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Hohlbeins Chronik der Unsterblichen Bd.1. Am Abgrund [Taschenbuch]

von Eckartsberg
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Oktober 2004
Als Kind wird Andrej Delany der Hexerei bezichtigt und aus seiner Heimat vertrieben. In der Zurückgezogenheit der transsilvanischen Bergwelt weist ihn sein Stiefvater in den Schwertkampf ein. Den glücklichen Tagen während seiner Ehe setzt das Kindbettfieber ein jähes Ende: Frau und Tochter sterben. Voller Verzweiflung kehrt Andrej in sein Heimatdorf zurück. Doch die Schergen des grausamen Kirchenfürsten Domenicus nehmen einige Bewohner gefangen und metzeln den Rest nieder - alle, bis auf Frederic, der fortan auf Rache sinnt. Andrej verfolgt zusammen mit ihm Domenicus, um die Gefangenen zu befreien. Welche Jagd er dort beginnt, wird Andrej erst nach und nach bewusst. Die Reise mit Frederic führt ihn zu sich selbst und zu einer Erkenntnis, die tragischer ist als der Tod ...

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Hohlbeins Chronik der Unsterblichen Bd.1.  Am Abgrund + Wolfgang Hohlbeins Die Chronik der Unsterblichen: Die Chronik der Unsterblichen 2: Am Abgrund II + Der Machdi
Preis für alle drei: EUR 46,94

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 56 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collec; Auflage: 4 (Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770428803
  • ISBN-13: 978-3770428809
  • Größe und/oder Gewicht: 31 x 24,2 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.731 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

15. Jahrhundert: Ein kleines Dorf in Transsilvanien wird von der Inquisition in Schutt und Asche gelegt. Die Überlebenden werden verschleppt, nur der junge Frederic entkommt. Als er herausfi ndet, dass die heimtückische Tat einzig und allein dem Schwertkämpfer Andrej galt, ist es schon fast zu spät. Aber Andrej spürt den jungen Mann auf und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche und unglaublich gefährliche Reise quer durch Transsilvanien. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Wolfgang Hohlbein, geb. 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Seine Bücher decken die ganze Palette der Unterhaltungsliteratur ab von Kinder- und Jugendbüchern über Romane und Drehbücher zu Filmen, von Fantasy über Sciencefiction bis hin zum Horror. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Jugendbuch 'Märchenmond', für das er mit dem Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde. 1993 schaffte er mit seinem phantastischen Thriller 'Das Druidentor' im Hardcover für Erwachsene den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen und immer noch wird seine Fangemeinde Tag für Tag größer. Der passionierte Motorradfahrer und Zinnfigurensammler lebt zusammen mit seiner Frau und Co-Autorin Heike, seinen Kindern und zahlreichen Hunden und Katzen am Niederrhein.

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Comic der Luxus-Klasse 22. Oktober 2004
Format:Taschenbuch
Es ist genauso schwer, ein Buch zufriedenstellend zu verfilmen, wie es als Comic zu zeichnen. Dennoch ist es den Zeichnern hierbei sehr gut gelungen, auch wenn die Geschichte irgendwie doch anders ist, als in den Büchern, aber allein durch die Qualität der Zeichnungen wird das mehr als wettgemacht.
Hochkarätige Zeichnungen zeichnen diesen Comic aus und ich finde für "Die Chronik der Unsterblichen"-Fans ist es schon ein muss diesen Comic zu haben (der Gänzlichkeit der Chronik halber!). Wer die Hohlbein-Bücher dazu nicht kennt, vermisst eh nichts, was an Story fehlt.
Ich bin schon gespannt auf Teil 2.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnlicher Comic! 8. Oktober 2004
Von Imladros
Format:Taschenbuch
Als Fan von Wolfgang Hohlbeins 'Chronik der Unsterblichen' bin ich mehr als skeptisch an diese neue Comicversion des ersten Bandes herangegangen. Viele meiner Erwartungen haben sich bestätigt, das Comic-Format macht es so gut wie unmöglich, den vollen Umfang der Romanvorlage zu erfassen, viel Hintergrundinformation wird ausgeblendet und die Handlung ist offenbar auch anders auf die Bände verteilt als in den Büchern. Faszinierenderweise ist das edel verarbeitete und elegant designte Album dennoch sehr atmosphärisch und fängt die Stimmung der 'Chronik' perfekt ein. Die Bilder sind durchweg sehr ernst gehalten, die Kämpfe sind ungewöhnlich genau und kunstvoll choegraphiert, den starken Kontrast zwischen Figuren und Hintergrund entwickeln die Zeichner dabei zu einem ganz eigenen Stil. Für Hohlbein- und/oder Comic-Fans ist dieses Album ein Muss!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bilder: genial, Text: Mittelmaß! 26. November 2009
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ein einsamer Reiter sucht seinen Weg durch die wie ausgestorben wirkende Landschaft. Keine Menschenseele scheint unterwegs zu sein. Auch als der Mann in das Dorf reitet, sieht er niemanden. Doch wo ist sein Sohn? Als er das Dorf verließ, geächtet und ausgestoßen, glaubte er ihn hier in Sicherheit. Er betritt die für das kleine Dorf große Kirche und schaudert. An den Balken baumeln unzählige Dorfbewohner. Gefolterte und grausam zerstückelte Leichen liegen verstreut auf dem Boden. Verzweifelt schaut er sich um. Wo ist sein Sohn?
Er steigt voller Vorahnungen die steile Holztreppe hinauf und findet ihn schließlich in einem der oberen Räume. Gefoltert, gefesselt und aufgespießt starrt sein Sohn ihn an. Die unbeschreibliche Qual in seinen Augen lässt Andrej Delany erzittern. Er nimmt seinen Sohn in die Arme und erlöst ihn mit einem einzigen Stoß seines Schwertes.
"Das war sehr mutig", sagt hinter ihm eine Stimme. Delany schaut sich um und sieht einen fast unverletzten Jungen in der Ecke kauern. In seinem Gesicht ist die Qual des Überlebenden, die Scham des dem Gemetzel Entkommenen, zu erkennen. Frederic, wie der rothaarige Junge heißt, fleht den Krieger an, ihm bei seiner Suche nach den verschleppten Dorfbewohnern und der Rache an den Tätern, dem Inquisitor und seinen Helfern, beizustehen.
Die zwanzig Männer sind vor einigen Tagen davongezogen und haben alle Überlebenden wie Vieh aneinandergebunden und mitgenommen. Doch Andrej Delany will keine Rache. Er ist ein Verstoßener und einzig sein Sohn war sein Ziel. Die Dorfbewohner sind ihm egal.
Doch Frederic gelingt es, den einsamen Reiter zu überzeugen. Unschuldige sind in der Hand dieser Teufel in Menschengestalt und Delany hofft, den Jungen von seiner sinnlosen Rache abzubringen. Die beiden machen sich auf den gefahrvollen Weg, den Mördern zu folgen. Offensichtlich haben die es weder eilig, noch reisen sie im Verborgenen. Wohin die Verfolger auch kommen, Leichen weisen ihnen einen unübersehbaren Weg.

