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Holy City Zoo
 
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Holy City Zoo

Mob Research Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Audio CD (22. Mai 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Echozone (Sony Music)
  • ASIN: B00261E0PC
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 166.369 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Tribe
2. Holy City Zoo
3. New Paradigm
4. Wambulance
5. Manufactored Terror
6. Skull And Bones
7. Sky God Worshippers
8. The New Religion
9. This Ones For You
10. Atmosphere
11. Tribe (Blueblood Warpaint Remix By Sindaddy)
12. Wambulance (Terminator Meltdown Mix By Metalmorphosis)
13. Holy City Zoo (Do Not Feed Remix By Akanoid)
14. This Ones For You (Remix By Programmist)
15. Tribe (Alternative Mix By Elektrofish)
16. Manufactored Terror (Sanctuary Radio Remix By DJ Rob)
17. Skull and bones (322 Cubed Remix By Sindaddy)

Produktbeschreibungen

Rezension

Der schmutzige, charmant-rotzige Charme von Holy City Zoo sollte Industrial-Jünger eigentlich in Freudetänze ausbrechen lassen. Wäre da nicht die traurige Geschichte hinter Mob Research: Bassist Paul Raven (Ministry, Killing Joke, Prong), der die Band Anfang 2007 gemeinsam mit Gitarrist Mark Gemini Thwaite (The Mission) gründete, verstarb kurze Zeit nach Beendigung der Aufnahmen überraschend im Schlaf. Er wurde nur 46 Jahre alt. Entsprechend schwingt, so dreckig und partyschwanger die Songs auch rocken, mit jeder Umdrehung von Holy City Zoo immer ein bisschen Wehmut mit. Besonders, wenn man parallel dazu das Booklet zur Hand nimmt und die dort abgedruckten Nachrufe von Musikerkollegen und Freunden wirken lässt. Bei aller Trauer bleibt jedoch eine Gewissheit: Raven wäre stolz auf die fertige Platte gewesen. Der von Tim Palmer (HIM, Pearl Jam) in Szene gesetzte Sound erinnert stark an Ministry und Killing Joke, besitzt jedoch genug eigenes Potenzial, um nachhaltig Spuren zu hinterlassen. Beschwören der düstere Titeltrack Holy City Zoo und das anschließende New Paradigm noch unheilvolle Schatten, so erblühen zum frechen, scharfzüngigen Wambulance frivoles Nachtleben und zwielichtige Stripclubs vor dem inneren Auge die Revolting Cocks lassen grüßen! Groß auch Sky God Worshippers , in dem Sänger Kory Clarke (Warrior Soul) Jaz Colemann Tribut zollt, und das sexy treibende This One s For You . Ein standesgemäßes Vermächtnis, das sowohl ein lachendes wie auch ein weinendes Auge nach sich zieht. (Zillo Magazin Juni 2009)

Holy City Zoo ist das erste Werk dieser Formation, vielleicht bleibt es indes auch das einzige. Denn der Verlust des Gründungsmitglieds Paul Raven, der im Oktober 2007 verstarb, hinterlässt eine vielleicht allzu breite Bresche, und das nicht nur im Line-Up der Combo, sondern auch und vor allem in den Herzen der Mitmusiker. Nicht umsonst beherrscht Paul das Artwork der CD, und gerade durch die dort abgebildeten Fotos erahnt man etwas von seiner charismatischen Ruppigkeit, die einen an einen Piraten erinnert, wie Mark Thwaite, Keyboarder und Gitarrist der Kapelle, vor einiger Zeit zu Protokoll gab. Und wie klingt die Mucke? Im ersten Teil herrscht Industrial Rock de luxe, haargenau im Scheitelpunkt zwischen Ministry und Killing Joke angesiedelt: Rau, von coolen Bassläufen dominiert, von derben Schmierriffs unterflutert, von dynamischen Schreigesängen gekrönt. Im zweiten Teil häufen sich etwas traditionellere Glam-Rock n Roll-Tracks, die zuweilen sogar wie eine schmutzig-neuzeitliche Version der Rolling Stones anmuten und doch hervorragend zu den vorhergehenden Stücken passen. Ein ruppiger, lebenslustiger Hammer, dieses Werk, genauso wie Paul selbst und genau deswegen war es richtig von den Mannen, nach einigen Monaten der Stille und Rückschau dieses Album zu Ende zu bringen. (Sonic Seducer Magazin Juni 2009)

