Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
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| 1. Ueber den Wolken - Xavier Naidoo | |||
| 2. Ich bring' dich durch die Nacht - Glashaus | |||
| 3. Liebe ist alles - 4 YOUR SOUL | |||
| 4. Kaspar - BAP | |||
| 5. Erbarme dich - Thomas D. | |||
| 6. Vernunft ist ausgebrochen - Headroom | |||
| 7. Gib mir Musik - Nathalie Makoma | |||
| 8. Wie vor Jahr und Tag - Luka Neuser | |||
| 9. Gute Nacht Freunde - Stoppok | |||
| Disk: 2 | |||
| 1. Ich wollte wie Orpheus singen - Klaus Hoffmann | |||
| 2. Komm giess' mein Glas noch einmal ein - Hannes Wader | |||
| 3. Das war ich alles ohne dich - Goetz Alsmann | |||
| 4. Lass Liebe auf uns regnen - Konstantin Wecker | |||
| 5. Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars - Hans Scheibner | |||
| 6. Viertel vor sieben - Juergen von der Lippe | |||
| 7. Aus meinem Tagebuch - Karl Dall | |||
| 8. Allein - Manfred Leuchter | |||
| 9. Der Moerder ist immer der Gaertner - Ulla Meinecke | |||
| 10. Diplomatenjagd - Guildo Horn | |||
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Über mehr als 40 Alben bzw. rund 500 Lieder gehen auf das Konto eines der kritischsten und produktivsten Chansonniers Deutschlands, der in über 30 Jahren seiner Laufbahn nichts an Authentizität und Anziehungskraft verloren hat. Auf Hommage an Reinhard Mey verleihen Künstler völlig unterschiedlicher Herkunft ihrer Bewunderung in persönlichen Interpretationen jeweiliger Lieblingstitel Ausdruck. Das Spektrum reicht von HipHop über Elektro bis zum Folk, von Blödelnummer bis Rock. Dass es sich bei der Hommage an Reinhard Mey um etwas Außergewöhnliches handelt, lässt bereits das skurrile CD-Cover in Anlehnung an das Gemäldemotiv des surrealistischen Malers René Magritte erahnen. Hier geht es um den persönlichen Blickwinkel auf das Phänomen Reinhard Mey, dessen Persönlichkeit und Musik von unbestechlicher Beobachtungsgabe, Verständnis sowie einer guten Portion Humor und feinsinnigen Spotts geprägt sind.
Die umfangreiche Gästeliste sorgt für manche Überraschung. Nicht nur langjährige Weggefährten wie Hannes Wader ("Komm gieß mein Glas noch einmal ein") und Karl Dall von Insterburg & Co ("Aus meinem Tagebuch") oder BAP ("Kaspar") sind vertreten, sondern auch experimentierfreudige Newcomer wie Headroom, die das Stück "Vernunft breitet sich aus über die Bundesrepublik Deutschland" in die musikalische Nähe der Gruppe Kraftwerk angesiedelt haben. Während sich Ulla Meinecke ("Der Mörder ist immer der Gärtner") und Guildo Horn ("Diplomatenjagd") eher auf die Spuren des frühen Reinhard Mey begeben, formuliert Xavier Naidou den Klassiker "Über den Wolken" zu seinem persönlichen Glaubensbekenntnis. Reinhard Meys Musik ist -- wie von der Gruppe 4 your soul treffend im CD-Booklet ausgedrückt -- "passend für jede Gelegenheit und alle Tage, ob über den Wolken oder im Labyrinth eines Heimwerkermarktes". --Andreas Schultz
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Über und unter den Wolken,
Rezension bezieht sich auf: Hommage an Reinhard Mey (Audio CD)
Lobenswert an diesem Album ist zunächst einmal der Versuch, musikalische Vielfalt im Umgang mit Mey-Klassikern und jüngeren Titeln zusammenzustellen.Da überzeugen z.B. durchaus Glashaus mit ihrer wunderschönen hauchigen Popballadenversion von " Ich bring dich durch die Nacht" und auch Nathalie Makoma reggaet und gospelt das "Gib mir Musik",dass man sich dabei ertappt,dieser Bearbeitung schon beinahe den Einstieg in die TopTen zuzutrauen. Aber nicht nur Guildo Horns "Diplomatenjagd"-Version entpuppt sich auf der anderen Seite als musikalischer Blattschuss: Gruselig,unerträglich und überflüssig ist da die Bearbeitung des Titels "Aus meinem