In Hollywoodfilmen sollte man nicht immer glauben was man sieht, denn Special Effects haben bereits eine jahrzehntelange Tradition und sehen zugegebenermaßen meistens auch besser aus als die Realität. Doch wie steht es mit diesen physikalischen Realitäten hinter den Special Effects, was funktioniert wirklich und wie funktionieren diese Tricks? Werner Gruber, der Shootingstar der österreichischen Physikerszene, gibt Antworten auf diese Fragen.
Dabei beginnt er mit dem Thema "Warum sind Hollywoods Lichtschwerter nicht unendlich lang?" und stellt eindeutig fest, dass es durchaus möglich wäre ein nicht endloses Lichtschwert zu bauen (wie ein solches aussehen soll und dass es zweifellos weit klobiger aussehen würde steht dabei auf einem anderen Blatt). In je 1,5 bis 4 Seiten pro Thema behandelt er neben klassischen Science-Fiction-Fragen auch solche die durch Filme wie Matrix, Kill Bill, Jurassic Park, The Core, Terminator, Godzilla, Exorzist, Manchurian Kandidat oder sogar Monster AG aufgeworfen wurden. Bei letzterem geht es jedoch weniger um Monster die aus Schränken kommen um kleine Kinder zu erschrecken, sondern wie die Helden der Monster AG animiert wurden.
Eine typische Frage ist natürlich "Was bricht zuerst Hand oder Brett?", woraufhin Gruber sehr anschaulich darlegt wie man wirklich durch einen Karateschlag Bretter oder Ziegelsteine zum Splittern bzw. Bersten bringen kann. Ebenso wie darüber erfährt man auch einiges über die Herstellung von Filmglas oder wie Filmastronauten in Schwerelosigkeit versetzt werden können. Die Ausführungen beschränken sich also nicht alleine auf die ganz speziellen Effekte, sondern auch auf jene Dinge die wir sogar noch öfter alltäglich im Kino oder Fernsehen beobachten können, wie was die Darsteller in einer Szene wirklich essen.
Fazit:
Ein Buch über genau jene Geheimnisse hinter den Kulissen die man immer schon wissen wollte.