Tony Allen zelebriert hier mal wieder seinen einzigartigen laid-back und trotzdem extrem groovy Drumstil, der schon in den 70ern bei Fela Kuti sein Markenzeichen war.
Er erweitert mit diesem Album Afro-Beat um eine weitere Spielart, indem er moderne Sounds und Hip-Hop hinzufügt. Die Gastsänger und sängerinnen sind dabei die Sahne auf der Torte. Gleich im ersten Song gibt es eine Kooperation mit Damon Albarn. Vor allem wenn Frauenstimmen hinzukommen, kann man nur noch sagen: geil.
Die Musik insgesamt ist eine völlig eigenständige Musikrichtung, die wunderbar geeignet ist, sich Sonntagnachmittag ganz entspannt auf der Couch zu lümmeln. Es hat irgendwie den Reiz des Fremden, und wirkt trotzdem vertraut. Wahnsinn ist die Fülle an Sounds, die alle mit richtigen Instrumenten eingespielt wurden (hier waren nur Musikerprofis am Werk).