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Holzfällen: Eine Erregung (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Thomas Bernhard
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

28. Januar 2001 suhrkamp taschenbuch
Am 21. August 1984 wurde die »Erregung«, so die von Thomas Bernhard gewählte Gattungsbezeichnung für seinen Roman Holzfällen, vom Suhrkamp Verlag an die Buchhandlungen ausgeliefert. 10 Tage später ging beim Wiener Landgericht der Eilantrag auf die Beschlagnahme des Buches ein, da es Persönlichkeitsrechte verletze. Eine Richterin gab dem Antrag statt, so daß der Roman aus sämtlichen österreichischen Buchhandlungen entfernt wurde. Diese Erregung um seine Erregung bildete einen Grund, warum Bernhard in seinem Testament sich jede Verbindung mit dem österreichischen Staat verbat. Die vorliegende Ausgabe dokumentiert im Anhang zum ersten Mal die Prozeßlage, deren Hintergründe und Konsequenzen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 5 (28. Januar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518396889
  • ISBN-13: 978-3518396889
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 437.981 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Mehr über den Autor

Der innig geliebte Großvater, bei dem er aufwuchs, und die 37 Jahre ältere Hedwig Stavianicek, die er 1956 im Sanatorium kennengelernt hatte und die er seinen "Lebensmenschen" nannte, das waren für Thomas Bernhard (1931-1989) die wichtigsten Bezugspersonen. 1957 erschien sein erster Gedichtband "Auf der Erde und in der Hölle". Die schwere Kindheit, seine ständige Todesnähe durch Lungentuberkulose und der frühe Verlust des Großvaters spiegeln sich in seinem Werk wider. Mit dem Roman "Frost" wurde Bernhard 1963 schlagartig bekannt. Er schrieb Theaterstücke, Romane und Erzählungen und erhielt etliche Ehrungen - die ihm in späteren Lebensjahren aber mitunter peinlich waren. Bernhard wurde in Wien neben Hedwig und ihrem Mann beigesetzt.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Es war das Skandalbuch des Jahres 1984: Beschlagnahmungen in österreichischen Buchhandlungen, ein bevorstehender "Ehrenbeleidigungsprozess", heftiger Medienrummel. Thomas Bernhard, dieser begnadete Beschimpfungskünstler, war in Holzfällen zu großer Form aufgelaufen und hatte Künstlerkollegen und ehemalige Förderer und Weggefährten schonungslos ins Visier genommen. Das Resultat: eine -- ob nun beabsichtigt oder nicht -- größere öffentliche "Erregung". Nach fast 20 Jahren ist davon naturgemäß nichts übrig geblieben. Außer einem der besten Bücher Thomas Bernhards.

Im Booklet erinnert Kai Luehrs-Kaiser in einem aufschlussreichen Artikel an die Entstehungsgeschichte und die biografischen Hintergründe des Romans und würdigt Holzfällen als einen Wendepunkt im Werk Thomas Bernhards.

Ein Holtzmann liest Holzfällen. Was wie ein witziger Zufall wirkt, ist in Wahrheit ein wahrer Glücksfall. Denn einen besseren Interpreten dieses fulminanten Monologs -- dieser Ohrensessel-Tirade während eines "künstlerischen Abendessens bei den Eheleuten Auersberger" -- als den großen Schauspieler Thomas Holtzmann, kann man sich schwerlich vorstellen. Mit seiner unverwechselbar kräftigen und zugleich stets leicht brüchig wirkenden Stimme spürt er alle Nuancen des Textes auf und macht deutlich, was Thomas Bernhard hinter seiner Maske aus Wut und Hass eigentlich war: ein großer Komödiant. --Christian Stahl

Spieldauer: zirka 470 Minuten, 7 CDs, vollständige Lesung mit Thomas Holtzmann. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Pressestimmen

»Bernhards Holzfällen ist ein tosender Sturzbach der Worte, ein endloser Satzschwall, den er erbricht, und der keine Gemeinheit und Niederträchtigkeit auslässt. Der Text ist eine ätzende Kritik an der feinen Wiener Gesellschaft, am Künstlertum, am Theater, an der Schauspielerei. Dem Autor ist die faszinierende Gabe des exakten Beobachters gegeben. [...] Dabei, und das macht die eigentliche Virtuosität Bernhards aus, ist es kein Klagegesang eines alten Grantlers, den er vorlegt. Der Text ist vielmehr in jeder Hinsicht komisch, er ist sogar dermaßen grotesk, dass der Leser nicht lächeln, nein, laut lachen muss, folgt er der Schilderung des Abends. Das Buch liest sich wie im Rausch.«