Im Oktober 2004 wagten es Thomas von Kummant und Benjamin von Eckartsberg das Buch als Comic umzusetzen, dass als wichtigstes und erfolgreichstes Werk von Wolfgang Hohlbein angesehen wird. Etwa die Hälfte des ersten Buches der mittlerweile siebenbändigen Chronik ist Thema des Comics.
Gleich zu Beginn ist klar, das sich Leser, die die Bücher Hohlbeins gelesen haben, mit dieser Umsetzung kaum anfreunden können. Die Geschichte wirkt fremd, stark gekürzt, Charaktere sind derart "comicartig" umgesetzt, dass es den Fan der Bücher schaudert.
Aus der Sicht der Literaturvorlage ist dieser Comic in meinen Augen gescheitert und hat wenig gemein damit. Zudem fehlen viele wichtige Handlungsmomente und Motivationen der Protagonisten, dass es die Tiefe und Vielschichtigkeit der Bücher fast negiert.
Dieser Comic sollte man der Fairness halber so betrachten, als gäbe es keine Buchvorlage. Da ist zunächst einmal der düstere, horrorartige Beginn. Er gerät den Grafikern beeindruckend. Die Hintergründe sind außergewöhnlich detailliert und wirken fast fotorealistisch - leider kann man das von den wie einkopiert wirkenden Personen nicht behaupten. Sie wirken eindimensional und schlicht wie Comicfiguren aus Alben wie Asterix und Lucky Luke. Nur die düstere Stimmung der Helden in diesem Fantasy-Comic unterscheidet sie von den eher albernen Comic-Charakteren von Albert Uderzo und Morris.
Im weiteren Verlauf verstärkt sich der Eindruck, einen Horror-Comic zu betrachten. Der Fantasy-Aspekt tritt - bis auf einige wenige Anspielungen und Geschehnisse - in den Hintergrund. Die Untaten der Inquisition, die Qualen der Überlebenden und die unmenschlichen Vorgänge in dieser mittelalterlichen Welt werden hervorragend illustriert. Gänsehaut überzieht meine Arme und meinen Rücken, wenn ich einige der Bilder betrachte. Grausam und echt wirken die Szenarien, furchtbar klar gelingt dem Zeichner das Bild einer gottlosen Zeit.
Leider kann der Text diesen Eindruck nicht festigen. Er wirkt oft wie hinzugefügt, manchmal überflüssig und seltsam fehl am Platz. Des Öfteren hat man den Eindruck, als wäre einem fertigen und in sich geschlossenen grafischen Werk ein Text aufokktruiert worden, der nicht eingeplant war. Diese Inhomogenität von Text und Bild ist der Hauptschwachpunkt eines ansonsten gelungenen Fantasy-Comics.

Für Kenner und Fans der Bücher Hohlbeins ist dieser Comic der, obwohl 2004 erschienen, noch keine Fortsetzung erfahren hat, nicht zu empfehlen. Zu viele Kompromisse wären nötig, um beides vereinbaren zu können: die Schlichtheit und Einfachheit des Comics und die Vielschichtigkeit und Detailtreue der Bücher. Wer allerdings die Bücher nicht kennt oder lange schon keinen Blick mehr hineingeworfen hat - oder wer sie nicht mochte -, kann bedenkenlos zugreifen, es gilt ein schönes, grafisch sehr beeindruckendes, Werk zu entdecken. Einziges Manko ist, dass der Zusammenhang zwischen Text und Bild oft nicht oder nur schwach gegeben ist und dem Ganzen die perfekte Wirkung nimmt.

Stefan Erlemann
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Buchreihen 0 14.06.2009
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