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The Hole [VHS]
 
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The Hole [VHS]

Thora Birch , Desmond Harrington , Nick Hamm    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Thora Birch, Desmond Harrington, Embeth Davidtz
  • Regisseur(e): Nick Hamm
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ufa Video
  • Erscheinungstermin: 22. Juli 2002
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000067FX7
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.248 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Auf den ersten Blick scheint The Hole, Nick Hamms düsteres Psychospiel um Lüge und Wahrheit, nur ein weiterer Teen-Horrorfilm zu sein, doch dieser vorschnelle Eindruck täuscht. Die Geschichte von vier Schülern eines englischen Eliteinternats, die sich, um einem langweiligen Schulausflug zu entkommen, für ein verlängertes Wochenende in einem alten Bunker einsperren lassen, erzählt im Genregewand von den Exzessen obsessiver Liebe, von dem Wahnsinn einer Amour fou und den Schrecken, die unerwiderte Gefühle gebären können. Erst ganz zum Schluss erliegen Nick Hamm und seine beiden Drehbuchautoren Ben Court und Carolin Ip den Zwängen des Horrorkinos. Aber selbst diese Wendung hin zum Konventionellen nimmt diesem Kammerspiel des Terrors nichts von seiner Intensität.

Eigentlich wollten die zurückhaltende Außenseiterin Liz (Thora Birch), der Schulschwarm Mike (Desmond Harrington), dessen magersüchtige Freundin Frankie (Keira Knightley) und Geoff (Lawrence Fox) nur ein paar Tage in dem Bunker verbringen. Aber irgendetwas ist dort geschehen, und so kehrt Liz nach mehr als zwei Wochen völlig verstört als einzige lebend zurück. Was in den langen Tagen unter der Erde passiert ist, dafür bietet The Hole zwei Erklärungen. Die erste entlockt die Polizeipsychologin Dr. Philippa Horwood (Embeth Davidtz) Liz, die andere stammt von Martin (Daniel Brocklebank), einem Mitschüler der vier Eingeschlossenen, der den Bunkeraufenthalt organisiert hat. In Liz' Version der Ereignisse war es der unglücklich in sie verliebte Martin, der die vier in dem Bunker gefangen gehalten hat und den sie schließlich durch einen Trick überlistet hat. Doch durch seine Aussage ergibt sich ein völlig anderes Bild.

Nick Hamm trennt diese beiden gegenläufigen Erzählungen auch visuell voneinander. Für Liz' Erinnerungen hat er helle Bilder gewählt, und selbst die Enge des Bunkers wirkt hier noch beinahe weitläufig. Der Schrecken des Eingesperrtseins hat ein beinahe spielerisch wirkendes Element in der ersten Hälfte von The Hole. Das Ganze wirkt noch wie ein Streich, der außer Kontrolle geraten ist. Martins ungleich härtere Version der Ereignisse erzählt Nick Hamm dann in dunklen, von bedrohlichen Schatten dominierten Bildern. Und je tiefer der Film nun in die Abgründe einer wahnsinnigen Leidenschaft vordringt, desto klaustrophobischer wird er. Hamm inszeniert die Tage im Bunker nun als einen tödlichen Albtraum, der die Figuren wie den Zuschauer mit menschlichen Urängsten konfrontiert, aus deren Fängen es kaum mehr ein Entkommen gibt.

Durch seine Schlusswendung verliert The Hole zwar vieles von seiner Ambivalenz. Wir wissen schließlich doch, wer die Wahrheit erzählt hat. Dennoch bleiben die entscheidenden Fragen offen, da es Thora Birch trotz der Eindeutigkeit des Drehbuchs und der Inszenierung gelingt, ihre Figur in der Schwebe zu halten. Ihr Spiel vereint das an sich Unvereinbare. Liz ist schuldig und unschuldig, sie ist eiskalt und völlig ahnungslos. Diese Widersprüche, die alles in Frage zu stellen scheinen, was man sonst als gesichert annimmt, verstören einen letztlich noch mehr als die Ereignisse im Bunker. Von ihnen geht ein psychologischer Horror aus, der weit tiefer wirkt als jeder filmische Effekt. --Sascha Westphal

Video Jakob Kurzinhalt

Eine Gruppe von Internatsschülern lässt sich aus Jux für 3 Tage von einem Freund in einen Weltkriegsbunker einsperren. Doch er holt sie erst nach zwei Wochen raus aber es hatte nur ein Mädchen überlebt, die unter Schock in eine Klinik eingeliefert wird.

