikalisch wie textlich hat Ian genau meinen Nerv getroffen. Der Gesang, für mich eines der größten Probleme seit Mitte der 90er ist hier deutlich besser als noch bei TAAB2.
Die Produktion und der Mix ist auch gut gelungen. Egal ob auf kleinen PC Lautsprechen, dem iPod oder auf der Anlage in laut oder leise, es klingt über all satt und gut.
Ob da jetzt Ian Anderson oder Jethro Tull drauf steht ist mir egal. Der Inhalt muss stimmen, und das tut er hier.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jo am 16. April 2014
Format: Vinyl Verifizierter Kauf
Nach dem doch eher unerwarteten Erfolg von "Thick as a Brick 2" war ich ziemlich gespannt, wie lange es bis zu einem neuen Album von Ian Anderson dauern würde. Umso angenehmer, dass der Meister mit "Homo Erraticus" bereits zwei Jahre nach dem Vorgänger ein neues Werk vorlegt. Und um es vorweg zu nehmen – es ist ein Meisterwerk geworden!

Dass Anderson nach vierzig Jahren, in denen er ständig "Mr. Tull" oder "Jethro" genannt wurde, die Nase voll hat und in der Spätphase seines Schaffens nun lieber unter eigenem Namen werkelt – wer will es ihm verdenken? Schade um die jahrelange gute Zusammenarbeit mit Gitarrist Martin Barre und Drummer Doane Perry, aber das Leben geht - auch nach dem Dahinscheiden von Jethro Tull - weiter. Und wenn es so weiter geht wie mit der neuen Platte "Homo Erraticus" bin ich gerne bereit, auf den Markennamen Jethro Tull zu verzichten. Denn Mr. Anderson legt mit seinem neuen Konzept-Album, der Saga vom umherirrenden Menschen im Laufe der Geschichte, ein Werk vor, das sich hinter kaum einer der klassischen Tull-Aufnahmen verstecken muss. Zwar sollte niemand erwarten, dass Ian Anderson 2014 klingt wie vor 40 Jahren mit Jethro Tull, aber "Homo Erraticus" ist ein reifes Werk eines genialen Musikers und einer hervorragenden Band.

Dass Anderson ein feines Händchen bei der Auswahl seiner jeweiligen Mit-Musiker hat, hat er in der Vergangenheit zur Genüge bewiesen. Und auch diesmal liefert die inzwischen eingespielte Truppe eine makellose Leistung ab. Die Rhythmusgruppe mit Scott Hammond an den Trommeln und David Goodier am Bass versorgt die Songs von der ersten bis zur letzten Minute mit dem nötigen Drive.
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