(Wilhelm Ruprecht Frieling literaturzeitschrift.de )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich! 13. Januar 2007
Von Rezensent
Format:Audio CD
"Holzfällen" ist eines meiner Lieblingsbücher überhaupt. Es ist für mich wie Musik in Romanform "gegossen". Beim mehrmaligen Lesen habe ich mir deshalb immer wieder eine Hörfassung gewünscht und mir überlegt, wie diese sich wohl anhören müsste. Nun gibt es endlich eine vollständige Hörbuch-Fassung auf CD, die offensichtlich schon vor 13 Jahren aufgenommen wurde. Und sie ist, zum Glück, unglaublich gut. Holtzmanns Stimme ist angenehm zu hören, aber nicht beliebig. Sie ist pointiert, aber nicht aggressiv oder überambitioniert. Sie hat den nötigen Schmäh und trifft zudem immer den richtigen Ton zwischen Witz und Tragik - Stimmungen, die im Buch immer wieder von einem zum anderen Halbsatz wechseln. Das Begleit-Booklet enthält zudem interessante Hintergrund-Informationen zu Thomas Bernhard, seinem Werk und speziell zu "Holzfällen", vor allem zu seinen autobiographischen Elementen. Ich werde dieses Hörbuch insgesamt in bester Erinnerung behalten, dachte ich auf dem Ohrensessel.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Stimme! 2. November 2004
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Nachdem Holtzmann "Wittgensteins Neffe" ausvorgelesen hatte, stürzte ich sofort zum nächsten Buchladen, um mir "Holzfällen" zu kaufen (auch wenn ich dieses Bernhard-Opus nicht so sehr schätze), weil ich einfach nicht wollte, daß Holtzmann aufhört, mir daheim Bernhard vorzulesen. Mann kann Bernhard anders vortragen, atemloser, "lungenkranker", aber kaum besser. Diese Stimme -- halb Klarinette, halb Fagott -- mit ihrem, wie ich manchmal glaube, vom Sprecher selbst nicht vollkommen beherrschbaren Tremolo ist eine, nur heraus mit dem Wort: Wonne.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationell... 11. Dezember 2002
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Der Wortwitz und das ständige Hinterfragen des eigenen Tuns und das der anderen macht dieses Buch einfach herrlich. Manchmal muß man hellauf lachen. Ich liebe dieses Buch, weil es einen bösen Blick auf die gute Gesellschaft wirft, der jämmerlich ausfällt. Jämmerlich wie Kunst zum Selbstzweck der Vermarktung wird und wie Menschen die Kunst zu ihrer Profilierung mißbrauchen. Ein Lesegenuß!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ideal für Einsteiger 14. September 2003
Format:Taschenbuch
Das Buch ist hervorragend lesbar, und das macht es meiner Meinung nach zu einem sehr guten Einstieg für Leute, die noch nichts von Bernhard gelesen haben. Dabei enthält es aber alles, was die Bücher von Bernhard so lesenswert machen: Repetitionen, Zynismus, Polemik und doch einen gewissen Humor.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bernhard - at his best 31. Juli 2007
Von garrulus
Format:Taschenbuch
Entweder man liebt Thomas Bernhard oder man liebt ihn nicht. Das merkt jeder nach ein paar Seiten. "Holzfällen" ist sein bestes Werk und obwohl es dreihundert Seiten dick ist, sollte man es in einem Zug lesen. Dazu wird man schon gezwungen, weil das Buch weder Absätze, geschweige denn Kapitel enthält. Kommen noch die langen Schachtelsätze dazu, ist man versucht zu sagen, das Buch bestünde aus einem einzigen Satz.

Der autobiographisch gefärbte Erzähler gönnt sich in seinen Gedanken, die er an einem "künstlerischen Abendessen" bei dem verhassten Ehepaar Auersberger in Wien hegt und pflegt, kaum einmal eine Pause. Lediglich bevor der erwartete Burgschauspieler eintrifft, nickt der Erzähler kurz ein. Doch bemerkt das der Leser erst, als der Gast, zu dessen Ehren das Mahl stattfinden soll, bereits angekommen ist.

