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Hombre Lobo (Digi Edt.)
 
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Hombre Lobo (Digi Edt.) [CD+DVD]

Eels Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Musik

Bild des Albums von Eels

Fotos

Abbildung von Eels

Biografie

The new eels album, BLINKING LIGHTS AND OTHER REVELATIONS, is a two disc album about "God and all the questions related to the subject of God," says it's creator, Mark Oliver Everett, also known as eels leader E. "It's also about hanging on to my remaining shreds of sanity and the blue sky that comes the day after a terrible storm," he adds, "and it's a love letter to life itself, in all its… Lesen Sie mehr im Eels-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (29. Mai 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: CD+DVD
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B002610HUY
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 154.311 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Prizefighter
2. That Look You Give That Guy
3. Lilac Breeze
4. In My Dreams
5. Tremendous Dynamite
6. The Longing
7. Fresh Blood
8. What's A Fella Gotta Do
9. My Timing Is Off
10. All The Beautiful Things
Alle 12 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. TREMENDOUS DYNAMITE: Making HOMBRE LOBO - DVD Documentary

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mark Oliver Everetts Aversionen gegen jegliche Formen der Wiederholung sind hinlänglich bekannt. Auf Erwartungshaltungen reagiert der Multiinstrumentalist, Sänger und Songwriter der Eels mit dem Anspruch der völligen künstlerischen Freiheit. Solche Musiker sind natürlich der Horror jeder Marketingabteilung und Verfechter einer Hitsingle, aber dafür wird „E“ verehrt wie kaum jemand im Indie-Pop. Mit Hombre Lobo, übersetzt aus dem Spanischen bedeutet das Werwolf, verlangen die Eels ihren Fans einiges ab. Zusammen mit Drummer Knuckles und Keyboarder Koool G Murder nahm „E“ im eigenen Studio seiner Heimatstadt L.A. sein siebtes reguläres Album auf, das eine Art Fortsetzung des sehr rockorientierten, mit John Parish (PJ Harvey) eingespielten Souljacker bildet. Damals im Herbst 2001 ließ der eigenwillig Mann seinen Bart wuchern, was ihm nach den Anschlägen vom 11. September so manchen Ärger einbrachte. Nun ist das Gesichtshaar noch mächtiger und wieder lässt es Everett kräftig krachen. Dazu schlüpft er in die Rolle des „Dog Faced Boy“ von Souljacker, der sich irgendwie nicht in die Gesellschaft einordnen kann. Zwar tragen die Texte mit dem Hauptthema Sehnsüchte, diesem tiefen Verlangen nach dramatischen Lebensveränderungen autobiographische Züge, doch „E“ schlüpft in die Rolle des gealterten „Dog Faced Boy“. Wer Mark Oliver kennt, weiß, Sehnsüchte steht nicht für Gefühlsduselei sondern Seelenblut und Herzschmerz. So singt er in dem hinreißenden Song „All The Beautiful Things“ die Worte: “Every day I wake up and wonder why / I’m alone when I know / I’m a lovely guy”. Direkter kann man einen Wirkungstreffer kaum setzen. Musikalisch braucht es ein paar Durchläufe, ehe Hombre Lobo einen mitreißt. Ruppige, wuchtige und überrissene Stücke wie „Prizefighter“ oder „Tremendous Dynamite“ stehen mit ihrem an den Lautsprecher-Membranen zerrenden Sounds im Kontrast zu sehnsüchtigen Klängen, elektronischer Filigranarbeit, Zartheit oder tanzbaren Beats. Dieses Album ist ein kleines Meisterwerk, das erst freigeschaufelt werden muss. - Sven Niechziol

motor.de

Aal, Mensch, Wolf? Der Mann, den sie "E" nennen, kehrt vier Jahre nach dem letzten Eels-Album zurück in die Plattenläden (oder das, was von ihnen übrig ist) und verwirrt durch Konstanz.

