Nach "Dear Doosie" und "Wiedersehen mit Doosie" ist dies der dritte, aber leider auch letzte Englisch-auf-die-geniale-Weise-auffrischen-und-perfektionieren-Band aus der Doosie-Reihe -- aber auch der beste. Werner "Doubleyou" Lansburghs Liebe zu Doosie ist sichtlich gereift.
Da Lansburgh mit den ersten zwei Doosie-Büchern endlich zu Geld gekommen ist, nimmt er seine Geliebte Doosie mit auf eine Europareise. Die meisten Stationen kennt Werner L. noch aus seiner Jugendzeit und kann daher witzige Anekdoten dazu zum Besten geben: Rom, Ascona, Paris, Basel, Oxford, Berlin, Venedig, Athen, Uppsala, Samos usw. usf.
Im Dialog mit Doosie lernt der oder die Lesende nicht nur gutes Englisch, sondern auch gleich, was in den entsprechenden Städten angesagt ist -- und was der Tourist besser auslässt. Es macht echt Lust, die Orte mal selbst zu sehen.
Wenn die liebe Doosie sagt: "My English is not so bad.", wird Sie von Werner liebevoll daraufhin gewiesen, dass es nicht "so bad", sondern "that bad" heißt. Typische Stolperfallen des Deutschsprachigen sind aber nur ein Teil. Der Wortschatz wird massiv mit brauchbaren und schlauen Wörtern angereichert: großartig, erschöpft, intensiv, ungefähr, unerschwinglich ...
Am besten lernt man ja, wenn man Vokabeln auch repetiert. Und das geschieht jeweils mittels P.S., der locker gehaltenen Nachschrift zum entsprechenden Kapitel. Da darf Doosie (Du-Sie, also der Leser) dann zeigen, ob er aufgepasst hat.
Wer noch nicht genug hat von Doosie (und das ist so gut wie garantiert), der kann mit "Dear Doubleyou" von K. Kemeny und. J. Fendt weiterlernen. Und hier sind noch die Lösungen der oben erwähnten Vokabeln: gorgeous, exhausted, intense(ly), roughly, prohibitive.