Die Boshaftigkeiten Bernhards, die seinen Werken eigen sind, erreichen hier einen Höhepunkt. Alle, aber auch wirklich alle kriegen ihr Fett weg. Wiener, Österreicher, Künstler, Schriftsteller usw., niemand ist vor seinem Hohn und Spott sicher. Diese Gemeinheiten, mit denen Bernhard seine Figuren bedeckt, werden noch verstärkt durch Bernhards Sprache der Wiederholungen, Verstärkungen und Modulationen, die der Sprache eine eigentümliche Melodie verleiht. Viele Aussagen werden mehrmals in Variationen wiederholt. Die Boshaftigkeit des Erzählers wird einerseits glaubwürdig gemacht, aber andererseits auch wieder relativiert, dadurch dass sich der Erzähler von einer tiefgreifenden Selbstkritik nicht ausnimmt. Und am Schluss des Buches wägt der Erzähler die eine oder andere Beleidigung wieder ab.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bernhards Abrechnung mit der Wiener Künstlerszene 24. August 2006
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eine große Wohnung im Wien der 80er Jahre an einem Abend im März. Ein wohlhabendes Ehepaar gibt ein Essen zu Ehren eines Burgschauspielers. Während des Wartens auf den Ehrengast sitzt der unschwer als Thomas Bernhard zu erkennende Ich-Erzähler in einem Ohrensessel. Champagner trinkend beobachtet er die anderen Anwesenden und erinnert sich an seine gemeinsame Vergangenheit mit ihnen. In einem inneren Monolog von Buchlänge rechnet der Erzähler in nahezu atemlosen Hasstiraden radikal mit ihren Schwächen, ihrer Vergangenheit und ihrer erbärmlichen Gegenwart ab. Doch die Hölle sind nicht nur die anderen: Der Erzähler nimmt auch sich selbst schonungslos auseinander. Er schwankt dabei zwischen erbarmungsloser Demontage und sentimentaler Hinwendung zu seinen Mitmenschen. Bernhard verwebt seine Themen kunstvoll miteinander und verwendet eine fast musikalische Sprache, er findet immer neue Begriffe für das menschliche Grauen. Trotzdem kein deprimierendes Buch, sondern ein guter, unterhaltsamer Einstieg für Leser, die Bernhard noch nicht kennen.
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Vor 4 Monaten von Borux veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Beobachtungsgabe
Nach der Autobiographie ein Werk, das mich angeregt hat, mich intensiver mit Thomas Bernhard zu beschäftigen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von kobold veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen thomas bernhard eben!
ja, das ist halt thomas bernhard, der ewige nögler, der nicht hinwegkommt über die unzulänglichkeiten der menschlichen rasse und insbesondere sein eigenes... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von katalin fischer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tosender Sturzbach der Worte
Thomas Bernhards Roman »Holzfällen« war kaum erschienen, das wurde das Buch in Österreich am 29. August 1984 gerichtlich beschlagnahmt und verboten. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Ruprecht Frieling veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen In tiefem Hass innig verbunden
"Hochwald! Holzfällen!" - Wie öde muss wohl das Gesprächsniveau der Wiener Kulturbürger beim geschilderten "Nachtmahl" gesunken sein, dass diese beiden Begriffe... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2012 von o-o
2.0 von 5 Sternen Zeitvergeudung
Die Lektüre dieses Buches war meine erste und vermutlich letzte Beschäftigung mit Thomas Bernhard. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2011 von Lameduck
5.0 von 5 Sternen wiederholungsgeniesser
ich hab das jetzt zum vierten mal gelesen und wieder genossen. ist immer wieder lustig den grantelnden sprachgewaltigen zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. September 2011 von Biebl Karl-heinz
5.0 von 5 Sternen "Unterwegs zu Auersberger" oder: Proust in böse
"Holzfällen - Eine Erregung" ist der bekannteste Roman Bernhards, der durch seinen nach sich gezogenen juristischen Rattenschwanz im deutschsprachigen Roman Mitte der 80er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juli 2011 von Spaddl
5.0 von 5 Sternen Holzfällen: Eine Gastgeberbeschimpfung
Thomas Bernhards Roman "Holzfällen" handelt von einem (als Ich-Erzähler auftretenden) Mann, der auf dem Graben in Wien von den Eheleuten Auersberger zu einem sogenannten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2011 von MM1981
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Veröffentlicht am 14. Juni 2010 von film-o-meter
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