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Hollywood, Nachtstücke: Erzählungen
 
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Hollywood, Nachtstücke: Erzählungen [Taschenbuch]

James Ellroy , Thomas Mohr
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 254 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548252958
  • ISBN-13: 978-3548252957
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,4 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 926.283 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Tageszeitung, 09.05.2000
Volker Marquardt erläutert dem Leser zunächst, mit was für einem Autorentyp er es bei James Ellroy zu tun hat. Dabei zählt er einige der berühmt gewordenen Provokationen Ellroys auf, der Political Correctness bei jeder sich bietenden Gelegenheit angreift und ein Faible für Schimpfwörter zeigt (`Schokos, Kanakerkarre, Negernippel, Mexenbraut`) - und einer Menge kaum übersetzbarer schlimmer Wörter, "von denen unsereins noch nie gehört hat". Auch das Trauma Ellroys, dessen Mutter einem Mord zum Opfer fiel, als er gerade zehn Jahre alt war, scheint für die Interpretation seiner Texte nicht unerheblich zu sein. Den vorliegenden Geschichten kann der Rezensent jedoch nur bedingt etwas abgewinnen: "Gerade als die monströse Welt aus Lügen, Mord und Intrigen erneut aufgebaut ist", ist die Geschichte des Fieslings und Akkordeonspielers Contino schon vorbei. Ähnliches gelte auch für die anderen Erzählungen. "Die kurze Distanz (...) ist nicht wirklich seine Sache", resümiert Marquardt. Allerdings mag er in der Geschichte "Ein kleines Glück" dann doch noch einen "filmreifen Showdown" erkennen. Und sogar Liebe! Auch wenn es nur die Liebe zum Bullterrier Basko ist, der vom Herrchen mit Kaviar und Brandy zärtlich verwöhnt wird.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ellroy ist der wichtigste zeitgenössische Kriminalautor." DER SPIEGEL "Er schreibt die blutigsten Krimis Amerikas." DIE ZEIT

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
kurz und unterhaltsam 29. April 2000
Format:Gebundene Ausgabe
Diese Ansammlung von Kurzgeschichten, kann man als Spin of der bisherigen Ellroy Romane sehen. Der Autor nimmt sich ein paar bekannte Hauptpersonen, interessante Nebencharaktere oder schlicht erfundene neue Gestalten seines bisher bekannten L.A. Zyklus und lässt sie eigene, kurze, aber nicht minder spannende Abenteuer in der Stadt der Engel erleben, in denen es vor Gewalt und Korruption nur so wimmelt. Höhepunkt ist die Geschichte über den abgehalfterten Musiker Dick Contino, der sich mit einer getürkten Entführung wieder zum Star machen will. Diese Story wimmelt nur so von halsbrecherischer Komik, hohem Tempo und fiesen Gewalteinlagen. Unterhaltung pur. Bis auf die ultrabrutale Story Liebestraum, über einen Cop, der für eine Frau alles in Stücke ballert, nur um ihr nahe zu sein, sind alle Geschichten sehr locker und witzig. Die beiden Geschichten über Lee Blanchard (eine Nebenfigur aus der "schwarzen Dahlie") in denen es einer gewaltätigen Räuberbande und einer Hinterwäldler-Entführergang an den Kragen geht, sind besondere Leckerbissen für Fans. Als einzige Wermutstropfen könnte man die Räuberpistole über Buzz Meeks (Blutschatten/L.A. Confidential) und die alberne Posse über Stan Klein (Ein ekelhafter Halsabschneider vom "Hügel der Selbstmörder")betrachten. Die erste ist zwar gut, wiederspricht sich aber mit dem Roman-Universum, das Ellroy geschaffen hat. Leute, die nur dieses Buch lesen, wird es nicht auffallen, doch Fans wird es ärgern. Die Stan Klein Story (Gauner soll Hund beschützen?!$$$) ist zwar witzig und makaber, aber so belanglos dass es schmerzt. Trotz (?) dieser Nachteile ist das Buch bedingungslos zu empfehlen. Ich persönlich hoffe, dass bald einmal alle Kurzgeschichten aus den Büchern "Crime Wave", "Dick Continos Blues" und Diesem zusammengefasst werden und als EINE Sammlung erscheinen. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
James Maschinegun Ellroy hat wieder zugeschlagen. Maschinegun deshalb, weil ich niemanden sonst kenne, der seinen Lesern Sätze wie Gewehrschüsse um die Ohren pfeifen lässt und im Trommelfeuerrhythmus zynische Wortsalven abfeuert die immer ins Schwarze treffen. Kaum hat man die Einleitung hinter sich und man befindet sich wieder im L.A der 50 Jahre, wo niemand der ist, der er zu sein scheint und eine weiße Weste bestenfalls in der Waschmittelreklame vorkommt. Ein gigantischer Moloch aus Korruption, Gewalt, Sex und verlorenen Illusionen. In 6 Storys treffen wir auf alte bekannte wie Dick Contino, Mickey Cohen oder Danny Getchel. Ellroy's Stammlesern werden diese Namen sicher nicht neu sein. Es ist immer mal wieder schön, dieser Hölle einen Besuch abzustatten, und sei es nur, um nachher festzustellen, dass den Attributen Normalität und Langeweile im realen Leben durchaus positive Aspekte abzugewinnen sind. Für Ellroy Fans führt auch diesmal kein Weg an diesem Buch vorbei, auch wenn einem das eine oder andere nicht so furchtbar neu und innovativ vorkommen dürfte; allen anderen sei dieser einmalige, eine Klasse für sich bildende Schriftsteller wie immer ans dunkel schlagende Herz gelegt.
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