"Every Day I Wake Up/ And Wonder Why/ I'm Alone When I Know/ I'm A Lovely Guy" - das ist mit Abstand die beste Textpassage auf "Hombre Lobo", dem neuen Eels-Album.

Aber damit fangen die Probleme (zumindest für den Rezensenten) erst richtig an: Was sonst soll man über diese Platte noch schreiben? Dass sie im Grunde keine nie da gewesenen Erkenntnisse oder überhaupt etwas Neues zum Thema "Eels" liefert? "Blinking Lights And Other Revelations" war 2005 ein Meister- wenn nicht gar Lebenswerk. Möglicherweise der ganz große Wurf des Mark O. Everett a.k.a. "E" alias Eels. Und seitdem ist der gute Mann ja auch nicht untätig gewesen. Er hat diverse Touren mit neuen Band-Konstellationen und Arrangements gespielt, ein Live-Album und seine eigene Biographie veröffentlicht. Des Weiteren ist er für einen Dokumentarfilm der BBC der verschlungenen Lebens- und vor allem Schaffensgeschichte seines verstorbenen Vaters nachgegangen, der ein verkanntes Physik-Genie war.

Dennoch, und selbst wenn man all das im Hinterkopf behält (oder eben vielleicht gerade deshalb) - irgendwie ist diese Platte ein wenig enttäuschend. Vieles klingt wie bereits auf einer früheren Eels-Platte gehört, manches gar uninspiriert-unfertig. Die Gänsehaut, die Songs wie "Three Speed" (auf "Electro-Shock Blues") oder "The Stars Shine in the Sky Tonight" ("Blinking Lights") geradezu spielerisch hervorriefen, bleibt aus. Stattdessen wirkt "Hombre Lobo" wie eine routinierte Fingerübung.

Dass das natürlich immer noch auf hohem Niveau stattfindet, und überwiegend authentischer ist, als 90 Prozent dessen, was sonst so an Herz, Gemüt und Nieren gehen will, steht außer Frage - hilft aber leider auch nicht so richtig weiter. Vielleicht ist die Platte ein so genannter "Grower" - das hofft der Eels-Fan in mir.

