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Homo Erraticus

Ian Anderson Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Ian Anderson

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Biografie

Was ist eigentlich aus Gerald Bostock geworden?

Ian Andersons Fortsetzung des 1972er Prog-Rock-Klassikers bietet einige Antworten

Prog Rock? Prog Rock aus dem Jahr 2012? Das kann doch kaum ernst gemeint sein. Ist es aber tatsächlich, auch wenn hier der eigentliche Terminus Progressive Rock angemessener scheint. Man lasse einfach mal alle Vorurteile außer acht, und lasse ... Lesen Sie mehr im Ian Anderson-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (11. April 2014)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Kscope (Edel)
  • ASIN: B00IIZ2732
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

1972 erschien Jethro Tulls Kult Konzeptalbum Thick As A Brick basierend auf Gedichten des sagenumwobenen Kindes Gerald Bostock, einem Pseudonym Ian Andersons, und schuf damit einen Meilenstein des Progressive Rock. 2012 erforschte Ian Anderson auf Thick As A Brick 2 die unterschiedlichen Wege die das Leben von Bostock hätte nehmen können und landete damit einen weiteren Volltreffer, der es bis auf Platz 13 der Media Control-Albumcharts schaffte.
Mit Homo Erraticus kehrt der Jethro Tull-Frontmann Ian Anderson zu seinem fiktiven Alter Ego Gerald Bostock zurück und verarbeitet auf Homo Erraticus Bostocks Texte, die auf einem unveröffentlichtem Manuskript des Historikers Ernest T. Parritt (1865-1928) basieren. Auf Homo Erraticus untersucht Parritt Schlüsselereignisse der britischen Geschichte mit Bezügen zu Prophezeiungen bis heute und in die Zukunft. Visionen vergangener Leben hervorgerufen durch Malaria, erschaffen die Charaktere durch dessen Augen die Geschichten erzählt werden, wie die eines Steinzeitnomaden, eines Eisenzeit Schmieds, eines christlichen Mönchs, eines Schankwirtes und sogar Prinz Alberts.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gerald Bostock lässt nicht locker... 11. April 2014
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
...wieder hat er für die Lyriks gesorgt. Allerdings hat er diese diesmal nicht selbst geschrieben sondern ein längst verstorbener britischer Hobbyhistoriker namens Parrit, der in einem Buch, teils im Malariawahn, die britische Geschichte aus Sicht eines Weltenwanderers erzählt. So die Geschichte hinter dieser Produktion, die uns der Meister selbst präsentiert. Textlich also wieder sehr interessant.

Musikalisch hat mich das Wirken Ian Andersons in den letzten 10 Jahren wahrlich nicht immer begeistert. Jahrelange Best-Of-Tourneen, bei der er seine Stimme und sein Publikum sehr auf die Probe stellte. Mit dem Vorgänger TAAB2 hat er JT nun hinter sich gelassen, wahrscheinlich endgültig. War er ja auch selbst der kreative Kopf und Boss der Band, in der von der 70er Crew zuletzt nur noch Martin Barre übrig war. TAAB2 hat bei mir nicht sofort gezündet - es dauerte vielmehr Monate. Mittlerweile finde ich das Album aber fantastisch. Und ich empfinde den neuen Weg des Ian Anderson als "Solokünstler mit Band" nunmehr als den richtigen.

Es scheint mir auch, dass er seine Kreativität und den Spaß an neuem Material wieder gefunden hat. Nun liegt also knapp 2 Jahre nach TAAB2 das neue Werk vor. Und ich muss sagen, es rockt - so wie IA eben rocken kann - ganz schön. Die Songs flutschen wesentlich besser als auf dem letzten Album. Sie sind komplex, klingen nach alten Zeiten aber nicht verstaubt. Diese Scheibe klingt nicht nur wie, für mich ist es Jehtro Tull (heißt bloß nicht mehr so).
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Odd chap, life 25. April 2014
Von jrgela
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Ian Anderson präsentiert uns hier, wenn man so will, den dritten Teil von "Thick As A Brick"

Ich fand es schon anhand des zweiten Teils müßig, die Alben musikalisch miteinander vergleichen zu wollen. Ian Anderson ist inzwischen rund 40 Jahre älter geworden. So wie ich und alle die, die auch schon Mitte der Siebziger Tull gehört haben.

Die große Leistung von "TAAB2" war für mich, dass es musikalisch an damals anknüpfte, mich aber auch die Zeit spüren ließ, die seitdem vergangen war. Anderson war Anfang 20, als er "Thick As A Brick" schrieb. Völlig normal also, dass ein Nachfolger heute eine andere, vielleicht gesetztere Ausstrahlung hat. Die Instrumentierung ist übersichtlicher und geordneter, die Texte direkter, nicht mehr so reich an Metaphern. Aber so wie bei "TAAB2", die aus meiner Sicht genau richtig gesetzten Selbstzitate noch angenehme Erinnerungen weckten, beginnt Anderson hier doch das Thema musikalisch etwas überzustrapazieren. Er schöpft aus dem Fundus seines Lebens, schließlich fehlt dann aber ein neuer Aspekt. Er verliert sich immer wieder in Ähnlichem, wenn nicht Gleichem.

