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Leider wird diese Rolle auch nicht wesentlich weiterentwickelt -- das ist also alles, was dem Zuschauer in diesem schwachen Action- und Science-Fiction-Thriller geboten wird, der zwar einige erstaunliche Spezialeffekte vorzuweisen hat, dessen Handlung dafür aber auch einige erstaunlich lächerliche Wendungen nimmt. Nachdem er ziemlich schonungslos an einer ganzen Menagerie von Labortieren experimentiert hat, gelingt es Bacon schließlich, den Code zu knacken, mit dem all die unsichtbaren Gorillas, Hunde und so weiter wieder in ihre sichtbare Form zurückverwandelt werden können. Funktioniert es aber auch beim Menschen? Ehe man sich versieht, ernennt sich Mr. Bacon selbst zum menschlichen Versuchskaninchen und lässt sich zur Injektion mit einem fluorisierenden Serum auf die Liege schnallen. Dank einiger phänomenaler Computereffekte wird Bacon tatsächlich unsichtbar, Organ für Organ, Vene für Vene.
Und -- was würden Sie als Erstes tun, wenn Sie unsichtbar wären? Na klar -- Ihren Kolleginnen auf der Toilette nachspionieren oder jener wohlgeformten Nachbarin. Bacon ist sehr bald völlig psychotisch, und Elisabeth Shue (Bacons Kollegin und Ex-Freundin) und der muskulösen Josh Brolin (ihr gegenwärtiger Schmusebär) müssen den unsichtbaren Mann überwältigen, der dabei ist, die Mitglieder des Forschungsteams hintereinander abzuknallen. Man könnte meinen, dies wäre eine ideale Gelegenheit, jede Menge schäbigen Sex und aggressive Gewalt unterzubringen -- die Verhoeven in Starship Troopers und Basic Instinct so im Überfluss auftischte. Aber hier scheint der Regisseur das Ganze eher abzumildern -- und mal ehrlich, wer will schon einen abgemilderten Paul-Verhoeven-Film sehen? Shue (die in diesem Film nicht nur eine der Hauptrollen, sondern auch noch eine schreckliche Frisur bekommen hat) und Brolin (ja, er zieht mindestens einmal sein Hemd aus) gelingt es leider kaum, den Film auf Touren zu bringen. Und obwohl Bacon eine effektive, insgesamt stimmige Darbietung liefert, ist seine Figur derart schwach entwickelt, dass man -- sozusagen -- durch ihn hindurch schauen kann. --Mark Englehart
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