Aber der momentane Schreiber dieser Zeilen kann sich die Enttäuschung nicht verkneifen und mit ihr hinter'm Berg halten. Dabei ist dieser E doch nun echt ein "lovely guy" - auch wenn er hier vor allem das zu tun scheint, was der Amerikaner "going through the motions" nennt. Aber: Es gibt immer ein Morgen bzw. ein nächstes Album. Hoffentlich.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
E, der Visionär 23. Juni 2009
Von Rocker TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Der Badezimmerspiegel scheint ein unentbehrliches Requisit zu sein, das Mark Oliver Everett in seiner künstlerischen Arbeit die Richtung und Inspiration gibt. Auf Rags To Rags war es eine Spinne, die auf dem Spiegel krabbelte und sich über dem rechten Auge des Betrachters zu befinden schien. Später gab E an, er habe beim Betrachten seines Spiegelbildes seinen Vater gesehen, der auf ihn zurück blickte, was als Auslöser fungierte, um sich mit dem Schaffen des Vaters zu beschäftigen. Diesmal -so lässt E uns wissen- habe er an Musik gearbeitet, die, nach weiteren Blicken in seinen Badezimmerspiegel nicht mehr mit seinem äußeren Erscheinungsbild übereingestimmt habe. Nun ja...neue Musik musste her (wobei: gibt es die alte Musik wirklich und wird E uns eines Tages damit überraschen ?). Und E kommt uns nun als getriebener Wolfsmensch daher und bietet uns 12 Songs Of Desire an. Er verlangt dabei seinen Hörern durchaus einiges ab. Nach dem ersten Hören kann ein verstörter Eindruck bleiben. Raue Kracher mit verzerrten Instrumenten, Gebrüll und Wolfsgeheul, sowie sanfte, geniale Balladen wechseln sich regelmäßig ab. Erst in der zweiten Hälfte des Albums wird dieses Schema durchbrochen. Nach What's A Fella Gotta Do kommt nur noch Beginner's Luck etwas flotter daher, allerdings längst nicht so brachial, wie die anderen lauten Lieder vorher. Hört man sich aber richtig rein -und bei mir dauerte es wirklich einige Zeit-, dann entfaltet sich ein vielschichtiges Werk. Zum Teil eher plakativ und weniger autobiografisch, wie in vielen Werken zuvor. Das Verlangen oder der Besitzwunsch äußern sich auf verschiedene Weise, Prizefighter, Lilac Breeze, Tremendous Dynamite, Fresh Blood verkörpern die mehr triebhaft-fibrige Seite des Begehrens, ja sagen wir ruhig auch die Geilheit des getriebenen Tieres im Mann, auf der Suche nach Erfüllung seiner Wünsche. Dagegen schildert That Look..., In My Dreams, The Longing, My Timing Is Off den Blick auf das Unerreichbare. Den einsamen Wolf gibt E hier, der die Sehnsucht aus der Distanz heraus beschreibt und die Einsamkeit in der sich die Figur des Beobachters immer tiefer verkriecht. Auch die Opferbereitschaft, was man für die Verwirklichung seiner Sehnsüchte zu geben bereits wäre, wird thematisiert. Es lohnt wirklich ein Blick in die Textzeilen dieser Songs. Kaum alle denkbaren und zwischen den Zeilen immer wieder hervor blinzelnden Aspekte lassen sich in diesem Rahmen in Worte fassen und angesichts der Gemütslage der Texte verwundert es wenig, dass der Sänger sein Gesicht hinter einem inzwischen noch gigantischeren Vollbart versteckt, als zu Zeiten des Souljacker Albums. Die Gegensätzlichkeit der Musik gibt die Dramaturgie vor, auch wenn diesmal auf die gewisse Verspieltheit mit Sounds und Effekten verzichtet wird. Außer der verzerrten Krachgitarren in den Rocksongs, geht man auch in den leisen Liedern instrumental eher schlicht zu Werke. Die Gegensätzlichkeit war zwar bei früheren Alben auch schon der Fall, aber diesmal fallen diese etwas krasser aus, wobei man E die Rollen, in die er hier schlüpft, wirklich abnehmen kann, was wahrscheinlich damit zu tun hat, dass autobriografische Themen im Schaffen des Künstlers bisher einen so großen Raum eingenommen haben und man das Vorgetragene unwillkürlich mit der Persönlichkeit des Vortragenden in Verbindung bringen möchte. Das spricht einerseits für die Überzeugungskraft des Vortrages, aber andererseits offenbart es eher meine eigene Schwäche als Hörer, dass ich nicht in der Lage bin, Person und Vortrag strikter zu trennen. Dass der Mann hinter E (natürlich) auch eine andere Seite hat, zeigt dann die DVD dieses Sets. Zu allererst erschüttert mal das komplexe Chaos, auf engstem Raum agierende Musiker, alles voll gestopft mit Instrumenten, Aufnahmegeräten und was dazu gehört. Durch diese Enge werden schließlich Mikrokabel gezogen, um in einem Nebenraum den alten, riesigen Armeekoffer von E's Großvater zum Percussioninstrument umzufunktionieren. In einer anderen Ecke findet sich ein winziger Schreibtisch mit einem Wust aus Aufzeichnungen und Textzetteln, ringsherum vollgepinte Wände mit diversen anderen Papieren, Fotos, etc. Everett zeigt später ein Textblatt in die Kamera und erklärt, dass er so lange danach gesucht habe und es jetzt nach einer Ewigkeit wieder gefunden hätte, um dann lakonisch nachzuschieben, dass es jetzt aber leider zu spät sei, da das Lied bereits aufgenommen worden wäre. Man erfährt, dass E's Lieblingstag immer schon der Sonnabendmorgen war und wie entspannt er diese Tageszeit zu geniessen scheint, kann man ihm ansehen. Das enspricht so gar nicht dem Bild, dass der Song Saturday Morning auf Shootenanny vermittelte; und Pfannkuchen werden diesmal auch nicht gebacken... Aber immer mittendrin: Hund Bobby jr.