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Durchschnittliche Kundenbewertung
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen After the Hole, 12. August 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Hole (DVD)
Dieser Film hat eine betäubende Atmosphäre. Es ist ganz bestimmt kein Teenie-Shocker, und auch nichts für Leute die bei dem Begriff "Horror" solche Filme wie "Scream" erwarten.
Was der Film bietet:
Atemberaubend gute Regie, gute Schauspieler, realistische Darstellung.
Eine etwas andere Handlungsabfolge als erwartet.
Ein Einblick in die Psyche eines Mädchens, das unter Lieben Schmerz versteht.
Geniale Szenen und coole Dialoge.
Das der Film in zwei Geschichten geteilt ist, kann einen vielleicht sehr durcheinander bringen, ist aber eine überraschend andere Version...
Ich denke, für Diejenigen, die auf "gute" Filme stehen, ist dieser im Grunde einen Blick wert, doch diejenigen die auf ModeHorror wie das übliche Wes Craven-Lala Lust haben, die sollten es besser lassen um nicht enttäuscht zu werden.
Vielleicht ist das Genre Horror, bei diesem Film ja auch nicht ganz richtig, aber ich wüsste auch nicht welches besser passen sollte.

Liz: "Haben sie jemanden schon mal so sehr geliebt, dass sie nur noch Schmerz empfanden..."

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Guter Film, mäßige Extras, 12. August 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Hole (DVD)
Der Film hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Er ist sehr spannend aufgebaut. Auch wenn die Spannungskurve eher in der Mitte des Films als am Ende ihren Höhepunkt erreicht, fesselt der Film von Anfang bis Ende. Der exzellente 5.1-Sound und das auch in den vielen dunklen Szenen gestochen scharfe Bild trägt erheblich dazu bei.

Die Extras bestehen aus einem Making Of, Deleted Scenes, einem deutschen Kinotrailer und ein paar Texttafeln über die Schauspieler und den Regisseur. Das "Making Of" besteht zum Großteil aus Filmausschnitten (ca. zwei Drittel), Interviews (ca. ein Drittel) und einigen wenigen belanglosen Bildern vom Set. Hintergrundinfos zur Entstehung des Films gibt es kaum. Etwas enttäuschend.
Sehr interessant sind die Deleted Scenes. Hier wird deutlich, wie ein Film durch das Weglassen einiger Szenen aufgewertet werden kann. Bei jeder der geschnittenen Szene (insbesondere der wirklich dämlichen "Ein Jahr später"-Szene) kann man froh sein, dass sie nicht den Weg in den Film gefunden hat. Insbesondere unter diesem Aspekt sind die Deleted Scenes sehr sehenswert. Schade, dass diese Szenen weder synchronisiert, noch untertitelt sind und etwas lieblos aneinander gestückelt wurden.

Fazit: Fünf Sterne für den Film, drei für die Extras.

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein perfekt inszenierter Thriller, 23. April 2007
Rezension bezieht sich auf: The Hole (DVD)
In diversen untenstehenden Rezensionen wurde bemängelt, dass der Film kein Horrorfilm sei. Da kann ich nur sagen, da hätte man vielleicht vorher den Klappentext lesen sollen.

Hole ist ein perfekt inszenierter Psychothriller, der nicht auf wildes Gemetzel und spritzendes Blut setzt, sondern auf menschliche Urängste. Es gibt keinen Serienkiller oder einen echten Psychopathen, der um sich meuchelt. Aber, welcher Mensch ist gerne gerne auf engstem Raum ohne Tageslicht eingesperrt ohne Aussicht auf Befreiung?

Unsere jugendlichen Protagonisten verschlägt es hier in einen alten, längst vergessenen Bunker. Aus einem ursprünglich für ein Wochenende begrenzten Aufenthalt werden zwei Wochen voller Qualen.

Erst nach zwei Wochen wird die Blutverschmierte Liz völlig entkräftet aufgefunden. Alle anderen drei Teilnehmer dieses besonderen Ausfluges sind tod.

Was also genau ist passiert? Die Psychologin Dr. Horwood versucht diese Frage zu klären und bemüht sich aus der traumatisierten Liz die Wahrheit zu entlocken. Aber ist sie wirklich ein Opfer?

Der Film beginnt fast am Ende und arbeitet sich durch Rückblenden Stück für Stück zur Lösung des Rätsels durch. So bleibt es spannend bis zum Ende.

Die Schauspieler sind mehr als glaubwürdig, vorallem Thora Birch überzeugt als die undurchsichtige Liz.

Ich habe den Kauf mit keiner Sekunde bereut. Den Film kann man auch gut mehrmals sehen ohne das Langeweile aufkommt. Von mir also absolute Kaufempfehlung. Und, ... bei dem Preis kann man sowieso gar nichts falsch machen!

Übrigens: der Soundtrack ist auch klasse.
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