Ich denke aber auch, etwas anderes wäre ein bisschen viel verlangt. Anderson hat über die Jahre einige Wandlungen durchgemacht und in der Zeit auch seine Stimme gelassen. Viele verweisen hier auf die 80er, für mich waren die Highlights dagegen eher in den 70ern, dann erst später wieder "Rock Island" und "Catfish Rising". (Der einzige wirkliche "Ausfall" war aus meiner Sicht "Under Wraps")
So wird jeder seine Erinnerungen und Erwartungen hegen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Album 23. April 2014
Format:Audio CD
Nach nunmehr über 20 Hördurchgängen kann ich sagen. das ich, obwohl ich sehr skeptisch an die Sache heran gegangen bin, schon seit dem ersten Hören sehr begeistert bin. Musikalisch wie textlich hat Ian genau meinen Nerv getroffen. Der Gesang, für mich eines der größten Probleme seit Mitte der 90er ist hier deutlich besser als noch bei TAAB2.
Die Produktion und der Mix ist auch gut gelungen. Egal ob auf kleinen PC Lautsprechen, dem iPod oder auf der Anlage in laut oder leise, es klingt über all satt und gut.
Ob da jetzt Ian Anderson oder Jethro Tull drauf steht ist mir egal. Der Inhalt muss stimmen, und das tut er hier.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So kann's weiter gehen, Mr. Anderson! 16. April 2014
Von Jo
Format:Vinyl|Verifizierter Kauf
Nach dem doch eher unerwarteten Erfolg von "Thick as a Brick 2" war ich ziemlich gespannt, wie lange es bis zu einem neuen Album von Ian Anderson dauern würde. Umso angenehmer, dass der Meister mit "Homo Erraticus" bereits zwei Jahre nach dem Vorgänger ein neues Werk vorlegt. Und um es vorweg zu nehmen – es ist ein Meisterwerk geworden!

Dass Anderson nach vierzig Jahren, in denen er ständig "Mr. Tull" oder "Jethro" genannt wurde, die Nase voll hat und in der Spätphase seines Schaffens nun lieber unter eigenem Namen werkelt – wer will es ihm verdenken? Schade um die jahrelange gute Zusammenarbeit mit Gitarrist Martin Barre und Drummer Doane Perry, aber das Leben geht - auch nach dem Dahinscheiden von Jethro Tull - weiter. Und wenn es so weiter geht wie mit der neuen Platte "Homo Erraticus" bin ich gerne bereit, auf den Markennamen Jethro Tull zu verzichten. Denn Mr. Anderson legt mit seinem neuen Konzept-Album, der Saga vom umherirrenden Menschen im Laufe der Geschichte, ein Werk vor, das sich hinter kaum einer der klassischen Tull-Aufnahmen verstecken muss. Zwar sollte niemand erwarten, dass Ian Anderson 2014 klingt wie vor 40 Jahren mit Jethro Tull, aber "Homo Erraticus" ist ein reifes Werk eines genialen Musikers und einer hervorragenden Band.

Dass Anderson ein feines Händchen bei der Auswahl seiner jeweiligen Mit-Musiker hat, hat er in der Vergangenheit zur Genüge bewiesen. Und auch diesmal liefert die inzwischen eingespielte Truppe eine makellose Leistung ab. Die Rhythmusgruppe mit Scott Hammond an den Trommeln und David Goodier am Bass versorgt die Songs von der ersten bis zur letzten Minute mit dem nötigen Drive.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Homo Erraticus
Für jeden Fan von Jethro Tull ein absolutes MUSS.Ian Anderson ist ein begnadeter Musiker und hat ein absolutes Topalbum abgeliefert.
Vor 18 Tagen von Werner Herrmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein großer Musiker und Workaholic, Ian Anderson
Ich hab immer wieder Ausschau gehalten nach einer neuen Jethro Tull - Produktion. Und jetzt ist sie da! Wenn auch als Ian Anderson Soloalbum. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von vewi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wie guter Wein...
der wird auch mit den Jahren besser...
Man kann nicht erwarten, dass Musiker wie Ian Anderson in diesem Lebensabschnitt das musikalische Rad neu erfinden. Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von 2001RB60 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Homo Erraticus
Nicht, wie in alten Zeiten, aber handwerklich solide Arbeit... Die kaputte Stimme läßt sich im Studio wohl recht gut kaschieren !
Vor 1 Monat von T. Sommer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klare Kaufempfehlung für jeden Tull Fan!!
Ein wirklich sehr gelungenes Album von Jethro Tull!
Viele neue Melodien mischen sich mit dem alten Charme! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dome veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Little Milton" die Dritte
Tolles Album.
Habe es auch wieder ein paar Mal hören müssen, ehe ich es richtig gut fand. Wie bei taab2 auch. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Andi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Überraschend spielfreudig
Ich bin von der neuen Scheibe von Jethtro Tull, ähem Ian Anderson, sehr beeindruckt. Hätte nicht gedacht, dass er es fertig bringt nochmal eine so homogene Platte... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Marc Colling veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alter schützt vor Klasse nicht
Die Musik ist nicht wirklich neu, eben von Ian Anderson, aber wenn man so lange dabei ist, war das auch nicht anders zu erwarten. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Rüdiger Schattenberg veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Lass' es gut sein!
Ian Anderson kann nicht mehr singen. Dieser Fakt ist nicht wirklich neu, aber auf diesem Album kommt seine Stimme so dünn und schwach daher, dass man fast Mitleid empfinden... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von H. Schwoch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Englische Volkslieder mit rockigen Elementen
Ian Anderson, der autodidaktische Querflötist aus Schottland, der in seinen besten Zeiten mit »Jethro Tull« auf einem Bein stehend mitreissende Soli blies, hat seine wilden... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ruprecht Frieling veröffentlicht
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