Kurzbeschreibung
Dieses Buch ist als Nachschlagewerk fr den tglichen Gebrauch gedacht. Auf einfhrende und weiterfhrende Literatur aus den entsprechenden Fachverlagen sowie Informationen der auf dieses Gebiet eingestellten Arzneimittelfirmen wird verwiesen. Aufgrund der Benutzerfreundlichkeit ist dieses Werk weit ber das Fachpublikum hinaus gefragt. Die Mittelbilder sind nach dem Kopf-zu-Fuá-Schema ihrer organbezogenen Wirkung folgend gegliedert. Ein skizzenhafter berblick ber die Hauptwirkungen steht jeweils am Anfang. Die stichwortartige Beschreibung ermglicht ein schnelles Auffinden der Symptome, wobei die Leitsymptome durch Fettdruck hervorgehoben sind. Im Schlussteil jedes Mittelbildes finden sich Angaben ber die Modalitten und Vergleichsmittel sowie die von Boericke bevorzugte Potenzwahl. Boerickes eigene Anmerkungen zu den Vergleichsmitteln bilden eine wichtige Quelle zur Erweiterung der Arzneimittelkenntnisse. Zwei Indizes deutsche und wissenschaftliche Mittelbezeichnungen erleichtern die Benutzung des Werkes. Das Repertorium von Boericke orientiert sich weitgehend an klinischen Symptomen. Mit neu gesetztem Repertorium und erneut durchgesehener Materia medica.
Über den Autor
William Boericke (1849-1929) William Böricke wurde am 26. Nov. 1849 in Österreich geboren. Er studierte ein Jahr an der medizinischen Universität Wien, bevor er in die Vereinigten Staaten emigrierte. Er graduierte am Hahnemann Medical College in Philadelphia 1880. Bald danach zog er nach San Francisco um, wo er als Homöopath für mehr als fünfzig Jahre arbeitete. Er war Mitbegründer des Pacific Homoeopathic Medical College in San Francisco und des Hahnemann Hospital 1881. Dieses wurde in die Universität von Kalifornien integriert, in der er der erste Professor für homöpathische Materia Medica und Therapie wurde. Hier arbeitete er 30 Jahre lang. 1901 veröffentlich-te er seine homöopathische Materia Medica. Es wurden neun Ausgaben gedruckt. Sein Bruder Oscar fügte 1906 ein Repertorium hinzu. Keine andere kurzgefasste Arzneimittellehre ist bei uns so verbreitet wie"der Boericke".