Cem Yilmaz verkörpert in diesem Film den Istanbuler Magier Iskender dessen
Aufführung des öfteren in einem Desaster enden. Als beim Trick "Zersäge die
Frau in der Kiste" die Frau in der Kiste tatsächlich mit der Säge verletzt wird -
verliert er sein festes Angagement und wird gefeuert.
Beide, Iskender und sein Assistent Maradonna tragen Brillen mit dicken Gläser und
wollen diese mit Hilfe der Lasermethode loswerden. Die Augenoperation wollen sie
mit einer Tournee finzieren. Um die Pläne zu realisieren brauchen die beiden den
Wohnwagen des Schwagers - den bekommen sie aber nur, wenn sie den Iskenders etwas
verrückten Vater mitnehmen (niemand geringerer als Mazhar Alanson).
Kaum hat die Tour begonnen, da stellen die beiden fest, dass der schräge Vater nichts
anderes als den Tod sucht beispielsweise springt er bei voller Fahrt mit den Fallschirm
aus dem Anhänger. Wie durch ein Wunder passiert dem alten Mann nichts, allerdings bringt
er die beiden dazu ihn nach Canakkale zu bringen, weil er dort im Heldenfriedhof für Soldaten
begraben werden möchte. Als die Bremsen unterwegs kaputt gehen, muss das Trio in einem
Dorf halt machen und als sie mitbekommen, dass dort eine Hochzeit stattfindet macht der
verrückte Vater einen Deal mit den Dorfbewohnern und die Magier bekommen einen
Auftritt. Die Braut, ein gerissenes Luder, nimmt den Auftritt als Möglichkeit zu
verschwinden und somit nimmt das Chaos seine weiteren Lauf. Hab schon viel zuviel
verraten.
Ich kann Cem Yilmaz in diesem Film eher bemitleiden als über ihn lachen auch wenn
der Film lustige Parts hat ist es keine reine Komödie sondern eher ein Drama. Guter,
solider und unterhaltsamer Film aber für meinen Geschmack etwas zu dramatisch.