Das einzige, was mich an dem knapp 30-minütigen Film nervt:
Dass Everett redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, ist bekannt. Und das ein oder andere "4-letter-word" geht ihm auch dabei über die Lippen. Dass man Everett nach MTV-Manier überpiept, wenn er so ein Schimpfwort von sich gibt, finde ich total albern und lächerlich. Dafür findet sich auf der Rückseite wenigstens der "FSK ab 0 freigegeben" Hinweis. Toll !!! Da bin ich echt beruhigt, dass ich die CD bei mir Zuhause offen rumliegen lassen kann, ohne meine Kinder sittlich zu gefährden. Die Gefahr bestünde höchstens umgekehrt, dass meine Kids, wenn sie noch im Krabbelalter wären, das Digipack, würde es unbeobachtet herum liegen, sofort zerfetzen oder in den Mund stecken würden. Dann würde allerdings der Hinweis fehlen, dass Kinder unter 3 Jahren durch das Verschlucken von Kleinteilen der CD Verpackung gefährdet werden könnten.
Das gibt bei mir jedenfalls Abzüge in der B-Note...

NACHTRAG: OKTOBER 2009
An der Geschichte mit dem Badezimmerspiegel und dem nicht zur Musik passen wollenden Spiegelbild könnte tatsächlich etwas dran sein. Seit kurzem ist das 8. Eels-Album für Ende Januar 2010 angekündigt..."End Times" is comin'...aber: nimmt E sich dann dafür den Bart wieder ab, oder was ? Schaun mer mal...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von G. Hunker
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich nenne "Hombre Lobo" getrost ein Meisterwerk. Nicht sein erstes, und hoffentlich auch nicht sein letztes. E ist auf eine sehr positive Art gereift. Nicht wie eine Banane, die zu braunen Flecken neigt, sondern eher wie ein guter Whisky. Er hat seine Ecken und Kanten behalten, wirkt insgesamt sehr ausgeglichen, voller Selbstironie und Biss, mit durchaus positiver Ausstrahlung. Woher ich das habe? Nun, ich habe mir die Luxus-Ausgabe des Albums mit der "Making-Of-DVD" geleistet. Den besten Zugang zu dem Album vermittelt sicher dieser Film, wo E zu einem Samstags-Take in seinen Keller einlädt. Wer's wirklich "erfühlen" will, der sollte dieser Einladung einfach mal folgen und genießen. Der Mehrpreis, der sich lohnt!
Die Bandbreite des Albums reicht von einer verschmitzten Verbeugung vor dem frühen Bob Dylan ("Prizefighter"), über mitreißenden Rock der 60er und 70er ("Tremendous Dynamite") bis hin zu Balladen, die vor Intensität und Intimität kaum auszuhalten sind ("The Longing"). Es gehört viel Mut dazu, so etwas vor Leuten zu singen.
Viele Lieder von früher finden hier augenzwinkernde Entsprechungen: "All The Beautiful Things" z.B. zitiert "I Like Birds"; "That Look You Gave..." zitiert "Jeannie's Diary" usw. usf. Eine wunderschöne Schachtel voll starkem Tobak!
Let's all hear it for E and his band!
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interessant und spannend 19. Juli 2009
Format:Audio CD
ich habe die eels bisher nicht in vollem alben-umfang kennen gelernt und habe mir auf grund einer kritik das album gekauft. es gefällt mir persönlich sehr gut, ich vermisse allerdings ein bisschen die humorvoll-ironische ader älterer songs, die hier kaum durchkommt, sondern einem eher wütend-zynischen auftreten gewichen ist. insgesamt allerdings eine sehr hörenswerte cd.
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