Tagebuch" vom Duzfreund Karl Dall, Hans Scheibner weiß dem "Antrag" nichts Neues hinzuzufügen und auch die Hannes Wader Bearbeitung von "Komm, gieß mein Glas noch einmal ein" enthält nicht wirklich eine eigene Handschrift. Stoppok ist müde und verabschiedet sich dann auch so mit "Gute Nacht, Freunde" und Xavier Naidoo entschließt sich, dass unter den Wolken ja auch noch Platz für langweilige Plätschercoversionenbeats sein muss. Augenzwinkernd aufgeregt atemlos ist dafür die Alsmann-Version von "Das alles war ich ohne dich" aus den Sechzigern und die fulminante, im positiven Sinne gewöhnungsbedürftige Bearbeitung des Klassikers "Wie vor Jahr und Tag" des Newcomers Luka Neuser. Diese zwei Herren aus unterschiedlichen Generationen verstehen es dann doch wirklich, der Aufforderung Hommage musikalisch nachzukommen. Beide dekonstruieren die musikalische Vorlage und schaffen durch ihren eigenwilligen Stil, die jeweiligen Songs wirklich zu entstauben und dadurch auch neu zu entdecken. Auch Ulla Meinecke, Jürgen von der Lippe, Klaus Hoffmann und Konstantin Wecker tun ihr Bestes, aber es gelingt ihnen meiner Meinung nach nicht so ohrenfällig wie den oben genannten. Thomas D und headroom scheitern meines Erachtens bei dem Versuch, aber das mag auch daran liegen, dass ich die Vorlagen "Vernunft breitet sich aus...." und " Erbarme dich" nicht zu den großen Mey-Liedern rechne. Das traumhaft schöne "Liebe ist alles" hingegen wird von 4your soul nicht dekonstruiert sondern gleich versenkt. Schade! Doch lasst mich versöhnlich schließen: Hermann v. Veen schrieb einfach als Hommage ein eigenes, neues Lied in seinem unverwechselbaren Stil: Reinhard Ich verrate es: Allein dieses ist mehr als einen halben Stern wert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schwieriger Versuch,
Von Brauckmann "Lohengrin" (Ruhrstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hommage an Reinhard Mey (Audio CD)
Wer Reinhard Mey`s teilweise spartanische Arrangements besonders seiner alten Stücke liebt, wird mit mancher Interpretation auf dieser CD nicht viel anfangen können. (besonders "Liebe ist alles" von 4Your Soul und die "Diplomatenjagd" von Horn finde ich völlig überladen und unschön) Andererseits sind manche der Neu-Interpretationen so eigenständig und erstklassig (besonders Naidoo "Über den Wolken", Nakoma "Gib mir Musik"), dass man auch als langjähriger und treuer Mey Fan die Stücke neu entdecken und genießen kann. Und spätestens Hannes Wader und Bap ("Komm gieß mein Glas noch einmal ein" und "Kaspar") sind für mich besser als die alten Meyschen Versionen der Lieder (auch wenn mancher diese Aussage für Blasphemie halten mag). Nun liegt es in der Natur ein Hommage, dass man nicht alle Interpretationen von Liedern des geliebten Sängers mag, und so vermag ich auch keine 5 Sterne zu vergeben. Das durchschnittliche Niveau der Interpretationen aber ist für mich solide 4 Sterne wert. Und wer nur die ursprünglichen Versionen mag, muß halt die alten Platten hören. Diese Hommage hat in jedem Fall Klasse! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Stark mit einigen Durchhängern,
Rezension bezieht sich auf: Hommage an Reinhard Mey (Audio CD)
