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Der britische Sänger und Songschreiber Peter Murphy, der sich als schräger Frontvogel der Band Bauhaus Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre einen Platz in den Rocklexika sicherte, beweist auf seinem neuen Album exzellente musikhandwerkliche Fähigkeiten. Aus Rock, Funk und sanftem Pop zimmert er das Gerüst, stützt es mit gut abgemischten Gitarren zu einem soliden Klanggebäude ab und übertüncht das Ganze schließlich in meist düster-melancholischen Farbtönen. Auch als Sänger läuft Murphy zu Hochform auf.
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Stereoplay
Mit seiner Ex-Band Bauhaus erlangte Peter Murphy in den frühen 80er Jahren Ruhm und Ehre in der Gruftrock-Szene. Mit dem Soloalbum "Deep" gab es eine Kursänderung von düsterem Gothic-Wave hin zu pittoreskerem Gitarrenrock. "Holy Smoke" bleibt auf diesem Pfad. Dank sorgfältig austarierter Arrangements sprangen einige hübsche Stimmungsskizzen heraus - wie im mystisch-verhangenen Opener "Keep Me From Harm" und der ausladenden Ballade "Let Me Love You". Zu linear aber verläuft die Spannungskurve, und kaum einer der neuen Songs erhebt sich über durchschnittliches Pop-Niveau. ** Interpret.: 06-07
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