Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
merkwürdige Coverversionen, 2. November 2009
Die Band gab im Vorfeld der Veröffenlichung bekannt, dass es sich hierbei um Coverversionen bekannter Stücke von Metalbands wie Slayer handelt. Dies war wohl einer ihrer britischen Späße.
Alle sechs Songs sind aus eigener Feder und relativ untypisch, falls man diese Begrifflichkeit bei dieser originellen Band überhaupt anwenden darf. Sehr ruhig, aber kein bisschen kitschig.
Nach den ersten, wie gewohnt schwierigen Durchläufen, fühle ich mich an die späten Talk Talk erinnert, vereinzelte Pianoklänge lassen Bekanntschaft mit Tim Friese-Greene vermuten.
Die Band sagt, dass ihre Fans zuerst verstört sein mögen, aber in zwei Jahren es für die beste Veröffentlichung von ihr halten. Mag was wahres dran sein.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ruhiges Stück Oceansize, 25. Oktober 2009
"Home & Minor" bietet 32 Minuten feiner ruhiger Musik um die Wartezeit bis zum vierten vollwertigen Oceansize-Longplayer zu überbrücken. Und das gelingt sehr gut. Laut-Leise-Eskapaden oder Gitarrengewitter sucht man hier vergebens, die gebotenen sechs Stücke sind alle sehr ruhig gehalten und am ehesten vielleicht noch mit "Music For A Nurse" von der "Everyone Into Position" vergleichbar. Oceansize-Fans können bedenkenlos zugreifen, Freunde gut gemachter ruiger Rockmusik dürften beim Reinhören Gefallen finden.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nur Mittelmaß, 7. November 2009
Mit großer Vorfreude und als großer Oceansize Fan hab ich mir die neue EP direkt am Erscheinungstag gekauft. Mittlerweile habe ich die Scheibe schon oft angehört, aber sie will insgesamt einfach nicht überzeugen.
Klar der Sound ist ein völlig anderer als man es von Oceansize gewohnt ist, und zwar ziemlich ruhig, was ja nichts schlechtes heißen muss. Denn ich liebe zum Beispiel Drag the nal (Music for nurses EP), Mine Host (Everyone into position oder EIP) oder für mich ihr bestes Song Music for a nurse, ebenfalls von der EIP. Doch gerade die ersten zwei Lieder von Home and Minor wollen einfach nicht zünden.
Legal Teens hat eine ganz nette Melodie, plätschert aber nur vor sich dahin ohne das wirklich etwas passsiert. Anschließend folgt für mich der Tiefpunkt in der Karriere der Jungs und zwar mit Getting water where cannot. Dieser hat wohl einen der schlechtesten Refrains ever, bekomme da jedes Mal Gänsehaut, schauder. Einfach eine grausige und völlig unharmonische Melodie. Auch der Rest wirkt völlig lustlos und uninspiriert. Die sogenannten Bläser, auch wenn sie echt sein sollten, klingen ziemlich nach Keyboard. Traurig.
Besser wäre es gewesen diese zwei Lieder komplett wegzulassen und erst mit Monodrones zu beginnen, hier besinnen sich Oceansize wieder auf ihre Stärken auch ruhige Stücke verträumt zu spielen. Der Titeltrack ist für mich das Highlight des Silberlings und sticht besonders hervor. Am ehesten noch mit ihrem Song Music for a nurse zu vergleichen, auch wenn bei diesem hier das Laute und der große Ausbruch fehlt. Dafür gibt es aber feinste Gitarrenarbeit und ein in Trance versetzender Gesang. Herrlich.
Didnealand, auch ein kurzes Instrumental, ist ok hätte man aber auch weglassen können, da hätte man besser noch so was wie Monodrones oder etwa so frühere klasse Kurzsongs wie Unravel oder Rinsed (beide Effloresce) draufpacken sollen.
The Strand, der letzte Song, klingt ebenfalls sehr Oceansize fremd. Hat zwar einen guten Songaufbau, vielleicht ein wenig Mit einem NIN Song zu vergleichen, ist insgesamt aber auch viel zu lang und hat zu wenig Abwechslung.
Insgesamt doch sehr ernüchternd was eine meiner Lieblingsbands hier abgeliefert haben, besonders nach der klasse Feed to Feed Box. Ein schwacher Anfang, ein guter Mittelteil und ein mittelmäßiges Ende, ergibt leider nur Durchschnitt.
Ich hoffe und erwarte beim kommenden 4. Album (voraussichtlich März 2010) eine deutlichere Steigerung!
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