Eine wunderbare Idee. Man kann über die Maßstäbe für so ein Werk streiten. Bei einigen Interpretationen bin ich eher ratlos, bei anderen ist jedoch sehr klar, daß sie gelungen bzw. eben nicht. Im einzelnen:CD 1 4 Your Soul (Liebe ist alles): Nicht mein Ding, weder die Gruppe noch das Lied. BAP (Kaspar): Ich habe keine CD von BAP, dennoch muß ich objektiv anerkennen, daß ihnen hier ein großer Wurf gelungen ist. Obwohl der Text sehr radikal in Mundart umgesetzt wurde, oder gerade darum, paßt einfach alles. Mit großer Leidenschaft vorgetragen. Thomas D (Erbarme dich): Wie ein anderer Rezensent schon schrieb, ist das Lied bei Thomas D. weit weniger "getragen". Allerdings nicht weniger düster oder radikal, sondern hammerhart und eindringlich. Mir gefallen sowohl die umstrittene Originalversion als auch diese, jede auf ihre Weise, ausgezeichnet. Es war wichtig, nichts Flippiges daraus zu machen. Headroom (Vernunft ist ausgebrochen): Im Original kein absolutes Lieblingslied von mir, eher Durchschnitt. Headroom bringt neue Aspekte rein, gut hörbar, interessant. Nathalie Makoma (Gib mir Musik): Ein nicht sonderlich beeindruckender Vortrag eines der schwächeren Lieder Meys. Luka Neuser (Wie vor Jahr und Tag): NEIN!!! SO geht das nicht, Herr Neuser!!! Im Original eines meiner Lieblingslieder, völlig versiebt im krampfhaft eitlen Versuch eine coole Nummer daraus zu machen. Das mag bei anderen Liedern gehen, aber nicht bei diesem, das einfach etwas "Schmelz" braucht! Trost: Was Schlechteres kommt auf diesem Album nicht mehr... Stoppok (Gute Nacht, Freunde): Solide Arbeit. Mit gefällt eher die Mey-Version (dieses wunderschönen Liedes, das ja nicht von Mey geschrieben wurde) etwas besser, aber Stoppoks Version enttäuscht nicht. CD2: Hannes Wader (Komm gieß mein Glas...): Das war klar, daß hier Lied und Interpret perfekt zusammenpassen. Und da beide von vorzüglicher Qualität sind, ist das Ergebnis entsprechend. Etwas wirklich "Neues" muß man zwar mit der Lupe suchen, stört mich aber nicht. Goetz Alsmann (Das war ich alles ohne dich): Auch das mag gut zusammenpassen, empfinde ich aber als sehr nervig. Geschmackssache. Konstantin Wecker (Laß Liebe auf uns regnen): Sehr emotional und sehr gut. Das Lied braucht diese etwas (wie ein Vorgänger schrieb) "schwülstige" Interpretation. Mir hat sich dieses Lied erst jetzt durch ihn erschlossen. Natürlich nur für Zuhörer geeignet, die den Wecker-Stil grundsätzlich mögen. Hans Scheibner (Antrag auf Erteilung...): Lange nichts gehört von ihm. Bei diesem witzigen Klassiker war von vornherein klar, daß er weder Glanzlichter setzen noch viel falsch machen konnte. Jürgen v.d. Lippe: Eines von Meys besten, zumindest aber seiner sentimentalsten Liedern, wird von Jvd Lippe entsprechend melancholisch vorgetragen. Sehr ansprechend. Karl Dall (Aus meinem Tagebuch): Ein Könner, der sich sonst gern als Spaßmacher tarnt. Er hat genau das richtige Lied herausgesucht, das eine lakonisch-dumpfe Stimmung vermittelt, genauso wie Karl sich ja gern gibt. Stark. Manfred Leuchter (Allein): Großartiges Instrumentalstück (Akkordeon). Ulla Meinecke (Gärtner ist immer...): Auch von Ulla habe ich seit Jahren nichts mehr gehört. Ihre Interpretation dieses Klassikers würde ich als durchschnittlich einstufen. Guildo Horn (Diplomatenjagd): Naja, ein lustiges Lied, von Guildo gewohnt quatschig und mit vollem "Einsatz" zum Besten gegeben. Hermann van Veen (Reinhard): Ja, was sagt man dazu!? Das einzige Lied, das nicht von Mey selbst stammt, sondern vom Interpreten selbst zu Ehren Meys geschrieben wurde. Was habe ich über van Veen mein Leben lang gelacht...dieses Abziehbild des sich übersensibel gebenden "neuen Mannes" und "Frauenverstehers". Und jetzt haut er dieses Ding raus...neben BAP der Höhepunkt des Albums! Musikalisch feinfühlig umgesetzt, charakterisiert er perfekt, welchen Eindruck Mey seiner Fangemeinde vermittelt "neben so einem sitzt man gerne" - "irgendwie, man fragt sich nicht warum, ist er ok" - "einem vertrauten Unbekannten...einem bekannten Fremden" - "irgendwie, man fragt sich nicht warum, traut man ihm". Ganz zum Schluß scheint "Reinhard" selbst noch kurz zu Wort zu kommen, ein schöner Abschluß. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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