Newcomer-Signings bei Majorlabels sind heute
leider eine absolute Seltenheit.Jesus On Extasy
hinterliessen beim letztjährigen Bochum total jedoch
einen bleibenden Eindruck bei Presse, Labels und Publikum
und supporteten von da an namhafte Bands wie L'ame Immortelle,
Terminal Choice,XPQ 21 und The Birthday Massacre.
Als Remixer für u.a. ASP und Emilie Autumn haben sich Jesus
On Extasy ebenfalls im Vorfeld einen Namen gemacht.
Mit Drakkar/Sony BMG (u.a. Entdecker von Nightwish und Lordi)
als Label im Rücken dürfte nichts mehr schiefgehen.
Nun liegt das wohl beeindruckendste Debüt der letzten Zeit vor und
"Holy Beauty" kommt am 30.03.07 in die Läden.
Mittlerweile ist es ebenfalls eine Seltenheit
geworden,dass ein Debüt-Album im Vorfeld so viel Furore macht.
11 Tracks werden Euch geboten und lasst es Euch gesagt sein,
diese Band rockt!
Mit dem Opener "Assassinate Me" wird einem sofort ein Clubhit
vom feinsten um die Ohren gehauen, der sich zur Zeit schon
in den Clubs verbreitet.Dieser wurde zum Ende hin nochmal von
niemand geringerem als KMFDM durch den Wolf gedreht,die Entscheidung
ist schwierig,welcher Mix der bessere ist. Als zweites folgt mein persönlicher Favorit, das melodisch-poppige,elektronisch-tanzbare, durch weibliche Vocals unterstützte "Nuclear Bitch".Der dritte Streich "Drowning"
dürfte dann auch den letzten Electro-Freak überzeugt haben, bevor es mit
"Neochrome" wieder deutlich rockiger und schneller zur Sache geht,
Ministry lassen grüssen. Die Wave-Einflüsse machen sich bei folgender Coverversion bemerkbar, ein Track,der so manchem Clubgänger absolut heilig ist "Second Skin" von den Chameleons.Was soll ich sagen,gewagt,
aber durchaus gelungen und eigen interpretiert.Mit "Alone" wird das Tempo etwas runtergeschraubt, Anhänger von Manson-Tracks wie z.B. "Coma White" müssten diesen Song lieben, ebenson wie den Nachfolger "Puppet" dessen Refrain den Hörer nicht mehr loslässt. Mit dem Titeltrack "Holy Beauty" wird in weitere unverkennbare, vertraute Klänge eingeleitet, eine tanzbar-rockige Variante von B-Movie's "Nowhere Girl", um mit dem melancholischen "Reach Out" das Debüt abzuschliessen.
Mit diesem eigenständigen und abwechslungsreichem Album im Fahrwasser von Dope Stars Inc. dürften Jesus On Extasy
durch viel Elektronik und eingängigen Refrains ein breites Publikum
der schwarzen Szene erreichen. Mit Wave und Gothic in Verbindung mit Electro, Industrial , Rock und Pop mit ner Prise Cyberpunk ist hier
erinfach alles vertreten.
Hier könnt Ihr Euch selber einen Eindruck verschaffen...
www.jesusonextasy.com
www.myspace.com/jesusonextasy
by DJ Dalecooper (Shadow Leverkusen)