...zu einer meiner Lieblingsbands zu werden. Zunächst ist jeder einzelner der Tracks im Mindestmaß sehr gelungen und die vier Sterne wert, die meisten sogar etwas mehr. In meinen Augen müsste eigentlich jeder Hard Rock Fan beim ersten Hören sich sofort in die Scheibe verlieben. Absolut herausstechen tuen für mich die Songs "Sick", "Alive", "Good Enough" und "Hurt". Diese vier Songs haben auf ihre eigene Art und Weise einen so hammerharten Ohrwurmcharakter, dass sie aus meinen Playlisten nicht mehr wegzudenken sind.
"Sick" rockt gehörig durch mit einem sehr eingängigen Refrain, der die enthaltenen Emotionen gut rüberbringt. Der Text hat im Prinzip das einzige Ziel Depressionen und aufgestaute Emotionen zu verdeutlichen bzw. die aggressive Haltung die damit einhergehen kann, dass fasst das Lied perfekt zusammen.
Nächster Song,"Alive". Eigentlich komplett konträr zu "Sick". Es ist weicher gehalten (außer im Refrain) und handelt auch von der komplett entgegengesetzten Palette von Gefühlen, doch trotzdem schafft die Band, dass zu fassen. Der Refrain ist so gut, dass man ihn am liebsten immer mitsingen möchte.
"Good Enough" als übernächstes Lied ist eher ein "Drama-Lied". Und auch hier bringt Adelitas Way eine wunderbare Mischung aus Sängerstimme und Instrumentalmusik mit einem Refrain, der es wieder in sich hat.
Zu guter letzt "Hurt". Nun, was gibt es da zu sagen? Das Erfolgsrezept der genannten Lieder wird auch hier wieder auf eine leicht andere Art und Weise realisiert und macht den Song zu einem perfekten Abschluss.
"Nur" 4 Sterne gibt es, weil ich trotz allem Home School Valediction an meinen persönlichen Lieblingsalben (z.B. Sound of Madness von Shinedown) messen muss und hier schrappt dieses Album nur haarscharf an den 5 vorbei. Auf einer Skala von 1-10 wären es 9, aber da zur Perfektion noch ein kleines Quäntchen fehlt, gibt es 4 sehr sehr sehr gute Sterne.