Kurzbeschreibung
Wenn man Opernstars nach ihren Lieblingsrollen fragt, tun sich die meisten mit der Antwort schwer, denn man hat ja jede Partie intensiv einstudiert, bis man jede Nuance ihrer Psyche faszinierend ausspielen, verkörpern, darstellen kann. Aber es gibt ja nicht nur Rollen, es gibt auch Vorbilder. Mit ihrem ersten Solo-Recital seit sieben Jahren begibt sich Angela Gheorghiu auf die Spuren von Maria Callas - eine Hommage an die Diva und ihre berühmten Bühnenrollen wie Platten-Recitals.
Das Album vereint in Neuproduktionen größte Opernmomente, mit denen sich die Sängerin in die Herzen ihres internationalen Millionenpublikums sang, aber auch ganz neues Repertoire in der Gheorghiu-Diskografie- als Hommage an berühmte Bühnenrollen der 'Prima-donna assoluta': so etwa Cherubinis Medea, Bellinis Imogene (Il Pirata) oder Giordanos Maddalena (Andrea Chenier). Das mit aufwändigem Booklet ausgestattete Album ist nicht nur ein Kaleidoskop der großen Opernepoche des 19. Jahrhunderts, sondern zeichnet auch die Karriere der letzten wahren Diva nach: 1994 kam der Durchbruch mit Verdis Traviata am Londoner Royal Opera House. Dort feierte sie später in Gounods Faust und (2010 zusammen mit Jonas Kaufmann) in Cileas Adriana Lecouvreur Triumphe; unvergessen auch ihre Tosca und Mimi. Neu in Angela Gheorghius Repertoire sind Arien aus Saint-Saens' Samson et Dalila, Massenets Le Cid oder Catalanis La Wally - eine Hommage an berühmte Platten-Recitals der Callas. Einen Gast-auftritt in der Traviata-Szene des Albums hat James Valenti, Gheorghius Partner in La Traviata an der Met 2010.
"Die Stimme der Gheorghiu ist nach wie vor die sinnlichste, samtigste, kultivierteste im Operngeschäft."
(Die Welt, 8.11.2011)
"Eine Technische Meisterleistung."
(Crescendo, Dezember 2011/Januar 2012)