Böse gesagt ein Fall für Helm ab zum Gebet . Ich zumindest werde hier keinen Veriss zum offenbar unter eigenen posthumen Geburtswehen entstandenen Vermächtnis des tragisch im Oktober 2007 an einem Herzinfarkt verstorbenen Bassisten Paul Raven (Killing Joke, Prong, Ministry, Godflesh) schreiben. Was ich zum Glück auch mit meinem Gewissen vereinbaren kann: Zwar wäre die Remix-Orgie, die HOLY CITY ZOO, das Debüt seines letzten Band-Projektes Mob Research, weit über Ein-Stunden-Marke schiebt, nicht wirklich nötig gewesen. Aber die ersten zehn Songs dieses Albums wissen zumindest im Ansatz zu vermitteln, dass hier Großes im Entstehen begriffen war. Das hat nicht nur mit den griffigen Industrial Rock-/Metal-Krachern zu tun, die vor allem den Anfang dieser CD bevölkern, sondern insbesondere mit dem einer fast Sex-Pistols-mäßigen, rotzigen Nonchalance agierenden Sänger Kory Clarke, der hier überzeugend den Cyber-Psychopathen gibt. Schade, dass dieses Kapitel so vorzeitig geschlossen werden und dieses Album notgedrungen ein Fragment bleiben muss. R.I.P., Paul! (Metalhammer Magazin 2009)

Kurzbeschreibung

Die Geschichte von MOB RESEARCH ist eng verbunden mit dem tragischen Tod von Bassist Paul Raven (Killing Joke, Prong, Ministry), der die Band zusammen mit Mark Gemini Thwaite (The Mission, Peter Murphy) im Jahr 2007 gegründet hatte. Als Sänger wurde Warrior Soul Frontmann Kory Clarke, sowie ex-Queens Of The Stone Age Drummer Nick Lucero mit ins Boot geholt. Kurz nach Beendigung der Aufnahmen zum Debüt-Album HOLY CITY ZOO verstarb Paul Raven, sodass sich die Fertigstellung des Albums bis ins Jahr 2009 hinzog. Gemischt wurde das Album u.a. von Tim Palmer, der u.a. schon für die letzten HIM-Alben verantwortlich zeichnete. Das Ergebnis ist purer, dreckiger Industrial-Rock, der sowohl musikalisch als auch inhaltlich genau die Kompromisslosigkeit zeigt, welche von den beteiligten Musikern auch zu erwarten ist. Die Songs des Albums bewegen sich musikalisch im weiten Bereich zwischen Ministry und Killing Joke, gewinnen aber insbesondere durch Kory Clarks rotziger Stimme und Mark G.Thwaites filigranem Gitarrenspiel an klarer Eigenständigkeit. Die wird durch die zahlreichen Remixe, u.a. von SinDaddy, noch unterstrichen, und verleihen dem Album einen spannenden zweiten Teil, den es sich lohnt zu entdecken.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Von Mesaverde
Format:Audio CD
Mob Research muten fast schon wie eine "Allstar-Band" des Genres an. Kurz zusammengefasst klingt das Ergebnis auch ziemlich genauso wie eine böse Mischung aus Ministry, Killing Joke, The Mission und Warrior Soul mit einem gehörigen Schuss Rob Zombie. Dass es dieses Album überhaupt jemals in die Läden schaffte ist schon ein Wunder, ob des viel zu früh (2007) verstorbenen Bandgründers Paul Raven, und noch mehr fast schon, dass es eben nicht von einem fetten Majorlabel veröffentlicht wurde.

Auf dem Album befinden sich 9 "echte" Songs, ein Instrumental sowie ganze sieben Remixe, deren Umsetzung und Qualiltät glücklicherweise auch hier keine Langeweile aufkommen lässt. Einige der Remix knallen sogar noch deftiger, als die Albumversionen. "Holy City Zoo" ist zweifellos ein rohes Werk, welches in seinen besten Momenten an besagte Ministry oder Killing Joke erinnert, aber im Gegensatz zu deren letzten Werken doch sehr frisch und fast schon unbekümmert daherkommt, was aufgrund der zumeist ernsten Thematiken der Songs irgendwie ironisch erscheint.

Das Album klingt fett, aber nicht überproduziert, und ist weit von jenen seelenlosen glasklaren Hightech Rockproduktionen entfernt, die so manche Majorband heute auf den Markt wirft. "Holy City Zoo" ist ein Kind des 90er Industrial-Metal, und es ist schön, dass es sowas noch gibt.
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