Der Film Hollywood Flies wurde direkt fürs amerikanische Fernsehen gedreht und versucht, eine Art von Roadmovie zu sein, das mit einer Geiselnahme, einem Sack voller Geld und vielen grimmigen Gesichtern punkten will. Angereichert wurde die Story durch bekannte Gesichter wie Casper Van Dien und Vinnie Jones.
Grundsätzlich sind ja solche Roadmovies nicht schlecht. Man sieht was von der Gegend (Las Vegas & Los Angeles), die Musik stimmt und wenn grossmäulige Gauner mitmischen, kriegt auch das Zwerchfell was zu tun. Leider kann Hollywood Flies keine der Anforderungen so richtig ausfüllen, plätschert grösstenteils langatmig dahin und sogar Vinnie Jones hat schon grimmiger in die Kamera geguckt. Von den wenigen Szenen mit Casper Van Dien ganz zu schweigen.
Leider fehlen auch Witz, Spannung und Unterhaltungswert, was aus dem Film ein langweiliges Stück macht, bei dem man bald das Interesse verliert.
Fazit: Hollywood Flies ist ein lahmer Thriller geworden, der im Fernsehprogramm optimal aufgehoben ist. Das Finale ist das Highlight dieser Geschichte, die ansonsten kaum in die Gänge kommt. Da sind die Aufnahmen von Vegas und das Swimsuit-Model Caprice Bourret schon fast das Beste...